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Thema: PrivatePerlen

Was andere geschafft haben, schaffe ich auch!

 

Ein Paket kostet 5 Euro. 5 Euro pro Tag macht aufs ganze Jahr umgerechnet sage und schreibe 1.800 Euro. Dafür könnte ich mir eine Menge leisten!


Mein Rauchstopp-Ticker


Untersuchungen ergaben folgendes:


Nach 20 Minuten normalisieren sich Blutdruck und Herzrhythmus.
Nach 8 Stunden hat sich die Kohlenmonoxidmenge im Blut halbiert.
Nach 24 Stunden beginnt die Lunge den Schleim und die Rauchablagerungen abzusondern.
Nach 48 Stunden verbessern sich Geschmackssinn und Mundgeruch.
Nach 72 Stunden wird das Atmen leichter.
Nach ein paar Wochen verschwinden Husten und Schlappheitsgefühl. Man bekommt wieder mehr Luft.
Nach 1 Jahr ist das Infarktrisiko nur noch halb so groß.
Nach 5 Jahren ist das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken fast um die Hälfte gesunken.
Nach über 10 Jahren erreicht man wieder dieselbe Lebenserwartung wie ein Nichtraucher.




 

Anne Seltmann 23.06.2013, 19.24 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Heul nicht du blöde Kuh...

sagte ich mir gestern, als ich aus der Apotheke in meinem Dorf kam, weil die dort kein Rauchentwöhnpflaster vorrätig hatten. Darüber muss ich noch einmal nachdenken, warum mir die Tränen kamen...
Also fuhr ich zur nächsten Apotheke, mit dem Gedanken bloß jetzt nicht aufzugeben...jetzt dranzubleiben. Während der Fahrt von der Arbeit Richtung Zuhause war ich wild entschlossen wieder einmal mit dem Rauchen aufzuhören.  Gott sei Dank hatten die welche in ihrem Sortiment und ich wurde liebevoll und bestens beraten. Ich fühlte mich einfach gut, weil ich das Gefühl hatte, da versteht mich jemand. Beim nächsten Kauf...sofern der noch notwendig ist, werde ich die Apothekerin fragen, ob sie auch mit dem Rauchen aufgehört hat.
Nun aber ab nach Hause, dem Liebsten zeigen was ich vorhabe und gleich das 1. Pflaster aufbappen. Sagt der doch nix...garnienix?  From Millan.Net

"Bitte Liebster sag mir dass das eine tolle Idee ist, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe...ich brauch jetzt ganz viel Lob!!!"

Daraufhin erzählte mir mein Mann, dass ich jetzt auch unbedingt positive Verstärker bräuchte (ja bitte, darauf warte ich ja schon...dann lob mich doch mal........)  in dem ich mir ein Ziel setze, etwas was schon lange mein heißersehnter Wunsch sei, der dann zu erfüllen gilt, wenn man es denn geschafft hat. Mein Mann hat vor 23 Jahren mit dem Rauchen aufgehört und hatte immer einen Zettel mit verschieden positiven Gedanken auf der einen und mit verschiedenen negativen Gedanken auf der anderen Seite. Jeder hat also sein eigenes System. Sein erreichtes Ziel steht hier im Arbeitszimmer in meinem Rücken in Form von Tausenden von CDs. Das sind alle seine nichtgerauchten Zigaretten.    






Welches das Meinige wird, kann ich gar nicht sagen, ich weiß nur, dass mich im Moment eher die Angst treibt, ich könnte ersticken...


Drückt mir die Daumen bei meinem Vorhaben!

Anne Seltmann 18.06.2013, 06.59 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wenn man schon mal Urlaub hat...






...dann sollte man auch mal abschalten und nicht schon wieder an die Arbeit denken.
Aber mich juckte es einfach in den Fingern und oft rennt uns die Zeit davon...und so habe ich mich heute in Leporellobasteleien versucht.
Die KiGa-Kinder, die dieses Jahr in die Schule kommen, oder ganz und gar unseren Kindergarten verlassen, bekommen immer Einschulung,- bzw. Abschiedsgeschenke. Und so dachten meine Kollegin und ich, dass so ein Leporello sicherlich auch mal nett ist, als immer bloß eine Foto-CD von den gesamtem Kindergarten-Jahren und ein T-Shirt mit unserem KiGa-Logo.
Also ran an den Speck...den Esstisch umwandeln in einen Basteltisch und los gehts...








Das sind übrigens meine allerersten, obwohl ich als Kindergarten-Tante einiges in petto habe. Hier und da werden sie noch ein wenig ausgeschmückt und dann gehts ans Einkleben von Fotos.

Wer wissen will, wie Leporellos gebastelt werden, kann? hand.jpg hier gerne mal reinschauen.


Anne Seltmann 15.05.2013, 18.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hamburg Hafenfest

Nach nunmehr über 30 Jahren, die ich hier in Schleswig-Holstein lebe, habe ich es endlich einmal geschafft in den alten Elbtunnel zu kommen. Anlaß war das Hafenfest in Hamburg, welches wir fast jährlich besuchen. Der markante quadratische Kuppelbau an den St. Pauli-Landungsbrücken beherbergt vier große Fahrkörbe, die Menschen und Fahrzeuge seit 1911 in fast 24 Meter Tiefe transportieren.

Spurmaß: 1,90 m; Breite: 2,20 m; Länge: 9,50 m; Höhe: 3,40 m





Innenansicht Kuppelbau im Elbtunnel





Hamburg scheint eine immerwährende Baustelle zu sein. Wenn an einigen Stellen Gebäude endlich fertig geworden sind, so wird an anderer Stelle wieder oder noch immer gebaut. Wir waren überrascht wieviel sich am Hafen so alles verändert hat.





Ziel war heute unter anderem die Philharmonie. Überraschendweise mußten wir minestens 10 Min. an der Mahatma Ghandi Brücke warten, um einige Schiffe durchzulassen. Auch etwas, was wir in all den Jahren nicht erlebt haben oder gar kannten.




Ein großer Ansturm an Menschen wartete auf der anderen Seite. Hoffentlich kommt man da heile durch. Uns kam es heute so vor, als wären wesentlich mehr Menschen auf dem Hafenfest, als all die Jahre zuvor.






Hamburg ist bekannt für seine Vielfältigkeit an Architektur.
Nicht unbedingt schön, aber sehr kontrastreich.





Und hier ist sie nun, die umstrittene Philharmonie, die wohl auch nie fertig zu werden scheint. Für den Bau und den Betrieb der Elbphilharmonie wurden knapp 70 Millionen Euro Gelder von Privatpersonen und Unternehmen gespendet.







Die Fassade  besteht aus knapp 1.100 einzelnen Elementen, jeweils zwischen vier und fünf Meter breit und über drei Meter hoch. An der Elbphilharmonie summieren sie sich auf eine Gesamtfläche von 21.500 qm. Man könnte also drei Fußballplätze damit abdecken.





Und weiter gehts mit den architektonischen "Schönheiten"








Das Hafenfest war heute für uns eher nebensächlich. Wir kennen ja die vielen Highlights und außerdem hat meine Stadt Kiel schließlich die Kieler Woche und Schiffe haben wir auch. From Millan.Net










Nach fast 5 Stunden Hafenspaziergang rauf und runter haben wir uns wieder Richtung Heimat bewegt. Jetzt habe ich "Rücken" und der Liebste hat "Bein".
Couch wir kooooooommen!



Anne Seltmann 11.05.2013, 19.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wir kokeln nicht...

das nennt man FORSCHEN oder EXPERIMENTIEREN   ;-)


Heute bei meinem Dienstantritt sah ich meinen Kollegen mit ein paar Jungs kokeln
ähmmmm...experImentieren. Nichts macht mehr Spaß! Interessant, welche Erklärungen die Kinder hatten, als ich fragte wie das denn zugeht, dass ein Streichholz so einfach brennt? Zur Antwort erhielt ich nur:"Weil das eben ein Streichholz ist!"  Experimentieren geht aber nicht ohne Erklärungen...ohne Anregung, damit die Kinder eigene Fragestellungen aufwerfen können.
Also habe ich, während mein Kollege immer noch mit Lupe und Brennmaterial gekokelt experimentiert hat , im Sand aufgemalt, was sich dort gerade abspielt.
Parallele Lichtstrahlen, die von der Sonne kommen, werden sozusagen durch eine Lupe gewissermaßen verbogen. Sie laufen hinter einer Lupe aufeinander zu, überkreuzen sich und laufen dann wieder auseinander.Und da wo sie sich kreuzen, da liegt der Brennpunkt. Je exakter aber die Lupe geschliffen ist, desto kleiner ist dieser Schnittpunkt der Strahlen... aber desto heißer wird es dann dort. Weil die Lupe Strahlen sammelt, heißt solch eine Lupe "Sammellinse". Und weil sie einen Brennpunkt liefert, spricht man auch vom "Brennglas".



Die Kinder durften dann natürlich auch einmal ausprobieren, wo der perfekte Abstand zwischen Sonne und anzubrennendem Gegenstand liegt!






Die perfekten Forscher  ;-)





Und...geht ein getrocknetes Blatt auch?
Natürlich!





Aber aufgepaßt. Macht so etwas bitte NIE ohne einen Erwachsenen. Viel zu schnell geratet ihr wohlmöglich selbst in Brand. Also lieber Finger weg!



Anne Seltmann 03.05.2013, 19.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ponyhof-Impressionen


Jahrelang bin ich mit den KiGa Kindern auf den Ponyhof gefahren, aber da ich nun seit 3 Jahren in den Hort gewechselt habe, geht das nicht mehr. Dennoch treibt mich die Sehnsucht immer dorthin, so auch gestern, denn die "Kleinen" machen gerade eine Ferienfreizeit dort.
Auch pfeil0.gif hier und pfeil0.gif hier kann man noch mal nachlesen.















Anne Seltmann 25.04.2013, 07.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kleine Kinder kleine Sorgen...

große Kinder große Sorgen:


Bis gestern habe ich es tunlichst vermieden die typischen Elternsprüche meinem Sohn gegenüber zu bringen. Bis gestern! Denn gestern ist es passiert. Nachdem mein Sohn (23) am Wochenende einen Suizidversuch gemacht hatte, habe ich mich mit ihm sehr lange unterhalten. Ich wollte helfen und sehen, wo sein Problem liegt. Schauen, ob ich etwas tun kann, damit er aus dieser Misere herausfindet.

Und dann sagte mein Sohn, sein Vater (mein Mann aus 1. Ehe, wir haben alle drei guten Kontakt zueinander) würde ihn immer nerven mit den Sätzen wie „Mach deine Ausbildung fertig, schau dass du deinen Gesellenbrief bekommst usw. usw. Er fühlt sich so sehr von ihm unter Druck gesetzt. Und sein Arbeitgeber muss ihn wohl auch sehr schikanieren,  denn auch da sei der Druck immens groß. Ständig als fettes Schwein, du nutzloses Arschloch  und ähnlichem betitelt zu werden,  ist bestimmt nicht die feine Art mit Auszubildenden umzugehen. Wie mir zu Ohren gekommen ist, ist der Arbeitgeber bekannt für seine cholerischen Anfälle und der miserablen Behandlung seiner Angestellten. Wir werden zu Handelskammer gehen und sehen,  in wie weit die tätig werden können, weil mein Sohn in seiner Ausbildung nach wie vor nichts lernen darf, sondern nur der Fußabtreter seines Chefs ist. 2 ½ Jahre geht das so und ich wollte das nicht so recht glauben.

Ich fragte ihn ob er sich vorstellen könne, dass Eltern sich eben Sorgen machen und er verstehen müsse, dass sein Vater immer die gleichen Sprüche drauf hätte bezüglich seiner Ausbildung…und dann habe ich gesagt “Bekomm du erst mal Kinder und dann wirst du sehen, wie wir fühlen und denken!“ Genau solche Sätze habe ich als Jugendliche auch gehasst. Aber ich wusste mir nicht anders zu helfen. Die Sorge um meinen Sohn ist riesen groß und ich werde sehen, wo er sich Hilfe holen kann, damit obiges nicht wieder passiert!


Anne Seltmann 16.04.2013, 07.07 | (7/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tierischer Lärmterror um 5:30 Uhr



[KI generiert]






Ganz ehrlich: Als der liebe Gott den Tieren Stimmen verlieh, muss er entweder einen sehr schwarzen Sinn für Humor gehabt oder einfach jegliche Gnade vergessen haben.
Anders kann ich mir dieses jämmerliche Gewimmer der Tauben, das kreischende Psychotheater der Möwen und das keifende Gemecker der Elstern nicht erklären.
Und während ich morgens um 5:30 Uhr wie ein Überlebender einer Katastrophe auf meinem Balkon sitze – Zigarette in der einen, Kaffee in der anderen Hand –, fühle ich mich wie der Hauptdarsteller in einer schlecht vertonten Endzeitkomödie.



Coffee.gif

Anne Seltmann 21.03.2013, 08.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Leid der Heimkinder ...

war ein gestriges Thema im ZDF.  Hier kannst du noch einmal nachlesen worum es ging.
Auch ich war ein Heimkind und nach dem gestrigen Film fühle ich mich wieder zurüchversetzt in diese Zeit und ich habe das Gefühl zu ersticken.
Mein Heimaufenthalt begann gleich nach meiner Geburt 1958, aber ich hatte unheimlich viel Glück, dass sich Pflegeeltern 1965 für mich fanden.
Längst habe ich nicht solch großes Leid erfahren wie andere und doch ist auch mir erzieherische Gewalt angetan worden. Viele der mehreren hunderttausend ehemaligen Heimzöglinge leiden bis heute unter den traumatischen Erlebnissen ihrer Kindheit. Mir geht es gut, ich habe keine nachhaltigen Schäden davon getragen (hoffe ich doch), aber gewisse Dinge wie geschlossene Räume, oder wenn mich jemand länger festhält als nötig, oder Hühnerfrikassee essen, ist mir bis dato schier unmöglich!
Jahre später habe ich einst das Heim aufgesucht, in das ich gegeben wurde. Zum Glück war es geschlossen und schon baufällig. Ich weiß nicht, ob ich die Kraft gehabt hätte, wie die ehemaligen Heimkinder in der gestrigen Dokumentation, die gleich im Anschluß des Filmes kam, hineinzugehen.

Laut Tagesspiegel "Der Petitionsausschuss sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst."

Wollen wir hoffen, dass es endlich ein offizielles Schuldanerkenntnis gegenüber den zahllosen Kindern, deren Rechte im Rechtsstaat Bundesrepublik bis in die 70er Jahre verletzt wurden, gibt!



Anne Seltmann 05.03.2013, 10.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich bin ein bißchen verrückt...


aber "Wenn wir bedenken, daß wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt"
(Mark Twain)
Und so erklärt sich auch meine Verrücktheit und die Liebe zu den bunten Quietscheentchen, denen ich kaum wiederstehen kann. Und ganz arg hat es mich gepackt, als ich dieses pfeil0.gif Entchen bei Frau Waldspecht sah.


Ich konnte nicht anders, es rief ständig: "Bestell mich, bestell mich!" Und nun hat es bei mir Einzug gehalten.


quietsche bayernmünchen


Welch ein Jubel Gequietsche in meiner Entenrunde.


quietsche entchen




Sogar das W.A. Mozäertliche Entchen hat ein Ständchen gebracht.



quietsche mozart




Der Liebste steht auch eher auf BVB...und NEIN er bekommt KEINE BVB Ente.
So verrückt bin ich dann auch wieder nicht!  ;-)


Anne Seltmann 04.03.2013, 18.21 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL