Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Poem

Niwibo sucht…Wasser






Kommt ihr mit? Ich liebe diese unendliche Weite! Ich mag den Ozean wenn er still ist,
aber auch wenn er wütend die stille Weite bricht.

 


Tiefblaues Meer

Sturmwolken ziehen heran

Die Natur zeigt ihr Spiel.

 

~*~

© Anne Seltmann










Nun sende ich die Bilder zu

>> Nicole <<





Anne Seltmann 23.07.2024, 08.09 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Naturdonnerstag 2024/15



2024/15 





Am Seeufer


Noch ruhen spiegelglatte Wasser
Das Flüstern der Natur erwacht
Die Nacht umarmt den Tag

~*~


© Anne Seltmann

















Anne Seltmann 18.07.2024, 05.39 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spiegelungen 2024 N° 07



2024 N° 07 






Graue Wolken ziehen

Tropfen tanzen auf Asphalt

der Tag atmet im Takt


~*~

 © Anne Seltmann













17.07.2024, 08.07 | (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dankbarkeitschallenge









Zur Dankbarkeitschallenge von Alexandra gibt es das Thema: "Such dir im Netz 1-2 Zitate, Gedichte oder Affirmationen zum Thema Dankbarkeit " 
Das passt hervorragend, denn dazu greife ich meine eigenen Werke auf:




Dankbarkeit

 

Wer das

Danken

nicht lernt

übersieht

die vielen

Wunder

des Lebens!

Dann fehlt

das Gespür,

dass unser

Leben aus

vielen

Geschenken

besteht

So kann man

inmitten

von Wohlstand

auch "arm" sein


~*~


© Anne Seltmann

[2005]



 

Manchmal…

 

Manchmal, wenn ich zurückblicke

auf den Weg, den ich gegangen bin,

meine Lebensspuren

vor meinem geistigen Auge ziehen,

dann spüre ich Dankbarkeit,

Liebe und Erinnerungen

die mich weitertragen.

 

~*~

 

© Anne Seltmann

[2022]







Anne Seltmann 13.07.2024, 09.43 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White Juli 2024



Juli 2024 






Der Engel und seine Federn


Es war einmal ein Engel, der hatte große und wunderschöne Flügel. So weiß, wie die Federn eines Schwans und so strahlend hell, wie die Sonne. Dieser Engel machte sich auf den Weg zur Erde. Es war sein erster Flug dorthin und so war er sehr aufgeregt.

Als er nun über die Erde flog und all die schönen Dinge bestaunte, die Gott geschaffen hatte, fiel ihm ein Mensch auf, der in seine Richtung blickte. Von dieser Seltenheit angezogen- hatte er doch im Himmel gelernt, dass nur sehr wenige Menschen Engel sehen konnten- stellte er sich vor den Menschen und fragte: "Du kannst mich sehen?" "Ja, Dich kann ich sehen, auch wenn die Welt für mich immer gleich aussieht." Der Mann zeigte auf seine Augen. Er war blind. "Wie geht es dir dabei, wenn die Welt immer gleich aussieht?" " Manchmal wünsche ich mir nichts mehr, als sie mit meinen eigenen Augen sehen zu können." Da schenkte der Engel ihm eine seiner Federn und sagte: " Sie wird dich sehen lassen."

Auf seinem weiteren Weg, bemerkte er einen Menschen, der ihn zu hören schien. Von dieser Seltenheit angezogen - hatte er doch im Himmel gelernt, dass nur sehr wenige Menschen Engel hören konnten- stellte er sich vor den Menschen und fragte: "Du kannst mich hören?" "Ja, dich kann ich hören, auch wenn die Welt für mich immer still ist." Die Frau zeigte auf ihre Ohren. Sie war taub. "Wie geht es dir dabei, wenn sie immer nur still ist?" "Manchmal wünsche ich mir nichts sehnlicher, als sie mit meinen eigenen Ohren hören zu können." Da schenkte der Engel auch ihr eine seiner Federn und sagte: "Sie wird dich hören lassen."

Als er nun weiter flog, sah er einen Menschen, der seine Anwesenheit zu spüren schien. Von dieser Seltenheit angezogen- hatte er doch im Himmel gelernt, dass nur sehr wenige Menschen Engel spüren konnten- stellte er sich vor den Menschen und fragte: "Du kannst mich spüren?" "Ja, Dich kann ich spüren, auch wenn die Welt meinem Körper keine Wärme gibt." Der Mann deutete mit seinem Kopf an sich hinunter, sein Körper saß in einem Rollstuhl. Er war gelähmt von seinem Hals ab. "Wie geht es dir dabei, wenn die Welt deinem Körper keine Wärme gibt?" "Manchmal wünsche ich mir so sehr, die Sonnenstrahlen auf meinem Körper fühlen zu können und herumzutanzen bis mir meine Füße wehtun." Da schenkte der Engel auch ihm eine seiner Federn und sagte: " Sie wird dich spüren und tanzen lassen."

Der Engel flog über die ganze Welt und traf sehr viele Menschen, denen er eine seiner Federn schenkte. Menschen, die von einer Krankheit befallen waren, Menschen denen es nicht gut ging.

Eines Tages, als er dann ein kleines Mädchen traf, das blind war und alleine am Straßenrand saß, wollte er ihr eine Feder schenken. Doch er musste feststellen, dass er nur noch eine Einzige besaß und seine Flügel verschwunden waren. Traurig setzte er sich neben das Mädchen und schenkte ihr seine letzte Feder.

"Wie komme ich denn jetzt noch in den Himmel? Wie kann ich denn jetzt Gott noch nahe sein?" , dachte er traurig.

Aber als sich die Augen des Mädchens öffneten und sie die Farben der Welt sah, strahlte sie heller, als die Flügel des Engels es je getan hatten. Ihr ganzer Körper lachte, strahlte und freute sich über jede einzelne Farbe, jeder einzelne Gegenstand, den sie begutachtete. Sie tollte auf den grünen Wiesen, schaute sich jede einzelne Blume an, sodass ihr ja keine Farbe entging und genoss es sehen zu können. Und plötzlich stand sie wieder vor dem Engel und sagte leise und nachdenklich: "Wieso hast du mir deine letzte Feder geschenkt, obwohl du jetzt nicht mehr zurück in den Himmel kannst?"

Da lächelte der Engel, denn ihm war etwas klar geworden, als er die Freude des Mädchens gesehen hatte: "Weißt du," sagte er, " dein strahlendes Gesicht hat mich Gott näher gebracht, als all die Jahre im Himmel."

Und ihm war klar geworden, dass ein Engel keine Flügel besitzen und im Himmel leben musste um ein Engel zu sein.

Zwar nur selten können Menschen Engel sehen, hören oder spüren, aber öfter und was viel wichtiger ist: Können Menschen Engel sein, für die Menschen, denen sie etwas Gutes tun. Und macht nicht gerade diese Eigenschaft einen Engel aus?

Hand in Hand mit dem Mädchen ging er die Straße entlang, kein Engel mehr nach dem Aussehen, sondern ein Mensch.

Ein Mensch mit dem Herzen eines Engels.


[Verfasser unbekannt]









Anne Seltmann 09.07.2024, 05.44 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick 2024 / N° 03




 2024 / N° 03



Dichte, dicke Wolken hängen schwer am Himmel, als wären sie aus grauem Samt gewoben. Ihre Ränder sind verschwommen, als hätten sie sich in den Winden verfangen und würden nun langsam über den Horizont ziehen. Die Sonne kämpft sich mühsam durch die graue Decke, ihre Strahlen wirken blass und verloren. Unter diesem wolkenschweren Himmel liegt eine Stille, die nur vom leisen Rauschen des Windes und dem gelegentlichen Knistern der Blätter durchbrochen wird. Es ist, als würde die Welt den Atem anhalten, während die Wolken ihre Geschichten in den Himmel schreiben.

© Anne Seltmann









Anne Seltmann 04.07.2024, 14.27 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spiegelungen 2024 N° 06



N° 06 





Nachtlichter flimmern
Seine flüstert alte Lieder-
Paris träumt allein.



© Anne Seltmann



















Anne Seltmann 29.06.2024, 08.48 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 191



N° 191






Verloren im See,
nur der Wind kennt seinen Weg-
Boot und Meer sind eins.


~*~


© Anne Seltmann









Anne Seltmann 19.06.2024, 09.45 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spiegelungen 2024 N° 05



N° 05 






Wolken ziehen leis
Spiegelbild im stillen See-
Tagträume verwehn.


~*~

© Anne Seltmann















Anne Seltmann 14.06.2024, 16.39 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° 260




N° 260 







Abendlicher Wind
weht durch Mohnblüten-
Sommerflüstern


~*~

© Anne Seltmann














Anne Seltmann 14.06.2024, 07.17 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL