Tag: Tag

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die eine Reise unvergesslich machen.
Dieses Herz aus Butter entdeckte ich an einem Frühstücksbuffet in Rom. Zwischen Brot, Gebäck und dem geschäftigen Treiben am Morgen lag es plötzlich da – so liebevoll geformt, dass ich einfach mein iPhone zücken musste.
Es war nur ein kleines Detail. Und doch erzählte es von Aufmerksamkeit, von Freude an der Gestaltung und davon, dass selbst ein Frühstück ein wenig Herz vertragen kann.
Genau solche Momente sammle ich gerne. Denn oft sind es nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die uns in Erinnerung bleiben, sondern die kleinen Gesten am Wegesrand.
Mein Montagsherz kommt heute also direkt aus Rom – mit einem Hauch von Butter, Urlaubsgefühl und ganz viel Charme.
Und nun seid ihr wieder dran!
Welche herzigen Beiträge habt ihr heute für mich?
Nächster Termin:

06.Juli 2016
Anne Seltmann 22.06.2026, 04.00 | (9/1) Kommentare (RSS) | TB | PL



Anne Seltmann 20.06.2026, 08.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Krokodil mit den schlechten Manieren
Im Zoo gab es ein Krokodil namens Kurt.
Kurt hatte ein Problem.
Er grinste ständig.
Nicht, weil er besonders fröhlich war.
Nicht, weil er gute Witze kannte.
Er sah einfach immer so aus.
„Du musst freundlicher wirken, sagte der Pfleger.
„Ich wirke doch freundlich, antwortete Kurt.
„Nein, sagte der Pfleger. „Du wirkst, als würdest du überlegen, wen du als Nächstes verspeist.
Also besuchte Kurt einen Benimmkurs.
Dort lernte er:
höflich nicken,
anderen den Vortritt lassen,
und beim Smalltalk niemanden anzustarren.
Nach drei Wochen war er stolz auf seine Fortschritte.
Als eine Schulklasse vorbeikam, lächelte er besonders freundlich.
Die Kinder schrien.
Die Lehrerin schrie.
Der Hausmeister schrie vorsichtshalber mit.
Kurt seufzte.
„Das läuft nicht optimal.
Schließlich gab er auf und setzte sich wieder an seinen Teich.
Dort traf er eine alte Schildkröte.
„Weißt du, sagte sie, „manche Gesichter werden einfach missverstanden.
„Meins zum Beispiel?
„Genau. Und meins sieht aus, als würde ich seit 200 Jahren über Steuererklärungen nachdenken.
Da mussten beide lachen.
Zumindest glaubte die Schildkröte, dass Kurt lachte.
Bei Krokodilen weiß man das nie so genau.
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 17.06.2026, 08.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Anne Seltmann 08.06.2026, 00.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Internationaler Kindertag – ein Tag für die Kleinsten mit großer Bedeutung
Am 1. Juni dreht sich weltweit vieles um die Kinder. An diesem Tag wird der Internationale Kindertag gefeiert – ein Aktionstag, der daran erinnern soll, dass Kinder eigene Rechte haben und besonderen Schutz verdienen.
Dabei wird der Kindertag rund um den Globus ganz unterschiedlich begangen. Mancherorts stehen fröhliche Kinderfeste, Spiele und gemeinsame Aktivitäten im Mittelpunkt. Anderswo nutzen Organisationen und Initiativen den Tag, um auf Missstände aufmerksam zu machen und sich für bessere Lebensbedingungen von Kindern einzusetzen.
So verschieden die Traditionen auch sind, ein Gedanke verbindet sie alle: Kinder sollen gesehen, gehört und ernst genommen werden. Denn jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Bildung, Gesundheit und die Chance, unbeschwert aufzuwachsen.
Ein schöner Anlass also, nicht nur zu feiern, sondern auch daran zu denken, wie wertvoll Kindheit ist!Anne Seltmann 01.06.2026, 05.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Warum bringt ausgerechnet der Storch die Babys?
Fast jedes Kind hat die Geschichte schon einmal gehört: Der Storch fliegt durch die Lüfte und bringt die Babys zu ihren Familien. Doch wie kam es eigentlich zu dieser ungewöhnlichen Vorstellung?
Der Ursprung dieser Erzählung liegt weit in der Vergangenheit. Schon vor Jahrhunderten galt der Storch als Glücksbringer. Weil die großen Vögel ihre Nester gerne auf Hausdächern, Schornsteinen oder Kirchtürmen bauten, freuten sich die Menschen über ihren Besuch. Ein Storchennest auf dem Dach wurde als Zeichen für Glück, Wohlstand und Kindersegen angesehen.
Hinzu kommt, dass die Störche jedes Jahr im Frühjahr aus ihren Winterquartieren zurückkehren. Genau dann, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht, Blumen blühen und viele Tiere Nachwuchs bekommen. So entstand die Verbindung zwischen dem Storch und dem Beginn neuen Lebens.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus eine praktische Geschichte für neugierige Kinder. Wenn die Frage aufkam, woher die Babys kommen, war die Antwort einfach: „Der Storch hat sie gebracht. Das ersparte so manches komplizierte Gespräch und ließ gleichzeitig viel Raum für Fantasie.
Auch Märchen und Legenden trugen dazu bei, die Vorstellung weiterzuverbreiten. Besonders im 19. Jahrhundert wurde die Geschichte vom Storchenbaby in ganz Europa populär und gehört bis heute zu den bekanntesten Kindermärchen überhaupt.
Natürlich wissen wir heute, dass Störche keine Babys transportieren. Trotzdem hat die alte Erzählung ihren Zauber nicht verloren. Vielleicht deshalb, weil sie von Hoffnung, Glück und einem kleinen Wunder erzählt – genau den Dingen also, die viele Menschen mit der Geburt eines Kindes verbinden.
Anne Seltmann 31.05.2026, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manchmal sind es nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die einem im Gedächtnis bleiben.
Nicht die berühmten Orte, nicht die perfekt geplanten Ausflüge und auch nicht die Fotos, die später in Alben landen.
Manchmal ist es einfach nur ein kleines Herz.
Gefunden habe ich es in unserer Ferienwohnung in Murnau am Staffelsee. Ganz unspektakulär eigentlich—und gerade deshalb so besonders. Zwischen all den stillen Momenten eines Urlaubs, zwischen Kaffeeduft am Morgen, dem Blick auf die Berge und diesem langsamen Dahinfließen der Tage, lag dieses kleine Symbol der Herzlichkeit.
Murnau selbst fühlte sich ohnehin an wie ein Ort zum Durchatmen. Der Staffelsee mit seinem ruhigen Wasser, die Wolken über den Bergen, das Licht am Abend—alles dort schien ein wenig sanfter zu sein als anderswo. Fast so, als würde die Gegend den Menschen heimlich zuflüstern, dass nicht immer alles laut und hektisch sein muss.
Und vielleicht passte genau deshalb dieses Herz so gut dorthin.
Es erinnerte mich daran, wie sehr die kleinen Dinge einen Ort prägen können. Nicht Luxus macht eine Unterkunft gemütlich. Nicht perfekte Möbel oder sterile Dekoration. Sondern diese winzigen Details, in denen jemand ein bisschen Wärme hinterlassen hat.
Ein Herz auf einem Tisch.
Ein liebevoll hingestelltes Detail.
Ein stilles Willkommen.
Vielleicht nehme ich genau deshalb von Reisen oft weniger die großen Attraktionen mit nach Hause als vielmehr Gefühle. Das Licht eines Morgens. Das Knarren eines alten Bodens. Das Geräusch von Regen am Fenster. Oder eben ein kleines Herz in einer Ferienwohnung am Staffelsee.
Und manchmal reicht genau das schon aus, damit ein Ort noch lange im Herzen bleibt.
Anne Seltmann 25.05.2026, 01.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die kleinen Hüter unserer Welt – Warum Bienen unsere Aufmerksamkeit brauchen!
Wenn wir an Bienen denken, sehen viele zuerst ein Glas Honig auf dem Frühstückstisch. Doch Bienen sind so viel mehr als Honiglieferanten. Sie gehören zu den wichtigsten und gleichzeitig unterschätztesten Lebewesen unseres Planeten.
Als zertifizierte Bienenbotschafterin liegt mir dieses Thema besonders am Herzen. Denn je mehr man über diese kleinen Wesen erfährt, desto größer wird die Bewunderung für sie.
Bienen bestäuben einen großen Teil der Pflanzen, die uns täglich ernähren. Obstbäume, Erdbeeren, Gurken, Kürbisse oder Kräuter – vieles davon gäbe es ohne ihre Arbeit nur eingeschränkt oder gar nicht. Doch nicht nur unsere Nahrung hängt von ihnen ab. Auch unzählige Wildpflanzen, Blumen und ganze Ökosysteme sind auf Bestäubung angewiesen.
Dabei leisten Bienen Erstaunliches:
Sie fliegen kilometerweit, kommunizieren durch Tänze, erkennen Blütenfarben und
organisieren sich in hochkomplexen Gemeinschaften. Jede einzelne Biene erfüllt
darin ihre Aufgabe. Und obwohl sie so klein sind, tragen sie eine enorme
Verantwortung für das Gleichgewicht der Natur.
Leider sind unsere Bienen weiterhin bedroht. Monotone Landschaften, Pestizide, Schottergärten, Klimawandel und das Verschwinden blühender Wiesen machen ihnen das Leben schwer. Besonders Wildbienen leiden darunter stark. Viele Arten sind inzwischen selten geworden oder bereits gefährdet.
Oft helfen schon kleine Veränderungen:
Ein paar ungefüllte Blumen im Garten oder auf dem Balkon, heimische Pflanzen,
ein kleines Wasserangebot oder einfach eine Ecke, die wild wachsen darf. Was
für manche „unordentlich wirkt, kann für Insekten ein wertvoller Lebensraum
sein.
Mich berührt besonders, wie friedlich und fleißig diese Tiere wirken. Wer sich einmal Zeit nimmt, einer Biene beim Sammeln zuzusehen, spürt schnell: Hier arbeitet kein „lästiges Insekt, sondern ein kleines Wunder der Natur.
Vielleicht sollten wir wieder lernen, genauer hinzuschauen. Denn eine Welt ohne Summen wäre nicht nur stiller, sondern auch ärmer, farbloser und verletzlicher.
Bienen brauchen unsere Aufmerksamkeit nicht irgendwann.
Sie brauchen sie jetzt!
Ich bin Botschafterin der * Klimawiese, und auch * Bienen-Patin!
[*Namensnennung…unbeauftragt und unbezahlt !]
Anne Seltmann 20.05.2026, 16.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Besondere hier ist natürlich die Form—er sieht verblüffend herzförmig aus.
Das entsteht meist zufällig durch:
Anne Seltmann 11.05.2026, 01.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mütter sind die leisen Heldinnen dieser Welt.
Nicht die aus Filmen oder Geschichten-
sondern die echten.
Die müden.
Die starken.
Die, die morgens zuerst wach sind
und nachts zuletzt schlafen.
Die mit tausend Gedanken einschlafen
und trotzdem noch fragen:
„Hast du genug gegessen?
Sie tragen Kinder
unter dem Herzen-
und oft ein Leben lang darin.
Sie halten kleine Hände,
bis diese groß genug sind,
loszulassen.
Und selbst dann
lassen sie niemals wirklich los.
Mütter trösten,
ermutigen,
fangen auf
und machen aus gewöhnlichen Tagen
ein Zuhause.
Oft vergessen sie sich selbst.
Weil sie lieber geben als nehmen.
Lieber sorgen als klagen.
Lieber tragen als fallen.
Manchmal sind sie laut
wie ein Sommergewitter.
Manchmal still
wie ein Nachtlicht im Flur.
Aber ihre Liebe bleibt.
Immer.
Heute ist Muttertag.
Und eigentlich ist ein einziger Tag
viel zu klein
für alles, was Mütter leisten.
Darum danke.
An alle Mütter dieser Welt.
An die starken und die erschöpften.
An die fröhlichen und die zweifelnden.
An die jungen und die alten.
An die lauten und die stillen.
Ihr seid das warme Licht
in so vielen Leben.

© Anne Seltmann
Anne Seltmann 10.05.2026, 00.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL