

Während unseres Aufenthalts in >> Rom << hatten wir das große Glück, im * Raganelli Hotel untergebracht gewesen zu sein – ein Ort, an den wir uns noch lange gern zurückerinnern werden.
Schon bei unserer Ankunft spürten wir, dass dieses Hotel mehr ist als nur eine Unterkunft. Wir wurden herzlich empfangen, fast so, als würde man nach einer langen Reise bei Freunden ankommen. Diese erste Begegnung setzte den Ton für unseren gesamten Aufenthalt. Was unseren Aufenthalt jedoch wirklich besonders gemacht hatte, war der außergewöhnliche Service. Das gesamte Team begegnete uns mit einer Herzlichkeit, die ehrlich und unaufgesetzt wirkte. Jede Frage wurde geduldig beantwortet, jeder Wunsch mit einem Lächeln erfüllt. Es waren oft die kleinen Gesten – ein freundliches Wort, ein hilfreicher Tipp, ein aufmerksamer Blick – die uns das Gefühl gaben, wirklich willkommen zu sein.
Selten hatten wir uns in einem Hotel so gut aufgehoben gefühlt. Es war diese Mischung aus Komfort, persönlicher Atmosphäre und echter Gastfreundschaft, die unseren Aufenthalt so besonders machte.
Als wir schließlich abreisten, nahmen wir nicht nur viele Eindrücke aus Rom mit, sondern auch die Erinnerung an einen Ort, an dem wir uns einfach wohlfühlen durften.




Anne Seltmann 07.04.2026, 07.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Ich seh rot 2016, Ich seh rot 2017, Ich seh rot 2019, Ich seh rot 2018, rot, Ich seh rot 2020, Ich seh rot 2021, Ich seh rot 2022, Ich seh rot 2023, Ich seh rot 2024, Ich seh rot 2025, Ich seh rot 2026, Rom, Hotel,


05.04.2026, 05.37| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: AktuellePerlen | Ostern, Celebration,

Heute habe ich diesen Satz tatsächlich zum ersten Mal gehört – und war kurz irritiert:
„Die Glocken fliegen nach Rom.
Ähm… bitte was?
Tun sie natürlich nicht. Also keine Sorge, du hast noch nie heimlich eine startende Kirchenglocke verpasst. Aber die Geschichte dahinter ist tatsächlich ziemlich charmant. Rund um den Gründonnerstag passiert nämlich etwas Ungewöhnliches: Die Kirchenglocken verstummen. Einfach so. Kein Läuten mehr, keine vertrauten Klänge. Funkstille. Und weil Menschen schon immer gut darin waren, sich für alles eine Erklärung auszudenken (vor allem eine schöne), kam diese Idee auf: Die Glocken sind nicht weg – sie sind nur auf Reisen. Und zwar in Rom.
Warum ausgerechnet Rom? Nun ja, das ist sozusagen das „Headquarter der katholischen Kirche. Dort sitzen der Papst und der Vatikan. Wenn Glocken also irgendwo hinfliegen, dann bitte mit Stil und Ziel. In der Vorstellung fliegen sie dorthin, holen sich eine Art himmlischen Stempel ab – und kommen pünktlich zu Ostern zurück. Frisch, erholt und bereit für ein großes Comeback.
Und jetzt kommt der beste Teil: Früher hat man Kindern erzählt, dass die Glocken auf dem Rückweg Ostereier mitbringen Also quasi: himmlischer Lieferservice mit Süßigkeiten-Flatrate. Während die Glocken unterwegs sind, wird ihr Job übrigens nicht einfach gestrichen. In manchen Orten springen Kinder ein – mit Ratschen und Klappern. Klingt weniger elegant als eine Glocke, erfüllt aber seinen Zweck (und macht definitiv wach).
Was bleibt, ist eine wunderbar schräge, aber auch schöne Tradition: Die Glocken schweigen nicht einfach – sie machen Urlaub. In Rom. Mit Rückflug zu Ostern. Und ganz ehrlich: Wenn man sich schon eine Erklärung ausdenkt, dann doch bitte so eine!
Anne Seltmann 02.04.2026, 09.59| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen | Rom, Reisen, Urlaub, Glocken, Sprichwort,

Es tatsächlich eine kleine, echte Geschichte, die viele Katzenfreunde kennen, und sie ist gleichzeitig ziemlich rührend und ein bisschen lustig.
In den 1990er-Jahren beobachteten Mitarbeiter in mehreren Tierheimen (unter anderem in Deutschland und den Niederlanden) immer wieder dasselbe Verhalten: Katzen, die gerade neu angekommen waren und eigentlich noch ängstlich sein müssten, legten sich plötzlich mitten in den Gang – genau dort, wo die Pfleger ständig entlangliefen – und räckelten sich demonstrativ.
Eine Pflegerin erzählte später in einem Interview, dass sie anfangs dachte, die Katze würde sich einfach nur strecken. Doch nach ein paar Tagen fiel ihr auf: Immer wenn jemand vorbeikam, rollte sich dieselbe Katze auf den Rücken, streckte alle vier Beine in die Luft und blieb so liegen, als wollte sie sagen: „Ich bin hier. Siehst du mich?
Nach und nach merkten die Mitarbeiter, dass das kein Zufall war. Katzen, die sich besonders oft so offen und entspannt zeigten – also sich räkelten, streckten oder sogar mitten im Weg liegen blieben – wurden tatsächlich schneller adoptiert. Menschen blieben stehen, mussten lächeln und gingen automatisch in die Hocke, um sie zu streicheln.
Später bestätigten auch Verhaltensforscher: Dieses Räckeln ist nicht nur ein Dehnen der Muskeln. Es ist oft ein Zeichen von Vertrauen und gleichzeitig eine Art Einladung. Eine Katze, die sich so zeigt, signalisiert: „Ich fühle mich sicher genug, mich ganz groß zu machen. Und genau das berührt Menschen sofort.
Deshalb sieht man Katzen auch überall so liegen: im Türrahmen, auf dem Teppich mitten im Zimmer, quer über der Tastatur oder genau dort, wo man gerade laufen will. Nicht weil sie uns ärgern wollen – sondern weil sie genau wissen, dass man sie dann sieht. Und meistens klappt es ja auch.

Anne Seltmann 01.04.2026, 04.15| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Miau-velous Moments, Katzen, räckeln, Geschichte, Katzengeschichten,