Tag: Theater


Alles Theater
staub im licht
der probe
bretter
die schon mehr wissen
als wir
stimmen
wärmen sich
an fremden sätzen
ein schritt zu viel
und es wird rolle
kostüme hängen
geduldig
voller möglichkeiten
hinter dem vorhang
atmen wir anders
lampen
machen aus nervosität
präsenz
applaus
ist ein geräusch
für später
jetzt
stehen wir da
im spiel
und hoffen
dass etwas von uns
durchkommt
~*~

Anne Seltmann 27.01.2026, 14.09 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


licht kippt.
haut aus staub, mund aus echo
die bühne atmet – zögernd, dann zu viel
eine stimme fällt
zwischen zwei sätzen.
niemand hebt sie auf
im publikum: augen, die nicht wissen
wem sie gehören
textfetzen wie nägel im holz,
schmerzhaft ordentlich
wer spielt hier wen
licht wieder an.
alles bleibt gestellt
niemand geht
niemand bleibt
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 14.10.2025, 06.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL


theater
der vorhang zittert
als wüsste er mehr als wir
ein raum hält den atem an
stühle, augen, herzen
alles gespannt auf das erste wort
das erste licht
die erste geste
noch ist nichts geschehen
doch schon liegt es in der luft
wie ein versprechen
oder ein geheimnis,
das gleich seine form sucht
theater beginnt
lange bevor es beginnt
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 23.09.2025, 14.20 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


Theater ist Maske und Wahrheit zugleich,
ein Fieber im Licht,
ein Traum, der den Augenblick verzehrt
und doch genährt wird vom Beifall.
Es ist das Lachen des Künstlers,
dass die Träne verschluckt,
der Held, der stark sein muss,
auch wenn ihm das Zittern die Knie nimmt.
Theater ist Beginn und Ende,
Sehnsucht und Rausch,
ein Leben, das gespielt wird,
und gerade darin
wirklicher ist als die Welt dahinter.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 09.09.2025, 06.35 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL


Alles bloß Theater, sagen sie,
als wär das Leben nur ein Stück,
ein Drehbuch mit Rollen, Applaus und Licht,
doch oft genug fehlt der Regisseur.
Man spielt seine Szene, Tag für Tag,
mal Hauptrolle, mal Statist.
Zwischen Scheinwerferglanz und Schatten
liegt das wahre Leben – unerprobt, echt und laut.
Da sind die Momente, die keiner sieht,
wenn der Vorhang fällt und du allein bist.
Wenn keine Maske mehr hält,
und das Herz einfach atmet, ganz ohne Skript.
Das wahre Leben ist kein fertiges Stück,
es stolpert, lacht, weint und sucht sich neu.
Und wenn du deine Rolle findest,
die dich erfüllt und wirklich trägt,
dann ist alles bloß Theater –
aber das echte, deine Bühne,
das Leben, das wirklich lebt.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 23.05.2025, 16.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Anne Seltmann 17.05.2025, 06.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Der Tag gestern war nur doof, weil es gefühlt dauerhaft geregnet hat!
Es hat nicht einmal gereicht, um kurz an die frische Luft zu gehen.
Ich hoffe, dass ich heute einmal hinauskann.
Für diese Woche habe ich noch einige Pläne,
die werde ich aber in Ruhe angehen.
Nächste Woche ist es endlich so weit. Wir fahren ins St. Pauli Theater (Hamburg) und sehen * Ulrich Tukur & die Rythmusboys "Es leuchten die Sterne". Darauf freue ich mich schon wahnsinnig!
Heute habe ich nicht wirklich etwas geplant, ich habe gerade wenig Lust und am Wochenende freue ich mich auf einige Basteleien, die ich noch ausprobieren möchte.
Anne Seltmann 11.12.2023, 11.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein Elternpaar mit bisher zwei Kindern (Jesse und Kate), erfahren dass eines ihrer Kinder (hier ist es Kate) an Leukämie erkrankt ist. Jesse und auch die Eltern erweisen sich nicht als passende Organspender.
Die Eltern treffen eine Entscheidung, die für Anna lebensrettend sein soll, indem sie ein zweites genetisch angepasstes (Retorten) Kind bekommen. Dieses Kind (Anna) wird nun speziell als Ersatzteillager für Kate kreiert, damit diese am Leben bleiben kann.
Immer wieder wird operiert, immer wieder werden Stammzellen entnommen, immer wieder muss Anna herhalten. Das hat zur Folge, dass Anna sich einen Anwalt nimmt und Entscheidungsrecht in "allen sie betreffenden medizinischen Belangen" beantragt.
Die Autorin Jodi Picoult hat ein Buch übers Sterben geschrieben. Ein echter Tränendrücker, in der manches Gefühl brachial daher kommt. Ein Buch das dem Tod nicht aus dem Weg geht und das Leben feiert. Tödlich, tapfer, spannend, emotional!
Anne Seltmann 20.02.2016, 10.58 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Anne Seltmann 24.01.2011, 11.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL