Tag: Jutta

Im Tierpark Wismar ist mir dieses kleine, flauschige Wesen begegnet – und hat mich kurzerhand ein Stück begleitet, als hätte es beschlossen, dass ich jetzt zu seinem Gefolge gehöre. 
Bei dem neugierigen Verfolger handelt es sich um ein Seidenhuhn. Diese besondere Hühnerrasse fällt sofort durch ihr weiches, fast haarartiges Gefieder auf, das eher an Watte als an Federn erinnert. Sie wirken rund, plüschig und ein bisschen wie aus einem Märchen entsprungen.
Seidenhühner gelten als ausgesprochen zutraulich, ruhig und freundlich – was mein persönliches „Verfolgtwerden wohl ganz gut erklärt. Sie sind weniger für Höchstleistungen bekannt, dafür aber umso mehr für ihren Charme und ihre außergewöhnliche Erscheinung.
Kurz gesagt: ein Huhn, das man nicht vergisst – vor allem, wenn es einen einfach begleitet.
Anne Seltmann 02.05.2026, 06.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Denn Schaukeln ist mehr als ein Spiel.
Die gleichmäßige Bewegung stärkt unseren Gleichgewichtssinn, lässt uns den eigenen Körper bewusster spüren und wirkt zugleich beruhigend auf unser Inneres.
Dieses sanfte Hin und Her gibt Sicherheit, löst Anspannung und schenkt ein Gefühl von Leichtigkeit – fast wie ein kleines Stück Freiheit.
Vielleicht lieben Kinder das Schaukeln deshalb so sehr.
Und vielleicht sollten wir es uns einfach bewahren!
Anne Seltmann 18.04.2026, 07.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL


Anne Seltmann 17.03.2026, 13.51 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Anne Seltmann 10.03.2026, 05.00 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Wochenblatt – ein nicht mehr aktives Naturprojekt von >> Jutta <<
Der Name „Wochenblatt ließ zunächst an eine Zeitung denken. Doch das Projekt von Jutta hatte mit einer gedruckten Wochenzeitung nichts zu tun. Ihr Wochenblatt bestand nicht aus Papier und Druckerschwärze, sondern aus echten Blättern aus der Natur.
Jutta sammelte jede Woche ein Blatt auf ihren Spaziergängen. Es konnten Blätter von Bäumen, Sträuchern oder anderen Pflanzen sein, die ihr gerade ins Auge fielen. Jedes dieser Blätter erzählte seine eigene kleine Geschichte: von der Jahreszeit, vom Wetter oder von dem Ort, an dem es gefunden wurde.
So entstand Woche für Woche ein ganz besonderes „Wochenblatt. Statt Nachrichten aus Politik oder Weltgeschehen zeigte es Veränderungen in der Natur. Mal war ein Blatt frisch und leuchtend grün, mal begann es sich zu verfärben, und später im Jahr fanden sich vielleicht trockene, raschelnde Herbstblätter.
Das Projekt lud dazu ein, genauer hinzuschauen und die kleinen Veränderungen in der Natur wahrzunehmen. Ein einziges Blatt pro Woche reichte aus, um zu sehen, wie sich die Jahreszeiten langsam wandelten.
Juttas Wochenblatt war damit eine schöne Erinnerung daran, dass die Natur ihre eigenen Geschichten schrieb – man musste nur aufmerksam genug sein, sie zu entdecken.
Anne Seltmann 09.03.2026, 07.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL


Anne Seltmann 24.02.2026, 10.40 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL