Tag:


Direkt am Oderhaff, nur einen Spaziergang von der polnischen Grenze entfernt, liegt das kleine Fischerdorf Kamminke im Süden Usedoms. Zwei Jahre hintereinander haben wir hier unseren Urlaub zum Jahreswechsel verbracht – und jedes Mal hatte dieser Ort etwas ganz Besonderes.
Schon die Lage ist beeindruckend: Hoch über dem Kleinen Haff schmiegen sich die Häuser an das Steilufer, dazwischen terrassenförmig angelegte Gärten. Wenn man oben steht und über das weite Wasser des Oderhaffs (Stettiner Haff) bis hinüber zur Festlandküste bei Ueckermünde blickt, fühlt sich alles plötzlich ganz ruhig und weit an – besonders in der klaren Winterluft rund um den Jahreswechsel.

Der Name Kamminke stammt vom slawischen Wort „Kamen und bedeutet „Steinort. Noch heute spürt man hier die Geschichte des kleinen Fischerdorfes. Unten am Ufer sieht man häufig aufgespannte Reusen, und ein Denkmal an der Mole erinnert an die Zeit, in der die Fischerei den Ort prägte. Selbst im Winter hat der kleine Hafen seinen eigenen Charme – still, manchmal leicht neblig, fast ein wenig verträumt.
Was uns besonders gefallen hat, ist diese Mischung aus Weite und Geborgenheit. Der flache Strand am Haff wirkt selbst in der kalten Jahreszeit einladend, und lange Spaziergänge entlang der Küste bis zur polnischen Grenze gehören für uns inzwischen einfach dazu. Man läuft, redet, atmet die klare Luft – und merkt, wie gut diese Ruhe tut.
Vom Hafen aus starten in der Saison Ausflugsdampfer nach Stettin oder Neuwarp, doch wir haben Kamminke vor allem als Ort der Entschleunigung erlebt. Gerade zum Jahreswechsel, wenn anderswo Trubel herrscht, findet man hier Gelassenheit, Weite und dieses besondere Licht über dem Wasser.
Kamminke ist kein lauter Ort. Vielleicht ist es genau das, was ihn für uns so besonders macht – und warum wir gleich zweimal wiedergekommen sind.
Anne Seltmann 17.02.2026, 06.58 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


16.02.2026, 00.00 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Piktogramme – Von der Höhlenwand zum kreativen Designstatement
Wir begegnen ihnen täglich – auf Flughäfen, in Apps, auf Verpackungen, in Museen oder auf Straßenschildern.
Piktogramme sind aus unserem visuellen Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch während sie früher vor allem funktional waren, zeigen sie sich heute überraschend kreativ, verspielt und stilistisch vielfältig.
Aber wer hat sie eigentlich erfunden?
Der Ursprung der Bildzeichen
Streng genommen sind Piktogramme älter als jede Schrift. Schon in prähistorischen Höhlenmalereien wurden Informationen über Bilder vermittelt. Später entwickelten Hochkulturen wie die Ägypter mit ihren Hieroglyphen komplexe Bildzeichensysteme.
Als moderner Gestaltungsansatz wurden Piktogramme jedoch besonders im 20. Jahrhundert geprägt – vor allem durch den österreichischen Sozialwissenschaftler und Philosophen Otto Neurath.
Er entwickelte in den 1920er-Jahren gemeinsam mit dem Grafiker Gerd Arntz das sogenannte Isotype-System (International System Of Typographic Picture Education).
Die Idee dahinter war revolutionär: Informationen sollten so einfach und international verständlich wie möglich über reduzierte Bildsymbole vermittelt werden – unabhängig von Sprache oder Bildung.
Klare Formen, starke Kontraste, maximale Vereinfachung – das war das Prinzip.
Der große Durchbruch
Internationale Aufmerksamkeit erhielten Piktogramme vor allem durch Großveranstaltungen.
Ein Meilenstein war das visuelle Leitsystem der Olympischen Spiele 1972 in München, gestaltet von Otl Aicher für die Olympische Sommerspiele 1972.
Seine systematisch aufgebauten, geometrisch reduzierten Sport-Piktogramme gelten bis heute als Designklassiker. Sie waren funktional, einheitlich und weltweit verständlich – ein Meilenstein der visuellen Kommunikation.
Vom Funktionssymbol zur Designikone
Lange Zeit galt: Piktogramme müssen neutral, sachlich und möglichst unsichtbar sein.
Form folgt Funktion.
Doch mit der Digitalisierung und dem Aufkommen von Apps, Social Media und Markeninszenierungen hat sich das stark verändert.
Heute dürfen Piktogramme:
* Charakter zeigen
* Humor transportieren
* Emotionen wecken
* Markenidentität stärken
* Illustrativ und detailreicher sein
Flat Design, 3D-Icons, animierte Symbole, handgezeichnete Linien, Farbverläufe – die einst strengen Gestaltungsregeln werden bewusst erweitert.
Warum sehen Piktogramme heute kreativer aus?
1. Digitale Oberflächen erlauben mehr Detailreichtum
2. Marken wollen sich visuell differenzieren
3. Nutzer sind visuell geschult und erwarten Ästhetik
4. Gestaltung wird zunehmend als Erlebnis verstanden
5. KI-Tools eröffnen neue Formensprachen und Stilvarianten
Das moderne Piktogramm ist nicht mehr nur Wegweiser – es ist Teil einer visuellen Erzählung.
Zwischen Klarheit und Kreativität
Die Herausforderung bleibt jedoch:
Ein Piktogramm muss trotz gestalterischer Freiheit verständlich bleiben.
Je kreativer es wird, desto wichtiger ist die Balance zwischen Ästhetik und Lesbarkeit.
Das beste Piktogramm funktioniert international – und überrascht gleichzeitig durch seine Gestaltung.
Fazit
Von prähistorischen Wandzeichnungen über das Isotype-System von Otto Neurath bis hin zu animierten App-Icons unserer Zeit – Piktogramme haben eine erstaunliche Entwicklung durchlaufen.
Was einst als nüchternes Informationssymbol begann, ist heute ein kreatives Gestaltungselement mit Persönlichkeit geworden.
Und vielleicht liegt genau darin ihre Zukunft:
Nicht nur Orientierung zu geben, sondern auch visuelle Freude zu bereiten.
Anne Seltmann 15.02.2026, 09.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Chinakohl trifft Curry
Zutaten
Basis
1 EL Erdnussöl
400 ml Kokosmilch (ungesüßt, aus der Dose)
3 EL helle Sesamsaat
Gemüse
1 kleiner Chinakohl
2 Möhren
2 rote Spitzpaprika
½ Kopf Brokkoli
100 g junger Blattspinat
Gewürze
4 Knoblauchzehen
1 TL Currypulver
2 TLgelbe Currypaste
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung
Zuerst die äußeren Blätter des Chinakohls entfernen. Den Kohl längs halbieren, gründlich unter kaltem Wasser waschen und gut abtropfen lassen. Anschließend erst längs, dann quer in etwa 4 cm große Stücke schneiden.
Die Möhren schälen, waschen und in feine Streifen schneiden. Die Spitzpaprika halbieren, entkernen, waschen und ebenfalls in Streifen schneiden. Den Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Den Spinat gründlich waschen und verlesen.
Den Knoblauch schälen und fein hacken.
Das Erdnussöl in einer großen, hohen Pfanne erhitzen. Zunächst Möhren und Brokkoli darin etwa 2–3 Minuten anbraten. Danach die Paprikastreifen hinzufügen und weitere 2–3 Minuten mitbraten. Zum Schluss den Knoblauch kurz mitdünsten.
Das Gemüse mit Currypulver, Salz und Pfeffer würzen. Anschließend die Kokosmilch und die rote Currypaste unterrühren.
Das Chinakohl-Curry nun etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen. Kurz vor Ende den Spinat unterheben und zusammenfallen lassen.
In einer separaten Pfanne die Sesamsaat ohne Fett goldbraun rösten und anschließend über das fertige Curry streuen.
Dazu passen Reis oder frisches Baguette.
Anne Seltmann 14.02.2026, 14.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Menschen waren nervös. Sehr nervös.
Nur eine nicht.
Oben auf der alten Backsteinmauer saß Minka.
Schwarz. Glänzend. Mit einem Blick, der irgendwo zwischen
„Ich weiß etwas, was ihr nicht wisst
und „Wo ist mein Frühstück? lag.
Herr Meier kam aus dem Haus, blieb abrupt stehen –
und sah direkt in ihre gelben Augen.
„Na toll, murmelte er. „Eine schwarze Katze.
Er drehte sich um, um einen Umweg zu gehen –
und lief direkt gegen seine eigene Mülltonne.
Klong.
Minka blinzelte.
Das hatte sie nun wirklich nicht geplant.
Ein paar Häuser weiter ließ Frau Kruse vor Schreck ihren
Schlüssel fallen,
nur weil Minka ihren Schwanz minimal bewegte.
Minimal!
„Das ist ein Zeichen! flüsterte jemand hinter dem Vorhang.
Ein Zeichen?
Minka putzte sich demonstrativ die Pfote.
Das einzige Zeichen hier war:
„Bitte mehr Thunfisch.
Doch dann wurde es interessant.
Herr Meier fand in seiner zerknitterten Jackentasche
einen längst vergessenen Zehn-Euro-Schein.
Frau Kruse bekam einen überraschenden Anruf mit guten Nachrichten.
Und der Postbote brachte ein Paket, das viel früher kam als angekündigt.
Langsam merkten die Menschen:
Vielleicht war Minka gar kein Unglücksbringer.
Vielleicht war sie einfach nur…
eine Katze.
Oben auf der Mauer streckte sie sich genüsslich,
ließ ihren Blick über die aufgeregte Nachbarschaft schweifen
und dachte – falls Katzen in ganzen Sätzen denken:
„Freitag, der 13.?
Ich sitze hier jeden Freitag.
Ihr seid nur heute besonders dramatisch.
Dann sprang sie elegant von der Mauer
und verschwand –
um vermutlich irgendwo anders
unschuldig Chaos verursacht zu haben.
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 13.02.2026, 06.18 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Simon – die Schiffskatze der HMS Amethyst
(eine Geschichte, die sich genau so zugetragen hat)
Simon war eine schwarz-weiße Katze, geboren 1947 in Hongkong. Ein junger Matrose der britischen Fregatte HMS Amethyst nahm das kleine Kätzchen mit an Bord. Wie viele Schiffskatzen sollte Simon eigentlich nur die Ratten fernhalten.
Doch 1949 wurde das Schiff während des chinesischen Bürgerkriegs auf dem Jangtse-Fluss beschossen. Mehrere Besatzungsmitglieder starben, viele wurden verletzt – auch Simon. Splitter trafen ihn schwer, man glaubte zunächst nicht, dass er überleben würde.
Aber Simon erholte sich.
Während das beschädigte Schiff wochenlang festsaß und die Stimmung an Bord sank, tat Simon das, was er immer tat: Er jagte weiter Ratten, selbst mit Narben am Körper. Besonders berüchtigt war eine große Ratte, die Vorräte zerstörte und Lebensmittel fraß. Simon fing sie – sehr zur Erleichterung der Besatzung.
In dieser schwierigen Zeit wurde der kleine schwarz-weiße Kater zum Symbol für Durchhaltevermögen. Die Männer sagten später, dass allein seine Anwesenheit Trost spendete. Er ging von Koje zu Koje, ließ sich streicheln, schnurrte – mitten im Ausnahmezustand.
Nach der dramatischen Flucht des Schiffes wurde Simon in Großbritannien als Held empfangen. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter die Dickin Medal, eine Art „Tier-Victoria-Kreuz für besondere Tapferkeit.
Simon starb noch im selben Jahr an einer Infektion, wurde jedoch mit militärischen Ehren beerdigt. Sein Grab befindet sich bis heute im Ilford Animal Cemetery in London.
Ein kleiner schwarz-weißer Kater, der in einem Kriegsschiff Mut spendete.
Anne Seltmann 11.02.2026, 07.55 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


ich öffnete die flasche
als wäre der morgen ein versprechen
das noch niemand ausgesprochen hatte
die bläschen stiegen
wie kleine ängste
und zerplatzten
bevor sie jemanden verletzen konnten
ich trank
nicht aus durst
sondern aus der sehnsucht
alles ein bisschen leichter zu machen
draußen lachte die straße
als hätte sie mich schon immer gekannt
und ich legte die stadt in meine hände
so vorsichtig
wie man ein glas hält
das schon einmal gefallen ist
und irgendwo zwischen dem ersten schluck
und dem zweiten atemzug
wurde der morgen länger
als er sein musste
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 10.02.2026, 08.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zu meiner Montags-Collage "MosaikMonday"fehlte noch das Lafayette, dass ich beim Stöbern meiner Bilder noch gefunden habe.
Die Galeries Lafayette sind mehr als ein Kaufhaus – sie sind ein Erlebnis mitten in Paris. Unter der berühmten gläsernen Kuppel treffen Eleganz, Mode und Architektur aufeinander. Zwischen Luxus, Design und Pariser Flair spürt man den besonderen Zauber dieses Ortes, der selbst zum Staunen einlädt – auch ganz ohne Einkaufstaschen.
Die Galeries Lafayette beeindrucken besonders durch ihre außergewöhnliche Glaskuppel, die das Innere mit farbigem Licht durchflutet und den Blick nach oben fast automatisch anzieht. Die kunstvoll gestalteten Jugendstil-Elemente machen sie zu einem architektonischen Highlight. Entworfen wurde das Kaufhaus von den Architekten Georges Chedanne und Ferdinand Chanut, die mit der Kuppel ein Bauwerk schufen, das bis heute Eleganz, Innovation und Pariser Grandezza vereint.
Je nach Jahreszeit ist die Kuppel festlich und fantasievoll geschmückt, was jeden Besuch aufs Neue besonders macht und dem Haus immer wieder ein anderes Gesicht verleiht.

Anne Seltmann 10.02.2026, 06.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Beim Durchstöbern meiner unzähligen Fotos fallen mir immer wieder die Paris-Bilder in die Hände. So viele, dass ich glaube, meine Rentendasein wurde eigentlich erfunden, damit ich endlich genug Zeit habe, sie zu sortieren!
Von links nach rechts
Niki-de-Saint-Phalle-Brunnen: Er liegt neben dem Centre Pompidou und besteht aus farbenfrohen, verspielten Figuren, die sich bewegen und Wasser spritzen. Entworfen wurde er von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely und ist eines der ungewöhnlichsten und lebendigsten Kunstwerke im öffentlichen Raum von Paris.
Basilika Sacré-Cœur:
Sie thront auf dem Hügel von Montmartre und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen von Paris. Mit ihrer strahlend weißen Kuppel ist sie schon von weitem sichtbar und bietet einen der schönsten Ausblicke über die Stadt. Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, verbindet sie romanische und byzantinische Stilelemente. Heute ist die Sacré-Cœur nicht nur ein bedeutender Wallfahrtsort, sondern auch ein beliebtes Ziel für Besucher aus aller Welt.
Eiffelturm:
Er ist das berühmteste Wahrzeichen von Paris und eines der bekanntesten Bauwerke der Welt. Er wurde 1889 für die Weltausstellung erbaut und ragt über 300 Meter in den Himmel. Von seinen Aussichtsplattformen bietet sich ein spektakulärer Blick über die Stadt der Liebe. Heute steht der Eiffelturm als Symbol für Paris, Frankreich und den technischen Fortschritt seiner Zeit.
Champ de Mars:
Der Champ de Mars bedeutet übersetzt „Marsfeld und ist nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt. Der Name geht auf die ursprüngliche Nutzung des Geländes zurück: Im 18. Jahrhundert diente es als militärischer Exerzier- und Paradeplatz, nach dem Vorbild des antiken Campus Martius in Rom.
Später wandelte sich das Areal zu einem öffentlichen Park,
wurde Schauplatz großer Ereignisse wie der Weltausstellungen und bildet heute
die berühmte Blickachse auf den Eiffelturm.
Aus einem Ort des Militärs wurde so ein Platz für Spaziergänge, Begegnungen und
Erholung.
Am Champ de Mars steht auch die „Mur pour la Paix (Mauer für den Frieden). Auf ihren Glassäulen ist das Wort „Frieden in 49 verschiedenen Sprachen zu lesen. Die transparente Gestaltung aus Glas symbolisiert Offenheit und Verständigung: Worte sollen verbinden, nicht trennen – Mauern sollen durchsichtig sein, nicht abschotten.
Mona Lisa im Louvre:
Der Louvre ist eines der größten und bekanntesten Museen der Welt. In dem ehemaligen Königspalast treffen Jahrhunderte von Kunst und Geschichte aufeinander. Berühmt für Werke wie die Mona Lisa, ist der Louvre heute ein kulturelles Herzstück von Paris.
Ich war völlig überrascht, wie klein das Bild der Mona Lisa tatsächlich ist. In den Medien wirkt sie riesig und allgegenwärtig, fast wie ein monumentales Kunstwerk. Direkt vor ihr zu stehen, zwischen Menschenmengen und Sicherheitsglas, fühlt sich ganz anders an – plötzlich ist sie viel intimer, fast unscheinbar. Gerade dieser Gegensatz macht die Begegnung so unerwartet.
Arc de Triomphe du Carrousel:
Der Arc de Triomphe du Carrousel steht zwischen dem Louvre und den Tuileriengärten. Er wurde im 19. Jahrhundert zu Ehren von Napoleons Siegen errichtet und ist kleiner als der berühmte Arc de Triomphe an der Champs-Élysées. Auf Glastafeln rund um das Denkmal ist das Wort „Frieden in vielen Sprachen der Welt zu lesen – ein stilles, modernes Zeichen im historischen Umfeld.
Anne Seltmann 09.02.2026, 11.22 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL