Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Schilderwald

Schilderwald N° #29



N° #29






Gesehen in der Pfaffengasse (Heidelberg). Dort befinden sich unter anderem auch noch Hochwassermarken.

Die Eiswasserkatastrophe 1784 brachte die schlimmste Überschwemmung der Stadt. Der Pegel ging bis 10,50 Meter.

Er zerstörte den hölzernen Vorgängerbau der ehemaligen Brücke und das Wasser schoss bis in die Hauptstraße der Stadt. 

Viele Häuser in der Altstadt wurden zerstört und beschädigt. 


 

In der Geschichte der Menschheit waren Toiletten nicht vorhanden oder gar eine Seltenheit. 

Die Notdurft wurde entweder in Nachttöpfen, Jauchegruben oder in der freien Natur verrichtet. 

Und wohl auch in Gassen, wie sich anhand des Schildes lesen lässt. 

Man/frau konnte aber auch so um 1830 eine Abtritt Anbieterin benutzen, die einen langen Mantel anhatte, 

um die Leute vor neugierigen Blicken zu schützen, während des "Geschäftes"

Sie hatte Holzeimer an einem Tragjoch, Blätter, Moos oder etwas Heu unter dem Mantel dabei, damit man sich entleeren und reinigen konnte.




Wie gut wir es doch haben, wird einem erst nach dieser Information klar. 








Artis...










Anne Seltmann 17.02.2021, 01.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilderwald N° #28



 N° #28


Das Schild gehört zum Theodor-Storm-Haus in der Wasserreihe 31 in Husum. Es ist das bedeutendste Literaturmuseum in Deutschland. 

Die Geschichte des Hauses ist über 500 Jahre alt und führt tief hinein in die bewegte Geschichte des Landes Schleswig-Holstein.



Zu sehen gibt es:


... das Wohnzimmer Theodor Storms, mit dem Original-Klavier und Original Biedermeiersofa

... den Schreibtisch mit Nolde-Eulen, an dem vollendete der Dichter den Schimmelreiter

... das Arbeitszimmer, das sogenannte "Poetenstübchen", in dem Storm viele Gedichte und über 20 Novellen schrieb.

Ebenso gibt es zwei Dauerausstellungen: Theodor Storm "Leben und Werk 1817–1888"

und "Der Schimmelreiter":








Anne Seltmann 10.02.2021, 06.24 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilderwald N° #27



 N° #27







Gesehen in Buxtehude, nach der auch eine Straße benannt wurde:  Die "Has`- und Igel- Twiete"

Buxtehude liegt nicht unweit von Hamburg, am Rand des Alten Landes und hat ca. 40.000 Einwohner. Mit ihrem historischen Stadtkern  den vielen Fachwerk- und Backsteingebäuden, ist es eine bezaubernde Stadt. Im Museum erwartet die Besucher eine Dauerausstellung unter anderem zum Märchen vom Hasen und Igel.

Der Hase und der Igel ist ein Schwank. Er steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm auf Plattdeutsch und stammt aus Wilhelm Schröders Hannoversches Volksblatt von 1840 (Ein plattdeutsches Volksmärchen. "Dat Wettlopen twischen den Hasen un den Swinegel up de lütje Heide bi Buxtehude".

Ludwig Bechstein übernahm den Tierschwank in sein Deutsches Märchenbuch ab 1853 als "Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel" auf Hochdeutsch.









Anne Seltmann 27.01.2021, 07.39 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilderwald N° #26



 N° #26




Im  vorhergehenden Beitrag hatte ich ein ähnliches Schild gepostet.
Dieses hier ist noch besser!









Anne Seltmann 13.01.2021, 07.41 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilderwald N° #25



 N° #25












Anne Seltmann 30.12.2020, 06.53 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilderwald N° #24




 N° #24





>> HIER << zeigte ich schon einmal eine Übersichtskarte vom Yachthafen im Olympiazentrum Schilksee.

Heute gibt es eine übersichtliche Schautafel der teilnehmenden Boote und Jollen vom 28. August - 08. September 1972.

Der Olympiahafen in Schilksee ist das Zentrum der jährlichen Kieler Woche-Segelwettbewerbe und zahlreicher Welt- und Europameisterschaften. Er ist einer der größten Yachthäfen an der deutschen Ostsee-Küste.

Herrlich ist es dort, nicht nur zur Kieler Woche. Man kann sich jederzeit die Regattaluft um die Nase wehen lassen. 






Das zweite Bild zeigt die Fackel des olympischen Feuers auf der Aussichtsplattform der Hafenmeisterei.  
Der olympische Fackellauf ist übrigens eine Idee des Sportfunktionärs Carl Diem, der erstmals 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin durchgeführt wurde.
1972 wurde in Griechenland eine olympische Fackel entzündet und zur Eröffnungsveranstaltung nach München getragen.
Am 26. August wurde die olympische Flamme während der Eröffnungsveranstaltung entzündet.
Am 28. August traf das Feuer in Kiel-Schilksee ein, letzter Träger war hier der Schüler Philipp Lubinus.
Philipp Lubinus (* 1956 geboren in Marburg) war von 1995 bis 2015 Ärztlicher Direktor des Lubinus Klinikums in Kiel.











Anne Seltmann 18.11.2020, 16.37 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilderwald N° #23



 N° #23



So lasse ich mir gerne etwas auf die Flosse geben!
Bestes 

}<((((°>   Fischrestaurant ever!  <°)))>{


Und für mein Lob und die Verlinkung erhalte ich keinerlei Bezahlung!!!
Gesehen in Eckernförde.









Anne Seltmann 07.10.2020, 07.10 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilderwald N° #22


N° #22





2016 machten wir eine Philateliereise nach Österreich, unter anderem auch ins Salzkammergut, auf den Spuren von Sissi...

Bad Ischl und Possenhof lag auf unserer Route und wir haben per gebuchter Stadtführung eine Menge über die Habsburger, der Kaiserin Sissi und Kaiser Franz und das damalige Leben erfahren.

Possenhofen wurde urkundlich 1281/82 erwähnt.  Pfalzgraf Friedrich von Scheyern Wittelsbach hatte neben anderen Besitzungen auch einen Hof in "Pozzenhofen"in einer Schenkung dem Kloster Schäftlarn übereignet.

1536 erbaute der Landschaftskanzler Jacob Rosenbusch das nach dem Ort benannte Schloss Possenhofen. 1538 erhielt er von den bayerischen Herzögen die Besitzrechte für den Ort Possenhofen sowie 1545 für das Dorf Pöcking. Nach mehreren anderen Besitzern; gelangten das Schloss und die beiden Hofmarken 1834 schließlich in den Besitz von Herzog Maximilian Joseph in Bayern. Seine Tochter Elisabeth, die spätere Kaiserin Elisabeth von Österreich und Königin von Ungarn (Sissi) verbrachte hier ihre Kindheit.




Artis...






Anne Seltmann 09.09.2020, 07.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Schilderwald N° #21




 N° #21





Obwohl Arti eine längere Pause einlegt, möchte ich euch diesen Beitrag nicht vorenthalten.


An der Untertrave


Die Untertrave, die etwa 960 Meter lang ist, befindet sich im Nordwesten der Altstadtinsel in Lübeck

Die heutige Straße an der Untertrave wird erst seit dem späten 19. Jahrhundert als durchgehender Straßenzug aufgefasst.

Sie war einst eine schmale, beengte Straße, die zwischen den langen Reihe der Speicher Häuser auf der östlichen und der mittelalterlichen Stadtmauer auf der westlichen Seite verlief. Der Hafen lag außerhalb der Mauer und war von der Straße her durch Tordurchlässe zugänglich. Reste der Stadtmauer waren entlang der gesamten Untertrave bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts vorhanden, dann wurden sie im Zuge des Hafenausbaus abgebrochen.


Die Fischergrube

Bereits seit Mitte des 13. Jahrhunderts ist die Straße nach den schon frühzeitig hier nahe dem Travehafen wohnenden Fischern benannt. Erstmals urkundlich erwähnt wird sie 1259 mit dem lateinischen Namen Fossa piscatorum (Fischergrube). Diese Benennung hält sich, mit geringfügigen Variationen, wie etwa Platea piscatorum (Straße der Fischer), Vyschersgrove (1373) und Vischergrove (1380). Der heutige Name wurde 1852 amtlich festgelegt.

 

Beim Bombenangriff im März 1942 wurde die Fischergrube erheblich in Mitleidenschaft gezogen; es blieb jedoch eine größere Anzahl historischer Gebäude erhalten, die bis heute einen Eindruck vom ursprünglichen gewachsenen Charakter der Straße vermitteln. Der nördliche Teil der Straßenbebauung gehört zum Flächendenkmal Welterbe.





Die Hansestadt Lübeck wurde 1143 an heutiger Stelle und wird auch "Stadt der Sieben Türme" und "Tor zum Norden" genannt. Sie gilt als "Königin" und "Mutter der Hanse", einer Handelsvereinigung, die seit dem 12. Jahrhundert bis in die Neuzeit durch Freihandel und friedliche Zusammenarbeit für großen Wohlstand in Lübeck und anderen Mitgliedsstädten sorgte. 





Artis...

 




Anne Seltmann 26.08.2020, 08.58 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilderwald N° 20


 N° 20




Überfahrt auf die Insel Mainau 2014...die war Teil unserer Philateliereise. 
Leider hatte das Wetter an diesem Tag kein Erbarmen mit uns, alles zeigte sich grau in grau.


Dieser Beitrag ist vordatiert, währen ich mich noch in der HNO-Klinik befinde.
Mal sehen, ob mir da auch interessante Schilder vor die Linse kommen!










Anne Seltmann 29.07.2020, 06.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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