Miesepiet Teil IV.


[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]




Obwohl Miesepiet ein kleines bisschen öfter lächelte, blieb ein Problem bestehen.
Seine Kleidung. Fand er!
Jeden Morgen hing sie da: die blauweiß gestreifte Matrosenkleidung. Fröhlich. Ordentlich. Viel zu gut gelaunt. Schon beim Anziehen verzog Miesepiet das Gesicht.
"Zu blau", murmelte er. "Viel zu blau."
Er versuchte es eine Weile tapfer. Aber irgendwann beschlossen die anderen Erdmännchen, ihm etwas Neues zu schenken. "Vielleicht braucht Miesepiet einfach eine andere Farbe", sagte seine Freundin Flitzeflink. Und so bekam er eines Tages ein grünes Outfit.
Grün wie Gras. Grün wie Hoffnung. Grün wie "Alles wird gut".
Miesepiet zog es an, betrachtete sich im Spiegel eines alten Blechtellers und seufzte.
Das Grün fühlte sich an, als würde es von ihm erwarten, fröhlich zu sein. Als müsste er wachsen, sich freuen, aufspringen. Das wollte er nicht. Er wollte einfach nur sein.
Also kam das nächste Geschenk.
Ein rosa Hemd. Ein rosa Schal. Ganz weich. Ganz lieb gemeint.
Miesepiet erschrak so sehr, dass er fast rückwärts vom Stein fiel. Rosa! Das war zu viel. Rosa fühlte sich an wie ein Dauerlächeln, das man nicht absetzen konnte. Er zog es sofort wieder aus und schüttelte sich.
"Nein", sagte er leise. "Das bin ich nicht."
Am nächsten Morgen machte Miesepiet etwas Ungewöhnliches. Er ging allein los, ein Stück weg vom Bau, dorthin, wo die Erde still und staubig war. Wo Steine lagen, alt und ruhig. Wo alles ein bisschen grau aussah.
Und da wusste er es.
Grau war perfekt.
Nicht traurig. Nicht fröhlich. Einfach ruhig. Grau versprach nichts und verlangte nichts. Grau war wie ein tiefer Atemzug.
Von diesem Tag an wollte Miesepiet alles grau haben.
Graue Hose. Graues Hemd. Graue Mütze. Sogar graue Socken.
Die anderen Erdmännchen wunderten sich. "Bist du jetzt noch mieser?", fragten sie vorsichtig.
Miesepiet schüttelte den Kopf.
"Nein", sagte er. "Jetzt passt es."
Und tatsächlich: Seit er grau trug, war Miesepiet nicht fröhlicher - aber zufriedener. Er schimpfte leiser. Er saß ruhiger auf seinem Stein. Manchmal setzte er seine graue Mütze auf, stieg in sein Boot und ließ sich treiben.
Denn Miesepiet hatte gelernt:
Man muss nicht bunt tragen, um glücklich zu sein.
Es genügt, die Farbe zu wählen, die dem eigenen Bauchgefühl folgt.


© Anne Seltmann



Anne Seltmann 26.01.2026, 17.15| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: AktuellePerlen

MosaicMonday 2026 N° 02




[Alle Bilder sind aus meinen Fotoarchiven, jedoch von mir mit Photoshop bearbeitet worden]



Faszination Windmühlen

Windmühlen faszinieren seit Jahrhunderten als Symbole für menschlichen Einfallsreichtum und die Nutzung natürlicher Kräfte. Sie verbinden Technik, Landschaft und Geschichte auf einzigartige Weise und prägen bis heute unser Bild von nachhaltiger Energie und traditionellem Handwerk.

Die ersten Windmühlen entstanden bereits vor über 1.000 Jahren, vermutlich im 7. Jahrhundert im Gebiet des heutigen Persiens. Dort nutzte man sie zunächst zum Mahlen von Getreide und zum Bewässern. Von dort aus verbreitete sich die Technik über den arabischen Raum nach Europa, wo Windmühlen ab dem 12. Jahrhundert weiterentwickelt und perfektioniert wurden.

Einen einzelnen Erfinder gibt es nicht- die Windmühle ist das Ergebnis kollektiver Innovation über viele Generationen hinweg. Bis heute stehen sie für Fortschritt, Anpassung und die Kraft des Windes.









Anne Seltmann 26.01.2026, 09.32| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Tags: Mosaik Monday, Heidrun, Windmühlen,

Miesepiet Teil III.





[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]


 

"Was kommt als Nächstes? Blümchenmuster? Gute Laune?" murrte Miesepiet erst kürzlich  und schon fiel sein Blick auf sich selbst. Der Strohhut mit den kleinen Blümchen wippte auf seinem Kopf, das rosa T-Shirt spannte sich ein wenig über seine Brust, und das rosa Halstuch flatterte bei jeder seiner Bewegung.

"Ich… ich sehe aus wie ein wandelnder Frühling!" knurrte er und versuchte, die Hände in die Taschen zu stecken – vergeblich, das rosa Halstuch flatterte ihm immer wieder ins Gesicht.

Seine Freundin Flitzeflink kicherte von seiner Schulter: "Na los, Miesepiet, ein bisschen Farbe schadet doch nicht!"

"Farbe schadet nicht?" brummte Miesepiet. "Es zerstört meine Würde!"

Er stapfte in den Garten, um wenigstens ein bisschen "ernst" zu wirken. Doch kaum trat er zwischen die Blumenbeete, flatterten Schmetterlinge um ihn herum - offenbar angezogen von seinem Hut - und ein Hase hüpfte ihm quer über die Füße.

"Verdammt noch mal!", schimpfte Miesepiet, während er versuchte, den Hasen wegzuscheuchen, aber stattdessen stolperte er beinahe über das rosa Halstuch. Flitzeflink zwitscherte vor Freude: "Schau ihn an! Du siehst aus wie ein Frühlingstanz auf zwei Beinen!"

Miesepiet riss die Arme hoch, um seine Würde zu retten, aber genau in diesem Moment sprang ein anderer kleiner Vogel auf seinen Hut und zwitscherte ein Lied, das perfekt zum rosa Outfit passte. "Ich schwöre…“, knurrte er, "dieser Tag hat sich gegen mich verschworen!"

Doch dann geschah etwas Unglaubliches: Die Nachbarskinder traten aus dem Garten, lachten und riefen: "Miesepiet, du siehst fantastisch aus! So fröhlich!"

Er spürte, wie sein sonst so mürrisches Herz ein winziges bisschen schmolz. "Hmpf… vielleicht… ein ganz kleines bisschen… okay", murmelte er und senkte den Kopf, um seine roten Backen zu verbergen. Flitzeflink zwitscherte triumphierend: "Siehst du? Ich habe es dir doch gesagt! Rosa macht fröhlich!"

Miesepiet seufzte. "Na schön… aber nur heute. Morgen…", er deutete auf den Strohhut, „…kommt wieder Matrosenblau. Und Grau. Ganz viel Grau."

Aber heimlich, ganz heimlich, zwinkerte er dem Spiegel zu - und der Strohhut wippte, als hätte er Miesepiet selbst zum Lächeln gebracht.


© Anne Seltmann

 




Anne Seltmann 25.01.2026, 06.32| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: EigeneWortPerlen | Tags: Miesepiet, Geschichten, Poem, Lyrik, KI, Midjourney, Erdmännchen,

Zwischen den Zeilen


[KI generiertes bild / Text © Anne Seltmann] 





(an meine gesammelten Liebesbriefe)

sie liegen da,
in ihrer stillen ordnung,
nicht alphabetisch,
sondern nach herzschlag –
so wie man findet,
was man nicht gesucht hat.

deine worte,
sie sind geblieben,
in ihrer eigenen stimme,
leicht geneigt,
wie dein kopf,
wenn du lachst.

ich falte einen auf,
und der tag wird weicher,
wie licht,
das sich im vorhang verfängt
und bleibt.

die tinte hat nichts verloren,
sie riecht noch nach dir,
nach kaffeepausen
und nach dem zögern
vor dem ersten "ich liebe dich".

ich lese langsam,
weil jedes wort
wie ein fenster ist –
dahinter ein garten,
ein blick,
ein wir,
das geblieben ist,
auch wenn die jahre
weitergehen.

es ist nicht wehmütig,
dieses sammeln,
es ist ein aufbewahren
wie von licht
in alten gläsern –
dein versprechen,
meine antwort,
unser ort.

und manchmal
lege ich meine hand
auf einen dieser briefe
und spüre
dich zurückschreiben.

~*~

© Anne Seltmann






keinverlag.de





Anne Seltmann 25.01.2026, 05.52| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: EigeneWortPerlen | Tags: Zeilen, Liebesbriefe, KI, Midjourney, Gedicht, Poem, Lyrik,

Weisheiten am Samstag N° 87




[Bild KI generiert]




Anne Seltmann 24.01.2026, 08.09| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Tags: Weisheiten, Jutta, Zitate, Zitat im Bild, Weisheiten am Samstag, Weisheiten, Samstag, Kinder, Neugierde,

Freitag ist Fischtag N°34



[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]




Der Fisch war eigentlich nur neugierig.Er schwamm näher heran, weil er wissen wollte, wer ihn so aufmerksam betrachtete. 

Sie betrachteten einander eine Weile,als gäbe es etwas zu klären.


Doch es gab nichts zu entscheiden.  Eine Weile musterten sie sich,dann schwamm der Fisch weiter und sie ging nach Hause.

Freitag ist Fischtag.


Nicht jeder Fisch landet auf dem Teller.






Anne Seltmann 23.01.2026, 06.36| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: EigeneWortPerlen | Tags: Freitag, Fischtag, Friday, Fish, KI, Midjourney, KI, Geschichte, ,

Miesepiet II.



[Bild KI geneirert / Text © Anne Seltmann]



Nun hat sie mir auch noch grüne Sachen verpasst. Als ob mir grün stünde!!!
Miesepiet zog missmutig an seinem Ärmel und betrachtete sich im Spiegel einer alten Blechdose. Grün! Einfach grün. Nicht mal ein ordentliches Grau oder wenigstens ein vernünftiges Beige. Nein. Grün. Wie Gras. Oder Gurke. Oder Hoffnung. Alles Dinge, die Miesepiet zutiefst verdächtig fand.

Er stapfte durch den Sand und knirschte dabei extra laut, damit auch wirklich jeder merkte, wie schlecht seine Laune war. Die Sonne schien ihm zu freundlich, der Himmel war ihm zu blau, und irgendwo lachte jemand. Unverschämt.

Warum immer ich?, murmelte er. Matrosenkleidung war ja schon schlimm genug. Aber jetzt auch noch grün. Was kommt als Nächstes? Blümchenmuster? Gute Laune?

Die anderen Erdmännchen warfen ihm vorsichtige Blicke zu. Niemand sagte etwas. Alle wussten: Wenn Miesepiet so drauf war, konnte selbst ein falsch liegender Stein Grund für eine einstündige Schimpftirade sein.

Er setzte sich auf seinen Lieblingshügel, verschränkte die Arme und schmollte in die Gegend. Der Wind wehte. Zu stark. Ein Käfer krabbelte vorbei. Zu fröhlich. Und irgendwo flatterte ein grünes Blatt vorbei. Provokation!!!

Aber dann passierte etwas Merkwürdiges. Ein kleiner Vogel landete direkt vor ihm, legte den Kopf schief und zwitscherte. Ganz leise. Nicht fröhlich. Eher neugierig. Miesepiet knurrte. Der Vogel blieb. Er knurrte lauter. Der Vogel blieb immer noch.

Na schön, brummte Miesepiet schließlich. Wenigstens einer, der nicht gleich wegläuft.

Der Vogel zwitscherte erneut. Miesepiet seufzte. Ganz kurz. Kaum hörbar. Und für einen winzigen Moment – wirklich nur einen winzigen – vergaß er, sich über das Grün zu ärgern.

Aber nur fast.


© Anne Seltmann





22.01.2026, 13.58| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: EigeneWortPerlen | Tags: Miesepiet, Geschichten, Poem, Lyrik, KI, Midjourney,

Marius Nature Thursday 2026 N° 03






 

In Eis und Schnee

in eis und schnee
ruht alles,
was einmal bewegung war.

 

kälte hält fest,
was sonst vergeht.
zeit steht still
zwischen weiß
und schweigen.

 

nichts drängt,
nichts verlangt.
nur das dasein
im frost.

 

in eis und schnee
wird das leise
sichtbar.

~*~

© Anne Seltmann



 

Marius...



Anne Seltmann 22.01.2026, 05.38| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Tags: Marius, Marius Natur Thursday, Nature Thursday, Natur, Winter, Blume, Gedicht, Poem, Lyrik, Eis, Schnee,

Hand aufs Herz





Was ist dein Allheilmittel, wenn du einen schlechten Tag hast?



Wenn ich einen schlechten Tag habe, ist Musik mein Allheilmittel. Sie begleitet mich durch alles, was schwer, laut oder unausgesprochen ist. Mit ihr kann ich abschalten, loslassen oder auch einfach nur fühlen, was gerade da ist. Manche Lieder trösten, andere geben mir neue Energie, wieder andere helfen mir, meine Gedanken zu sortieren. Musik nimmt nichts weg – aber sie macht vieles leichter.

Oft bevorzuge ich dabei stille, klassische Musik, besonders Klavier- oder Cellostücke. Sie wirken beruhigend und geben mir Raum zum Atmen. Manchmal darf es auch ein Orchester sein – aber immer in ruhigen, sanften Kompositionen. Diese leisen Klänge helfen mir, zur Ruhe zu kommen, mich zu sammeln und den Tag wieder ein kleines Stück ins Gleichgewicht zu bringen.





Anne Seltmann 21.01.2026, 16.20| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Tags: Hand aufs Herz, Herz, Musik,

Miesepiet I.


[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]


Miesepiet war ein kleines Erdmännchen mit einem großen Problem: Er hatte fast immer schlechte Laune. Warum genau, wusste eigentlich niemand. Vielleicht lag es an der Sonne, die ihm zu hell war. Vielleicht am Sand, der ihm zu sandig war. Oder einfach daran, dass er gern miesepetrig sein wollte.

Jeden Morgen zog Miesepiet seine blauweiß gestreifte Matrosenkleidung an. Ein Hemd mit Kragen, eine kleine Hose und natürlich eine schicke Matrosenmütze. Eigentlich sah er damit sehr fröhlich aus. Aber sein Gesicht sagte etwas ganz anderes.

Während die anderen Erdmännchen lachend um den Bau herumtobten, saß Miesepiet auf einem Stein und schimpfte leise vor sich hin. Die Wolken waren ihm zu wolkig. Der Wind war ihm zu windig. Und das Frühstück schmeckte natürlich auch nicht so, wie es sollte.

Eines Tages beschloss die Erdmännchenbande, etwas zu unternehmen. Sie bauten heimlich ein kleines Boot aus Blättern, Muscheln und Zweigen. Dann stellten sie es direkt vor Miesepiets Stein.

Schau mal, rief seine Freundin Flitzeflink, ein echtes Matrosenboot nur für dich.

Miesepiet wollte gerade sagen, dass Boote sowieso doof seien. Doch dann sah er, wie viel Mühe sich alle gegeben hatten. Ganz vorsichtig setzte er sich hinein. Das Boot schaukelte ein wenig. Ein warmer Wind wehte. Und plötzlich, ganz ohne Vorwarnung, musste Miesepiet ein klitzekleines bisschen lächeln.

Na gut, murmelte er, vielleicht ist heute gar nicht so ein schlechter Tag.

Die anderen Erdmännchen jubelten. Von da an war Miesepiet zwar immer noch manchmal mies drauf, aber längst nicht mehr jeden Tag. Und wenn er wieder grummelig wurde, setzte er einfach seine Matrosenmütze auf, stieg in sein kleines Boot und erinnerte sich daran, dass selbst ein Miesepiet ab und zu fröhlich sein darf.

.

© Anne Seltmann




Anne Seltmann 21.01.2026, 07.26| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: EigeneWortPerlen | Tags: Miesepiet, Geschichten, Poem, Lyrik, KI, Midjourney,

Maritimer Mittwoch N° 244






still ruht der see.
ein moment,
der sich selbst genügt.

 

das licht hält den atem an,
legt sich flach
auf die haut des wassers.

 

ein gedanke treibt vorbei,
ohne wellen zu machen.
man könnte ihn festhalten,
aber man lässt ihn.

 

am ufer nichts,
was drängt.
nur zeit,
die sich selbst zuhört.

 

der see weiß nichts von uns.
und genau darin
liegt seine ruhe.


~*~

© Anne Seltmann









Anne Seltmann 21.01.2026, 05.44| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Tags: Maritimer Mittwoch, Steg, See, Gedicht, Poem, Lyrik, Ufer, Wasser,

Projekt: Ich seh rot 251/2026





2021 waren wir auf Rügen und haben einige Ortschaften erkundet, so auch Sassnitz.

Dort wurde im Sassnitzer Hafen traditionell zum Molenlauf aufgerufen – und jedes Jahr aufs Neue ist das ein ganz besonderes Ereignis. Sobald der Termin feststeht, liegt ein bisschen Aufregung in der Luft. Denn der Molenlauf gehört hier einfach dazu, wie das Meer, die Kreidefelsen und der frische Wind.

Schon früh am Morgen füllt sich der Hafen mit Leben. Läuferinnen und Läufer, Familien, Zuschauer und neugierige Urlaubsgäste treffen zusammen. Es ist immer eine schöne Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und fröhlicher Gelassenheit. Viele kennen sich, andere sind zum ersten Mal dabei, aber alle teilen die gleiche Vorfreude.



Die Strecke entlang der Mole ist etwas ganz Besonderes. Links das Meer, rechts der Hafen – dazu das Kreischen der Möwen und der typische Geruch von Salz und Seeluft. Wer hier läuft, spürt einfach, dass dieser Ort etwas Einzigartiges hat. Es geht nicht nur um Zeiten und Platzierungen, sondern vor allem um das gemeinsame Erlebnis.

Auch für Zuschauer ist der Molenlauf ein kleines Highlight. Man feuert an, trifft Bekannte, trinkt vielleicht einen Kaffee und genießt die Atmosphäre. Der Hafen zeigt sich von seiner lebendigsten Seite, und für ein paar Stunden dreht sich alles um Bewegung, Spaß und Gemeinschaft.

Am Ende kommen alle wieder zusammen – erschöpft, aber glücklich. Genau das macht den Molenlauf in Sassnitz aus: Er ist mehr als nur eine Sportveranstaltung. Er ist Tradition, Begegnung und ein Stück Heimatgefühl. Und deshalb freuen sich jedes Jahr so viele Menschen darauf, wenn es wieder heißt: Auf zum Molenlauf!



Juttas...

...ehemaliges Projekt




Anne Seltmann 20.01.2026, 06.53| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Tags: Ich seh rot 2016, Ich seh rot 2017, Ich seh rot 2019, Ich seh rot 2018, rot, Ich seh rot 2020, Ich seh rot 2021, Ich seh rot 2022, Ich seh rot 2023, Ich seh rot 2024, Ich seh rot 2025, Molenlauf, Sassnitz, Rügen,

Liebes Enkelmädchen...






liebe Sophia,
heute ist dein ganz besonderer Tag!
Vier Jahre voller Lachen, Träume und Abenteuer.
Möge dein Herz so fröhlich leuchten wie ein Regenbogen
und dein Tag so zauberhaft sein wie ein Einhorn,
das direkt aus einem Märchen zu dir kommt!
Alles Liebe und eine riesige Portion Magie zum Geburtstag!

 


Nachmittags kommen Opa und ich auch noch vorbei,
um mit dir zu feiern und ganz viel Spaß zu haben!




Anne Seltmann 19.01.2026, 05.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen | Tags: Enkel, Enkelmädchen, Sophia, Geburtstag, 4, Einhorn,

Montagsherz N° 651




[Im Gartencenter meines Vertrauens]



Nun seid ihr dran. Welche Herzen sind euch diesmal vor die Linse gekommen?
Ich freue mich drauf!




Nächster Termin zum Vormerken:


02. Februar 2026











19.01.2026, 00.00| (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Tags: Montagsherz