
Neulich hat mich jemand gefragt, woran man eigentlich schnell erkennen kann, welches Getreide man vor sich hat – besonders wenn es um die kleinen feinen Grannen an den Ähren geht. Es gibt einen herrlich einfachen Merkspruch:
„Wo ein G drin ist, sind auch Grannen.
Damit lassen sich die vier klassischen Getreidearten ganz leicht merken: Gerste und Roggen haben ein G und tragen Grannen, während Weizen und Hafer kein G im Namen haben und in der einfachen Faustregel grannenlos bleiben.
Natürlich ist die Natur nicht immer ganz so ordentlich wie ein Merkspruch – es gibt beispielsweise auch begrannte Weizensorten. Aber für die schnelle Orientierung ist die Regel wirklich praktisch.
So kann man jedenfalls beim nächsten Spaziergang ganz bestimmt auf die Ähren schauen und vor sich hin murmeln:
G wie Gerste, G wie Roggen – G wie Grannen.
Und manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die man plötzlich viel genauer betrachtet.
27.08.2026, 04.56| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Marius Natur Thursday, Nature Thursday, Natur, Marius, Grannen, Getreide,