Tag: Zeit

Anne Seltmann 18.01.2022, 07.37 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Albert Einstein sagte einst "Genieße deine Zeit,
denn du lebst nur jetzt und heute.
Morgen kannst du gestern nicht nachholen
und später kommt früher als man denkt!"
Wie recht er hat!

Neben meiner Arbeit im Kindergarten, habe ich eigentlich viel Zeit. Immerhin schmeißt mein Lieblingsmensch (er ist Rentner) den Haushalt.
Muss er nicht, will er aber so! Kommt mir gut zu pass, denn die Arbeit im Kindergarten fordert ganz viel ein.
Um dann zu entschleunigen, zu entspannen, Stress abzubauen, nehme ich mir die Zeit und fahre ans Wasser. Das ist bei mir gleich um die Ecke.
Ich schaue gerne dem Treiben der Boote zu, beobachte gerne Menschen am Strand, aber auch den Blick aufs oder ins Wasser schenke ich große Beachtung.


Anne Seltmann 14.09.2021, 16.57 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kennt ihr die Bedeutung des Blumenstreuens?
Ich auch nicht!

Man sagt einerseits, dass die Blumen an den Paradiesgarten erinnern sollen, wo Menschen unbeschwert leben, wo Mann und Frau miteinander ohne Sorgen glücklich sind.
Andererseits glaubt man, dass die Blütenblätter mit ihrem Duft die Fruchtbarkeitsgöttinnen anziehen und für reichen Kindersegen beim Brautpaar sorgen soll.
Aber egal für welchen tiefen Sinn man sich entscheidet, es ist eine schöne Geste!
Anne Seltmann 04.08.2021, 06.02 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL



Anne Seltmann 16.02.2021, 06.24 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Nun kommen die vielen Weihnachtsbäume
aus dem Wald in die Stadt herein.
Träumen sie ihre Waldesträume
wieder beim Laternenschein?
Könnten sie sprechen! Die holden Geschichten
von der Waldfrau, die Märchen webt,
was wir uns erst alles erdichten,
sie haben das alles wirklich erlebt.
Da steh'n sie nun an den Straßen und schauen
wunderlich und fremd darein,
als ob sie der Zukunft nicht trauen,
es muß doch was im Werke sein!
Freilich, wenn sie dann in den Stuben
im Schmuck der hellen Kerzen stehn,
und den kleinen Mädchen und Buben
in die glänzenden Augen sehn.
Dann ist ihnen auf einmal, als hätte
ihnen das alles schon mal geträumt,
als sie noch im Wurzelbette
den stillen Waldweg eingesäumt.
Dann stehen sie da, so still und selig,
als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt,
als hätte sich ihnen doch allmählich
ihres Lebens Sinn enthüllt;
Als wären sie für Konfekt und Lichter
vorherbestimmt, und es müßte so sein,
und ihre spitzen Nadelgesichter
sehen ganz verklärt darein.
~*~
Anne Seltmann 20.12.2020, 06.22 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Backe, backe Kuchen,
Der Bäcker hat gerufen.
Wer will guten Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen,
Eier und Schmalz,
Zucker und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl!
Schieb, schieb in den Ofen rein.
Backe, backe Kuchen ist ein immer noch populäres deutschsprachiges Kinderlied. Der Ursprung wird in Sachsen und Thüringen vor dem Jahr 1840 vermutet.
Der Text geht vermutlich auf einen verbreiteten Brauch zurück, dem zufolge die Bäcker nach dem Backen des Brotes mit einem Horn "riefen", um den Frauen der Nachbarschaft zu signalisieren, dass die Restwärme des Backofens nun dazu genutzt werden konnte, ihre Kuchen zu backen.
Auch dort, wo das Brot an bestimmten Tagen in einem gemeinsamen Backhaus gebacken wurde, gab es ein Signal, wenn das Brot herausgenommen und die Restwärme des Backofens zum Kuchenbacken genutzt werden konnte.
Anne Seltmann 25.11.2020, 10.14 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Auf den Wiesen sieht man sie jetzt, die Pusteblumen. Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken (und das ist gar nicht schlimm) wie ein kleines Kind die Schirmchen wegzupusten. Aber auch nur ein paar, damit ich sehen kann, wie die anderen kleinen Stängel im Kopf der Pusteblume hängen bleiben. Dann erinnert es mich an den Haarkranz eines Mönches.
Oftmals schaue ich auf Wiesen den Pusteblumen zu, wie der Wind durch die kleinen Struwwelpeter-Köpfe fegt. Wie er mit aller Macht an den filigranen Fallschirmsternen zerrt. Dann werden die Schirmchen davongetragen. Das ist wie ein Tanzen, ein Wirbeln, ein auf und ab. Unglaublich schön ist es ihnen zuzusehen, wie sie schweben und wie weit der Wind sie tragen kann, bevor sie zu Boden fallen.
Und bald, vielleicht nach Zeitplan, beginnt alles wieder von vorne. Das ist ein Kommen und Gehen, ein Wachsen und Werden. Das ist ein Neubeginn.
~*~
Anne Seltmann 20.05.2020, 16.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL