Thema: PrivatePerlen

Erst die Enkelbuben, dann Masuren – Urlaub mit Zwischenlandung zu Hause
Man könnte meinen, wir hätten unseren Urlaub ganz entspannt
geplant. Haben wir natürlich nicht. Wir haben uns stattdessen gedacht: Warum
eigentlich nur einmal Koffer packen, wenn man das Ganze auch als sportliche
Herausforderung betrachten kann? Also geht es am 3. September erst einmal zu
unseren Enkelbuben – und zwar bis zum 7. September. Vier Tage Enkelzeit! Was
kann da schon passieren? Wahrscheinlich werden wir anschließend feststellen,
dass wir dringend zwei Tage Erholung brauchen … von der Erholung. 
Denn Enkel besuchen bedeutet ja bekanntlich nicht einfach nur „mal vorbeischauen. Nein, da gibt es Abenteuer, Fragen, Essen, Spielen, Quatsch machen, Lachen und vermutlich mindestens einen Moment, in dem wir uns fragen, warum wir eigentlich dachten, wir hätten noch ausreichend Energie. Aber genau dafür sind Großeltern schließlich da: um Dinge zu erlauben, bei denen die Eltern vermutlich kurz die Augen schließen und tief durchatmen.
Am 7. September geht es dann erst einmal wieder nach Hause. Und jetzt kommt der wirklich gut durchdachte Teil unseres Reiseplans: Wir haben ganze zwei Tage, um uns von den Enkelbuben zu erholen, die Wäsche zu sortieren, Koffer auszupacken, Koffer wieder einzupacken, festzustellen, dass wir natürlich irgendetwas vergessen haben, und uns mental darauf einzustellen, dass wir eigentlich gerade erst angekommen sind.
Denn am 10. September heißt es schon wieder: Auf nach Masuren!
Vom 10. bis zum 16. September tauschen wir also Enkeltrubel gegen Seen, Landschaft, Natur und hoffentlich ein bisschen mehr Ruhe. Wobei ich bei uns inzwischen gelernt habe, dass „Ruhe ein sehr dehnbarer Begriff ist. Vielleicht bedeutet Ruhe bei uns einfach nur, dass gerade niemand „Oma! ruft.
So sieht unser September also aus: erst Enkelbuben, dann kurz heimisches Zwischenlager und anschließend Masuren. Ein bisschen Familienzeit, ein bisschen Kofferlogistik und ganz viel Vorfreude. Und falls wir nach diesem Urlaub irgendwann wieder wissen, welcher Koffer eigentlich wohin gehört, betrachten wir das als persönlichen Reiseerfolg.
Ich freue mich jedenfalls riesig auf beides. Auf die kleinen Kerle sowieso – und auf Masuren, das danach ganz andere Geschichten für uns bereithalten wird.
Unser Urlaub hat also einen kleinen Vorgeschmack, eine kurze
Verschnaufpause und anschließend noch eine Zugabe.
Und ich ahne jetzt schon: Langweilig wird dieser September ganz bestimmt nicht.
Währenddessen übernimmt mein obiger Blogwächter das Kommando.
Ich bin bald zurück.
Vielleicht mit neuen Geschichten.
Der oder die Letzte macht das Licht aus!

Anne Seltmann 31.08.2026, 16.26 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Manchmal braucht es gar keine große Reise, um einen schönen Tag vor sich zu haben. Heute fahren meinen Lieblinsgmensch und ich in den * Tierpark nach Gettorf. Dort warten schon meine Enkelin, mein Sohn und seine Lebensgefährtin auf uns. Ich freue mich auf gemeinsame Stunden zwischen Eseln, Erdmännchen, Affen und all den anderen tierischen Bewohnern.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch eines: dass das Wetter mitspielt. Die Vorhersage macht Hoffnung, und ich drücke einfach mal die Daumen, dass die Wolken heute nur Dekoration sind und die Sonne sich zwischendurch blicken lässt.
Ich mag den Tierpark Gettorf sehr. Er ist überschaubar, liebevoll angelegt und bietet viele Möglichkeiten, Tiere ganz entspannt zu beobachten. Vor allem aber ist er heute der Ort, an dem wir Zeit miteinander verbringen. Und genau das ist es doch, was einen Tag besonders macht: nicht nur das Ziel, sondern die Menschen, mit denen man unterwegs ist.
Vielleicht entstehen unterwegs auch wieder ein paar schöne Fotos – und ganz bestimmt viele kleine Erinnerungen, die man nicht mit der Kamera festhalten kann.
Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag. Vielleicht führt euch euer Weg ja auch nach draußen – dorthin, wo das Leben für ein paar Stunden ganz leicht sein darf.
[* Namensnennung...unbeauftragt und unbezahlt !]
Anne Seltmann 18.07.2026, 08.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

...Ich habe daraus inzwischen ein Hobby gemacht. Abends gegen 20:00 sitze ich auf der Couch und nicke weg. Früher fand ich das bei meiner Mutter unfassbar lustig. Heute bin ich sie. Das Leben hat Humor. Einen ganz eigenen. Also schleiche ich mich gegen 21:00 ins Bett, voller Hoffnung und mit der naiven Einstellung: Heute wird alles anders.
Ich lese ungefähr vier bis sieben Zeilen – nicht aus Interesse, sondern weil meine Augen einfach beschließen, den Betrieb einzustellen. Perfekt, denke ich. Jetzt gehts los. Schlaf! Eine Stunde später liege ich immer noch da und denke über existenzielle Fragen nach. Zum Beispiel: Warum verkrampfen Waden eigentlich nachts und nicht tagsüber, wenn man Zeit hätte? Denn natürlich melden sich auch noch Fuß- und Wadenkrämpfe – als wären sie Teil eines Abendprogramms, für das ich nie Tickets gekauft habe. Also Limptar. Wirkt schnell. Ich auch – endlich.
Und dann… um Punkt 4:00 Uhr: die Blase. Konsequent, unbestechlich und komplett humorlos. Ich liege also da und verhandle: Aufstehen = wach. Nicht aufstehen = auch wach. Ein klassisches Patt.
Aber das eigentliche Highlight kommt ja noch. Neben mir liegt mein Lieblingsmensch. Der schläft. Sehr friedlich. So friedlich, dass er offenbar parallel einen kompletten Wald verarbeitet. Mit Motorsäge. Ohne Pause. Ich habe ja Stöpsel. Die trage ich auch. Eine Zeit lang. Dann stören sie. Ich nehme sie raus. Und exakt in diesem Moment beginnt die Nachtschicht im Sägewerk neben mir.
Es ist beeindruckend. Wirklich. Ich liege also da, mit krampfbereiten Beinen, diskussionsfreudiger Blase und einem Mann, der offenbar Brennholz für ganz Europa produziert.
Am Ende bleibt nur die Erkenntnis: Ich schlafe vielleicht nicht gut – aber ich wohne eindeutig im bestausgestatteten All-in-One-Erlebnispark aus Krankenhaus, Holzindustrie und Comedy!
Anne Seltmann 28.04.2026, 14.42 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Heute habe ich diesen Satz tatsächlich zum ersten Mal gehört – und war kurz irritiert:
„Die Glocken fliegen nach Rom.
Ähm… bitte was?
Tun sie natürlich nicht. Also keine Sorge, du hast noch nie heimlich eine startende Kirchenglocke verpasst. Aber die Geschichte dahinter ist tatsächlich ziemlich charmant. Rund um den Gründonnerstag passiert nämlich etwas Ungewöhnliches: Die Kirchenglocken verstummen. Einfach so. Kein Läuten mehr, keine vertrauten Klänge. Funkstille. Und weil Menschen schon immer gut darin waren, sich für alles eine Erklärung auszudenken (vor allem eine schöne), kam diese Idee auf: Die Glocken sind nicht weg – sie sind nur auf Reisen. Und zwar in Rom.
Warum ausgerechnet Rom? Nun ja, das ist sozusagen das „Headquarter der katholischen Kirche. Dort sitzen der Papst und der Vatikan. Wenn Glocken also irgendwo hinfliegen, dann bitte mit Stil und Ziel. In der Vorstellung fliegen sie dorthin, holen sich eine Art himmlischen Stempel ab – und kommen pünktlich zu Ostern zurück. Frisch, erholt und bereit für ein großes Comeback.
Und jetzt kommt der beste Teil: Früher hat man Kindern erzählt, dass die Glocken auf dem Rückweg Ostereier mitbringen Also quasi: himmlischer Lieferservice mit Süßigkeiten-Flatrate. Während die Glocken unterwegs sind, wird ihr Job übrigens nicht einfach gestrichen. In manchen Orten springen Kinder ein – mit Ratschen und Klappern. Klingt weniger elegant als eine Glocke, erfüllt aber seinen Zweck (und macht definitiv wach).
Was bleibt, ist eine wunderbar schräge, aber auch schöne Tradition: Die Glocken schweigen nicht einfach – sie machen Urlaub. In Rom. Mit Rückflug zu Ostern. Und ganz ehrlich: Wenn man sich schon eine Erklärung ausdenkt, dann doch bitte so eine!
Anne Seltmann 02.04.2026, 09.59 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dieser Tag stand für uns zur freien Verfügung, den wir folgendermaßen nutzten: Ganz klassisch für einen Mittwoch – stand die Generalaudienz auf dem Petersplatz auf dem Programm. Natürlich geschniegelt und gestriegelt (innerlich zumindest) haben wir uns dort eingefunden und das Ganze mitgenommen. Welch ein Glück, dass wir einen tollen Platz ergatterten und den Papst so nah sehen konnten. Das Warten hat sich gelohnt.


Danach dachten wir uns: Ach komm, ein bisschen Bewegung schadet nicht – also ab zum Castel de Angelo.




Dort angekommen gings direkt nach oben. Wie viele Stufen das waren? Keine Ahnung. Irgendwo zwischen „zähle ich noch und „ich akzeptiere einfach mein Schicksal habe ich aufgehört. Gefühlt waren es aber mindestens tausend – alle gleichzeitig steil. Meine Beine haben zwischendurch ernsthaft über Kündigung nachgedacht.
Aber: Oben angekommen wurden wir mehr als entschädigt. Ein absoluter Wahnsinnsblick über Rom – einer von diesen Momenten, wo man kurz vergisst, dass man eigentlich komplett erledigt ist. Wirklich beeindruckend.
Und ansonsten? Kilometer um Kilometer haben wir heute wieder gesammelt. Wenn es für Schritte Bonuspunkte gäbe, wären wir längst im VIP-Level.
29.03.2026, 16.18 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Mit Reiseführerin *Stefania Lutazzi
Am Nachmittag stand ein echtes „Heiliges-Hattrick-Programm auf dem Plan – drei spirituelle Schwergewichte, ein neugieriger Besucher (ich), und ungefähr 20.000 Schritte später die Erkenntnis: Kultur kann auch Muskelkater machen.
Erster Halt: der Vatikan. Kleinster Staat der Welt, aber gefühlt mit der größten Dichte an beeindruckenden Decken pro Quadratmeter. Ich habe nach oben geschaut, nach unten geschaut, wieder nach oben – und irgendwann beschlossen, dass mein Nacken ab jetzt offiziell im Pilgermodus ist. Die Kunst? Atemberaubend. Die Menschenmassen? Auch.
Weiter gings zur Santa Maria Maggiore. Ein Ort, der sofort Ruhe ausstrahlt – zumindest solange man nicht darüber nachdenkt, wie alt hier einfach ALLES ist. Während ich versuchte, die Details zu bewundern, fragte ich mich kurz, ob ich im Vergleich dazu überhaupt schon „existiere oder eher noch in der Testphase bin.
Zum Abschluss: San Paolo fuori le Mura. Groß, würdevoll, beeindruckend – und überraschend entspannt. Hier konnte ich tatsächlich mal stehen bleiben, ohne im Zickzack um Selfie-Sticks navigieren zu müssen. Ein seltener Moment der Andacht… und der Erholung.
Fazit des Tages: Viel gesehen, viel gestaunt, und ein bisschen näher an der Frage, ob meine Schrittzähler-App auch Heiligsprechung verdient hat. Der nächste Tag stand zur freien Verfügung, der ebenfalls göttlich war, denn wir wollten zur Papstaudienz! Aber davon später mehr.
Anne Seltmann 29.03.2026, 09.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


1. Tag:
Anreisetag mit Zwischenstopp im * Wipptaler Hof am Brenner.
2. Tag:
Mit Reiseführerin * Stefania Lutazzi








Kolosseum

Erkundet haben wir die Geschichte des alten Rom und der Geburtsstätte des römischen Reiches zu den grandiosen Bauwerken des antiken Rom. Wir besuchten den Hügel des Palatin, die Geburtsstätte des alten Rom der Antike, das Forum Romanum und das berühmte Kolosseum.
Anne Seltmann 28.03.2026, 14.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich freue mich, dass meine Kalender auch für das Jahr 2027 erhältlich sind! Ich gestalte mit viel Leidenschaft und Kreativität einzigartige Wandkalender, die nicht nur den Raum verschönern, sondern auch den Blick für das Besondere im Alltäglichen öffnen.
Ob surreal, mit lebendigen Farben und Traumwelten, oder inspirierend mit faszinierenden Naturmotiven – jeder Kalender ist eine kleine Reise in eine andere Welt. Dieses Jahr habe ich besonders viel Wert auf detailreiche, künstlerische Gestaltung gelegt, unterstützt von der neuesten Technik der KI-generierten Kunst, die den Bildern eine völlig neue Dimension verleiht.
Besonders stolz bin ich, meine Werke nun über * Calvendo anbieten zu können, eine Plattform, die es mir ermöglicht, diese Kalender in hochwertiger Druckqualität zu verkaufen. Dort könnt ihr meinen Kalender bequem online kaufen und euch so ein Stück Kunst für das ganze Jahr nach Hause holen.
Die Kalender sind nicht nur eine schöne Bereicherung für eure eigenen vier Wände, sondern auch ein ideales Geschenk für Kunstliebhaber, Träumer und alle, die das Ungewöhnliche schätzen.
Ich lade euch ein, einen Blick auf meine aktuellen Designs zu werfen und vielleicht den perfekten Kalender für euch zu entdecken! Besucht einfach meinen Calvendo-Shop und lasst euch von den einzigartigen Motiven inspirieren.
u.v.m.Anne Seltmann 17.03.2026, 06.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

liebe Sophia,
heute ist dein ganz besonderer Tag!
Vier Jahre voller Lachen, Träume und Abenteuer.
Möge dein Herz so fröhlich leuchten wie ein Regenbogen
und dein Tag so zauberhaft sein wie ein Einhorn,
das direkt aus einem Märchen zu dir kommt!
Alles Liebe und eine riesige Portion Magie zum Geburtstag!

Nachmittags kommen Opa und ich auch noch vorbei,
um mit dir zu feiern und ganz viel Spaß zu haben!
Anne Seltmann 19.01.2026, 05.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Liebe Leser:innen,
mit dem 4. Advent ist der Kreis fast geschlossen. Vier Kerzen brennen, und das Licht ist nun ganz da – still, warm und erwartungsvoll. Es ist eine Zeit, in der vieles leiser wird und zugleich näher rückt: Erinnerungen, Wünsche, das Bedürfnis nach Frieden und Geborgenheit.
Ich wünsche euch an diesem 4. Advent Momente des Innehaltens, in denen ihr spüren könnt, was euch trägt. Möge das Licht der Kerzen euch durch diese Tage begleiten, euch Ruhe schenken und ein wenig Zuversicht für das Kommende.
Vielleicht findet sich zwischen all dem, was noch zu tun ist, ein Augenblick nur für euch – ein stiller Gedanke, ein warmer Tee, ein tiefer Atemzug. Möge dieser Adventssonntag euch sanft umarmen und euch gut auf die Weihnachtstage einstimmen.
Einen friedlichen, lichtvollen 4. Advent wünsche ich euch von Herzen.

Anne Seltmann 21.12.2025, 06.03 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL