Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Herz

Montagsherz N° 665






Ein Herz noch aus dem Monat September, als mein Lieblingsmensch Geburtstag hatte.




Der „Wir-schenken-uns-nichts-Tag

Im September hatte mein Lieblingsmensch Geburtstag. Nun muss man wissen: Wir gehören zu den Menschen, die sich nichts schenken.

Wirklich! 

Jedes Jahr wird das feierlich beschlossen. "Dieses Mal schenken wir uns aber wirklich nichts."

Darauf können wir uns verlassen.

Fast.

Denn irgendwann beginnt es. "Ach, das ist ja nur eine Kleinigkeit." 

"Komm, das zählt gar nicht."

"Das habe ich zufällig gesehen."

"Die Kerze gehört nicht zum Geschenk."

Und ehe man sich versieht, liegt da plötzlich ein liebevoll verpacktes Päckchen auf dem Tisch. Mit einer kleinen brennenden Kerze. Rein zufällig natürlich. Ich nenne diesen Tag inzwischen liebevoll den „Wir-schenken-uns-nichts-Tag.

Er findet jedes Jahr statt. Immer mit denselben Regeln. Und jedes Jahr hält sich niemand daran. Zum Glück. Denn eigentlich geht es gar nicht um das Geschenk. Es geht um dieses verschmitzte Grinsen, wenn der andere sagt:
"Ich dachte, wir schenken uns nichts?"

Und die Antwort lautet:
"Das ist doch nichts."

Genau.

Ein bisschen Papier.

Ein Schleifchen.

Eine Kerze.

Und ganz viel Herz.

Ich hoffe jedenfalls sehr, dass dieser wunderschöne „Wir-schenken-uns-nichts-Tag noch viele Jahre im Kalender stehen bleibt.

Auch wenn wir uns natürlich...

...wirklich...

...gar nichts schenken. 





Anne Seltmann 03.08.2026, 05.00 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Montagsherz N° 664



Manche Herzen werden sorgfältig gezeichnet. Mit Zirkel, Lineal und dem Anspruch auf Perfektion. Und dann gibt es dieses Herz.

Ein paar Sprühstöße.

Ein wenig Farbe.

Ein unruhiger Rand.

Farbnasen, die nach unten laufen.

 Nicht makellos.

Nicht geschniegelt.

Nicht geschniegelt für eine Postkarte.

Und trotzdem bleibt mein Blick daran hängen. Vielleicht, weil es mich daran erinnert, dass Liebe selten gerade Linien kennt. Sie verläuft manchmal. Sie hinterlässt Spuren. Sie ist nicht immer symmetrisch und nicht immer planbar. Gerade die kleinen Unregelmäßigkeiten erzählen oft die schönsten Geschichten. Ich frage mich manchmal, wer dieses Herz an die Wand gesprüht hat.

 War es ein verliebter Mensch?

Jemand, der vermisst?

Oder einfach jemand, der der grauen Wand einen Hauch von Leben schenken wollte? Ich werde es wohl nie erfahren. Aber vielleicht ist genau das das Schöne daran. Man muss nicht jede Geschichte kennen, um sich von ihr berühren zu lassen.


Ich wünsche euch einen Montag mit Menschen, die keine perfekten Herzen haben müssen – sondern echte.



Nächster Termin:


03. August



Montagsherz...





Anne Seltmann 20.07.2026, 00.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hand aufs Herz





Was stört mich – und warum?

Es gibt Dinge, die mich nicht nur für einen Augenblick ärgern. Sie beschäftigen mich länger, weil sie etwas Grundsätzliches über unseren Umgang miteinander erzählen.

  • Mich stören Machtspiele.

Nicht, weil ich Konflikte scheue – im Gegenteil. Unterschiedliche Meinungen gehören zum Leben. Sie bringen uns weiter, wenn wir bereit sind, einander zuzuhören. Was mich jedoch abstößt, ist der Versuch, andere kleinzumachen, um selbst größer zu wirken. Stärke zeigt sich für mich nicht in Überlegenheit, sondern in Respekt.

 

  •  Mich stört Oberflächlichkeit.

Wir leben in einer Zeit, in der oft nur noch Überschriften gelesen werden. Es wird schnell geurteilt, selten nachgefragt und noch seltener wirklich zugehört. Dabei steckt hinter jedem Menschen eine Geschichte, die wir nicht kennen.

 

  •  Mich stört Gleichgültigkeit.

Nicht jeder kann jedes Leid lindern. Aber Anteilnahme kostet nichts. Ein ehrliches „Wie geht es dir? oder ein offenes Ohr können manchmal mehr bewirken als gut gemeinte Ratschläge. Es macht mich traurig, wenn Menschen mit ihren Sorgen allein gelassen werden, weil sich das Leben der anderen einfach weiterdreht.

 

  • Mich stört Unverbindlichkeit.

Zusagen werden gemacht und vergessen. Nachrichten bleiben unbeantwortet. Verabredungen verlieren an Bedeutung. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich finde, Zuverlässigkeit ist eine Form von Wertschätzung.

 

  • Mich stört Rücksichtslosigkeit.

Ob im Straßenverkehr, im Internet oder im Alltag – manchmal scheint es wichtiger geworden zu sein, Recht zu behalten, als freundlich zu sein. Dabei kostet Freundlichkeit so wenig und verändert oft so viel.

 

  • Mich stört Neid.

Nicht der Wunsch, etwas Schönes ebenfalls zu haben. Sondern das Missgönnen. Warum fällt es manchen Menschen so schwer, sich ehrlich mit anderen zu freuen? Ein Erfolg wird doch nicht kleiner, nur weil jemand anderes ebenfalls erfolgreich ist.

 

  • Mich stört Unehrlichkeit.

Ich kann mit einer unbequemen Wahrheit besser umgehen als mit einer schönen Lüge. Ehrlichkeit schafft Vertrauen – auch dann, wenn sie wehtut. Unehrlichkeit zerstört es oft dauerhaft.

 

  •  Mich stört Respektlosigkeit.

Vor Menschen. Vor Tieren. Vor der Natur. Vor Meinungen, die nicht den eigenen entsprechen. Respekt ist für mich keine Frage des Alters, des Berufs oder der Herkunft. Er ist eine Haltung.

Und ja – mich stört auch, dass wir oft so sehr auf das Große warten, dass wir das Kleine übersehen.

Ein Lächeln...Ein Dankeschön...Ein nettes Wort...Eine helfende Hand.

Vielleicht beginnt genau dort die Welt, die wir uns alle wünschen.

Ich glaube nicht, dass wir die Menschheit verändern können. Aber wir können entscheiden, wie wir einem einzelnen Menschen begegnen. Und vielleicht ist das am Ende viel mehr, als wir ahnen.

Denn jeder Tag gibt uns aufs Neue die Wahl:

Wollen wir Teil des Problems sein – oder Teil der Lösung?         

 




Anne Seltmann 10.07.2026, 17.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Montagsherz N° 663





Julia ´s

Manche Herzen sind kunstvoll gestaltet. Andere entstehen ganz nebenbei – mit einem Stift, einer schnellen Bewegung und einem Gedanken an einen Menschen.

Dieses Herz habe ich draußen auf einer dunklen Fläche entdeckt. Darüber steht nur ein Name: Julia`s. Wer Julia ist? Das bleibt ihr/sein kleines Geheimnis. Vielleicht war es eine Liebeserklärung. Vielleicht eine Freundschaft. Vielleicht einfach der Wunsch, einen Namen für einen Moment sichtbar zu machen.

Gerade das mag ich an meinem Montagsherz. Es erzählt nie die ganze Geschichte. Es lässt Platz für die eigene Fantasie.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche – und vielleicht begegnet euch ja auch irgendwo ein kleines Herz, das den Montag ein bisschen heller macht.


Nächster Termin:

20. Juli 2026




Montagsherz...





Anne Seltmann 06.07.2026, 05.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hand aufs Herz


Was schiebe ich gern vor mir her?

 

Da gibt es tatsächlich ein paar Dinge…

*Arztbesuche zum Beispiel. Nicht wegen der Ärzte selbst, sondern wegen allem, was dazugehört. Erst die Parkplatzsuche, dann die Warterei – trotz Termin. Irgendwie scheint die Zeit im Wartezimmer anders zu ticken als draußen. Zehn Minuten fühlen sich dort manchmal wie eine kleine Ewigkeit an.

*Blogbesuche gehören inzwischen leider auch dazu. Das hätte ich vor ein paar Jahren selbst nicht gedacht. Früher bin ich mit Freude durch die Blogs gestöbert, heute empfinde ich die vielen Gegenbesuche oft eher als Verpflichtung. Manchmal weiß ich zu einem Beitrag einfach nichts Sinnvolles zu sagen. Und wenn mir schon vor dem eigentlichen Text zwanzig Bilder entgegenlachen oder jedes einzelne Bild ellenlang und ausführlich erklärt wird, verliere ich ehrlich gesagt manchmal die Lust am Weiterlesen. Vielleicht bin ich inzwischen einfach etwas wählerischer geworden.

Und dann wäre da noch meine *Schreibtischablage. Sie ist keineswegs chaotisch, aber es sammeln sich immer wieder ein paar Zettel, Rechnungen oder Notizen, die eigentlich längst in ihren Ordnern sein sollten. Nichts Dramatisches – aber offenbar auch nichts, was laut genug nach mir ruft. Also bleiben sie liegen. Bis ich eines Tages beschließe: Jetzt reicht‘s! Dann dauert das Aufräumen ganze zehn Minuten, und ich frage mich hinterher, warum ich es wochenlang vor mir hergeschoben habe.





Anne Seltmann 05.07.2026, 07.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hand aufs Herz







Was sind für mich die größten Vorteile eines minimalistischen Lebensstils?

Wenn ich an Minimalismus denke, denke ich nicht an leere Regale oder daran, wie viele Dinge ich aussortieren könnte. Ich denke an Ruhe.

Wir leben in einer Zeit, in der uns ständig vermittelt wird, wir bräuchten noch etwas: ein neues Möbelstück, das modernste Smartphone, noch ein Kleidungsstück, noch eine Dekoration für die Fensterbank. Es gibt immer etwas, das angeblich fehlt. Dabei habe ich oft das Gefühl, dass nicht uns etwas fehlt – sondern unseren Gedanken der Platz.

Je mehr Dinge uns umgeben, desto mehr wollen sie unsere Aufmerksamkeit. Sie möchten gepflegt, aufgeräumt, geordnet oder irgendwann ersetzt werden. Irgendwann wird Besitz selbst zur Aufgabe.

Minimalismus bedeutet für mich deshalb nicht Verzicht, sondern Befreiung.

Ich möchte lieber bewusst auswählen als gedankenlos sammeln. Ich möchte mich mit Dingen umgeben, die ich wirklich mag, die eine Geschichte erzählen oder mir Freude bereiten. Alles andere darf gehen.

Das gilt übrigens nicht nur für Gegenstände.

Auch Termine, Verpflichtungen und der ständige Lärm des Alltags können sich anhäufen wie volle Schubladen. Manchmal tut es gut, auch dort auszumisten und sich zu fragen: Brauche ich das wirklich? Oder raubt es mir nur Zeit und Energie?

Ich merke immer wieder, dass mit jedem Stück Ballast, das verschwindet, etwas anderes wächst: Gelassenheit.

Plötzlich sehe ich die kleinen Dinge wieder. Das Licht, das morgens durch das Fenster fällt. Den Duft einer Tasse Kaffee. Das Summen einer Hummel im Garten. Einen Spaziergang ohne Eile. Ein Gespräch, das nicht ständig vom Blick aufs Handy unterbrochen wird.

Vielleicht fällt mir das auch deshalb so leicht, weil ich gerne fotografiere. Durch die Kamera habe ich gelernt, genauer hinzusehen. Schönheit steckt selten im Überfluss. Oft liegt sie in einem einzigen Blatt, einer verwitterten Tür oder einer Pfütze, in der sich der Himmel spiegelt.

Dasselbe gilt für Worte. Ich liebe Texte, die nicht laut sein müssen, um etwas zu sagen. Manchmal genügt ein einziger Satz, der genau den richtigen Ton trifft.

Minimalismus hat für mich deshalb viel mit Aufmerksamkeit zu tun. Mit der Entscheidung, dem Wesentlichen wieder mehr Raum zu geben.

Natürlich gelingt das nicht jeden Tag. Auch bei mir sammeln sich Dinge an. Ideen, Projekte, kleine Schätze, von denen ich mich nur schwer trennen kann. Aber ich versuche immer wieder, mich daran zu erinnern, dass weniger oft mehr Möglichkeiten schafft.

Denn ein leerer Platz ist nicht einfach leer.

Er ist eine Einladung.

Eine Einladung für neue Gedanken. Für Kreativität. Für Begegnungen. Für Erinnerungen, die nicht gekauft werden können.

Vielleicht ist genau das der größte Reichtum eines minimalistischen Lebensstils: Er erinnert mich daran, dass das Wertvollste in meinem Leben keinen Platz im Regal braucht.

Es sind die Menschen, die ich liebe. Die Augenblicke, die bleiben. Das Staunen über die kleinen Wunder des Alltags.

Und dafür ist immer genug Raum.




Anne Seltmann 01.07.2026, 10.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hand aufs Herz






Kannst du dir vorstellen, dir ein (weiteres) Tattoo zuzulegen? Welches wäre das und an welcher Körperstelle würdest du es stechen lassen?

 

Ja, das kann ich tatsächlich. Zwei habe ich schon. Einen kleinen Katzenkopf auf der linken Schulter und eine kleine Eule auf geschwungenen Zweigen am linken Fußgelenk. Gestern habe ich noch überlegt, welches ich wählen würde und habe es sogleich auch mit Bleistift entworfen und mir von der KI sauber generieren lassen. Ich würde es am inneren Unterarm tragen.

Manche Tattoos erzählen mehr als Worte.

Auf den ersten Blick sieht man eine Pusteblume, deren Samen vom Wind davongetragen werden. Zwischen ihnen schweben die Namen Lukas, Florian und Sophia. Ein filigranes Motiv, leicht und unaufdringlich. Doch gerade in dieser Schlichtheit liegt seine ganze Kraft.

Die Pusteblume ist eine besondere Blume. Sie hält nichts fest. Wenn ihre Zeit gekommen ist, lässt sie ihre Samen ziehen. Der Wind trägt sie hinaus in die Welt, zu unbekannten Orten, neuen Wegen und eigenen Geschichten.

Es ist auch die schönste Beschreibung von Liebe.

Liebe bedeutet nicht festzuhalten. Liebe bedeutet, Menschen fliegen zu lassen und sie dennoch immer im Herzen zu tragen.

Die Namen in diesem Tattoo stehen deshalb nicht neben der Blume. Sie werden Teil des Windes. Teil der Bewegung. Teil einer Reise. Jeder Samen geht seinen eigenen Weg und bleibt doch mit seinem Ursprung verbunden.


Die Namen stehen in der Reihenfolge, in der sie mein Leben bereichert haben: zuerst Lukas, dann Florian und schließlich Sophia. Für Außenstehende mag das nur eine Anordnung sein. Für mich erzählt sie die Geschichte dreier Kinder, die nacheinander ihren Platz in meinem Herzen gefunden haben!

 



Anne Seltmann 23.06.2026, 07.03 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Montagsherz N° 662






Manchmal sind es die kleinen Dinge, die eine Reise unvergesslich machen.

Dieses Herz aus Butter entdeckte ich an einem Frühstücksbuffet in Rom. Zwischen Brot, Gebäck und dem geschäftigen Treiben am Morgen lag es plötzlich da – so liebevoll geformt, dass ich einfach mein iPhone zücken musste.

Es war nur ein kleines Detail. Und doch erzählte es von Aufmerksamkeit, von Freude an der Gestaltung und davon, dass selbst ein Frühstück ein wenig Herz vertragen kann.

Genau solche Momente sammle ich gerne. Denn oft sind es nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die uns in Erinnerung bleiben, sondern die kleinen Gesten am Wegesrand.

Mein Montagsherz kommt heute also direkt aus Rom – mit einem Hauch von Butter, Urlaubsgefühl und ganz viel Charme.


Und nun seid ihr wieder dran!


Welche herzigen Beiträge habt ihr heute für mich?



Nächster Termin:


06.Juli 2016




Montagsherz...





Anne Seltmann 22.06.2026, 04.00 | (9/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Montagsherz N° 661




Schön, wenn man schon am Eingang so empfangen wird!

Ich heiße euch auch heute herzliche Willkommen zum Montagsherz!













Anne Seltmann 08.06.2026, 00.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Montagsherz N° 660





Manchmal sind es nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die einem im Gedächtnis bleiben.
Nicht die berühmten Orte, nicht die perfekt geplanten Ausflüge und auch nicht die Fotos, die später in Alben landen.

Manchmal ist es einfach nur ein kleines Herz.

Gefunden habe ich es in unserer Ferienwohnung in Murnau am Staffelsee. Ganz unspektakulär eigentlich—und gerade deshalb so besonders. Zwischen all den stillen Momenten eines Urlaubs, zwischen Kaffeeduft am Morgen, dem Blick auf die Berge und diesem langsamen Dahinfließen der Tage, lag dieses kleine Symbol der Herzlichkeit.

Murnau selbst fühlte sich ohnehin an wie ein Ort zum Durchatmen. Der Staffelsee mit seinem ruhigen Wasser, die Wolken über den Bergen, das Licht am Abend—alles dort schien ein wenig sanfter zu sein als anderswo. Fast so, als würde die Gegend den Menschen heimlich zuflüstern, dass nicht immer alles laut und hektisch sein muss.

Und vielleicht passte genau deshalb dieses Herz so gut dorthin.

Es erinnerte mich daran, wie sehr die kleinen Dinge einen Ort prägen können. Nicht Luxus macht eine Unterkunft gemütlich. Nicht perfekte Möbel oder sterile Dekoration. Sondern diese winzigen Details, in denen jemand ein bisschen Wärme hinterlassen hat.

Ein Herz auf einem Tisch.
Ein liebevoll hingestelltes Detail.
Ein stilles Willkommen.

Vielleicht nehme ich genau deshalb von Reisen oft weniger die großen Attraktionen mit nach Hause als vielmehr Gefühle. Das Licht eines Morgens. Das Knarren eines alten Bodens. Das Geräusch von Regen am Fenster. Oder eben ein kleines Herz in einer Ferienwohnung am Staffelsee.

Und manchmal reicht genau das schon aus, damit ein Ort noch lange im Herzen bleibt.








Anne Seltmann 25.05.2026, 01.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL