Ausgewählter Beitrag

Projekt: Ich seh rot 261/2026


Die Dahlie stammt ursprünglich aus Mexiko. Dort wuchs sie schon lange, bevor europäische Entdecker die Pflanze überhaupt kannten. Im 18. Jahrhundert gelangten ihre Knollen nach Spanien und von dort aus in die botanischen Gärten Europas.

Anfangs betrachtete man die Dahlie eher als seltene Kuriosität. Doch schon bald entdeckten Gärtner ihr enormes Potenzial. Durch Kreuzungen entstanden immer neue Blütenformen und Farben. Aus den ursprünglich einfachen Blüten entwickelten sich die prachtvollen Sorten, die heute Gärten und Parks schmücken.

Besonders beliebt wurde die Dahlie im 19. Jahrhundert. In vielen Ländern entstanden regelrechte Dahlienliebhaber-Vereine, die sich dem Züchten neuer Sorten widmeten. Mittlerweile gibt es mehrere Zehntausend registrierte Dahliensorten – von kleinen Pompon-Dahlien bis zu riesigen Tellerdahlien.

Ihre große Stärke ist die lange Blütezeit. Während viele Sommerblumen bereits verblühen, zeigen Dahlien oft bis zum ersten Frost ihre farbenprächtigen Blüten.

So hat die Dahlie einen weiten Weg zurückgelegt: von den Hochebenen Mexikos bis in die Gärten der ganzen Welt, wo sie bis heute als Königin des Spätsommers gilt.







Anne Seltmann 02.06.2026, 06.48

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