Mein Name ist Anne Seltmann und ich bin eine autodidaktische Fotografin mit Sitz in Kiel, Norddeutschland. Mein Hauptaugenmerk ist nicht festgelegt, aber es geht mir darum, die Schönheit des Alltags und der Dinge einzufangen, an denen die meisten Menschen vorbeigehen würden. Außerdem fasziniert mich die Schwarz-Weiß-Fotografie mit ihren starken Kontrasten und ich liebe es, Bilder mit schönen Texturen zu bearbeiten. Seit Kurzem arbeite ich auch mit KI und erstelle fantastische Werke. Auch hier bin ich in keinem festen Thema gefangen. Für mich ist Fotografie – ob klassisch oder digital erweitert – vor allem eines: ein kreativer Prozess, der Raum für Entdeckungen lässt.

Mein Weg zur Fotografie war kein geradliniger. Es gab keinen festen Plan, keine klassische Ausbildung, keinen vorgezeichneten Karrierepfad. Stattdessen war da immer diese leise, aber beständige Faszination für Licht, Schatten und Stimmungen. Ich habe gelernt, indem ich ausprobiert habe. Indem ich Fehler gemacht habe. Indem ich neugierig geblieben bin. Autodidaktisch zu arbeiten, bedeutet für mich Freiheit, aber auch Disziplin.

Ich habe mir Technik angeeignet, Bildkomposition studiert, mit Perspektiven experimentiert und unzählige Stunden damit verbracht, Motive im richtigen Moment einzufangen.

Kiel und der Norden prägen meine Arbeit auf subtile Weise. Das wechselhafte Licht, die Weite des Himmels, das Spiel zwischen Meer und Stadt fließen in meine Bildsprache ein.

Doch ich fotografiere nicht nur Landschaften. Mich interessieren Details. Ich suche nicht das Spektakuläre, sondern das Echte.

Die Schwarz-Weiß-Fotografie hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ohne Farbe reduziert sich ein Bild auf Kontrast, Struktur und Emotion. Schwarz-Weiß zwingt dazu, genauer hinzusehen, und legt Stimmungen frei, die im Farbspiel manchmal untergehen. In der Nachbearbeitung arbeite ich gern mit Texturen, um Bildern zusätzliche Tiefe zu verleihen – nicht, um sie zu verfremden, sondern um ihre Wirkung zu verstärken. Für mich ist die Bearbeitung kein Korrigieren, sondern ein Weiterdenken des Motivs.

Mit der Arbeit an KI-generierten Bildern hat sich mein kreatives Spektrum erweitert. Die künstliche Intelligenz ist für mich kein Ersatz für die Fotografie, sondern ein weiteres Werkzeug, vergleichbar mit einer neuen Kamera oder einer anderen Linse. Sie eröffnet Möglichkeiten, die über das Dokumentarische hinausgehen. Fantastische Welten, surreale Kompositionen und visuelle Ideen, die sich real nur schwer umsetzen lassen, kann ich mithilfe von KI gestalten.

Dabei bleibt mein Ansatz derselbe: Ich möchte Bilder schaffen, die berühren, irritieren oder zum Innehalten einladen. Auch in der KI-Kunst geht es mir um Ästhetik, Komposition und Atmosphäre. Ich experimentiere mit Stilen, spiele mit Licht und Schatten und kombiniere Realität und Fantasie. Diese Offenheit empfinde ich als Stärke, weil sie mir erlaubt, mich immer wieder neu zu erfinden.

Fotografie ist für mich mehr als ein Hobby oder kreatives Ventil. Sie ist eine Form der Achtsamkeit. Durch die Kamera sehe ich die Welt intensiver und nehme Details wahr, die im Alltag leicht übersehen werden. Jeder Spaziergang kann zur Inspirationsquelle werden, jede Situation zum möglichen Motiv. Meine Arbeiten sollen zeigen, dass Schönheit nicht laut sein muss. Sie liegt oft im Stillen, im Unscheinbaren, im Zwischenraum – und genau dort suche ich sie.


 

Mich findet man übrigens auch bei Instagram und Facebook.