Tag: Mensch
Auf welche drei Gegenstände könntest du nicht verzichten?
Auf meinen Lieblingsmenschen
Auf meine Brille
Auf Bücher
Diese Frage klingt zunächst harmlos. Fast wie eines
dieser netten kleinen Gesellschaftsspiele, bei denen Menschen antworten:
„Mein Handy, mein Auto und meine Kaffeemaschine.
Doch dann sitzt man plötzlich da und merkt:
So einfach ist das gar nicht.
Denn eigentlich hängen an manchen Dingen ganze Welten.
Ich glaube, ich könnte nicht verzichten auf meinen Lieblingsmenschen.
Und genau genommen ist das natürlich kein Gegenstand.
Zum Glück.
Aber manche Menschen werden irgendwann zu etwas so Selbstverständlichem im eigenen Leben wie Licht im Fenster oder Wärme in einem Raum. Man merkt oft erst, wie tief sie im Alltag verwurzelt sind, wenn man sich vorstellen soll, sie wären plötzlich nicht mehr da.
Dann meine Brille.
Ja wirklich.
Romantischer wäre natürlich etwas Poetisches gewesen:
„der Mondschein oder „Erinnerungen oder „das Rauschen alter Wälder.
Aber nein.
Ohne Brille finde ich vermutlich nicht einmal meine Brille.
Sie ist dieses unscheinbare kleine Wunder zwischen mir und einer Welt, die ohne sie hauptsächlich aus impressionistischen Farbflächen bestehen würde. Menschen hätten plötzlich keine Gesichter mehr, Straßenschilder würden philosophisch verschwimmen und ich würde vermutlich freundlich einen Kleiderständer grüßen.
Und Bücher.
Auf Bücher könnte ich niemals verzichten.
Sie sind Fluchtorte, Trostspender, Zeitmaschinen und manchmal auch Rettungsboote. Zwischen zwei Buchdeckeln wohnen ganze Leben. Man kann sich darin verlieren, verstecken, wiederfinden oder für ein paar Stunden jemand anderes werden.
Bücher waren da, wenn Menschen fehlten.
Und manchmal waren sie sogar da, wenn Worte fehlten.
Vielleicht verraten solche Fragen am Ende weniger darüber, was wir besitzen—sondern mehr darüber, woran unser Herz hängt.
An Menschen.
An Geschichten.
Und manchmal eben auch an einer Brille, ohne die man versehentlich den
Wäscheständer duzt.
Anne Seltmann 15.05.2026, 09.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Bundesregierung droht Menschen mit Behinderungen die Wahlfreiheit zu rauben: Dem Rechtsanspruch aufs „Persönliche Budget droht das Aus.
Menschen mit Behinderung kämpfen oft jeden Tag für ein selbstbestimmtes Leben – und das Persönliche Budget ist dafür kein Luxus, sondern eine grundlegende Voraussetzung.
Es ermöglicht ihnen, Unterstützung individuell zu organisieren, Entscheidungen selbst zu treffen und nicht von starren Systemen abhängig zu sein. Es ist ein Stück Freiheit, Würde und Teilhabe.
Wenn dieser Rechtsanspruch eingeschränkt oder abgeschafft wird, bedeutet das für viele Betroffene nicht nur einen bürokratischen Einschnitt – sondern den Verlust von Selbstbestimmung, von Alltag, von Lebensqualität.
Es geht hier nicht um Zahlen oder Einsparungen. Es geht um Menschen. Um ihre Rechte, ihre Würde und ihre Möglichkeit, ein Leben nach eigenen Vorstellungen zu führen.
Ich stehe solidarisch an der Seite der Betroffenen und unterstütze die Petition aus voller Überzeugung.
Eine inklusive Gesellschaft zeigt sich nicht in Worten – sondern darin, wie sie
mit denjenigen umgeht, die auf Unterstützung angewiesen sind!
Anne Seltmann 18.04.2026, 09.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Text plädiert für Mitgefühl, Verständnis und das
Vermeiden von Vorurteilen, da wir nie genau wissen, welchen "Kampf" jemand
anderes im Inneren führt!
05.10.2024, 05.17 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL
Welche drei Menschen bereichern aktuell dein Leben?
Heute ist meine Antwort kurz, denn dazu bedarf es nur wenige Worte!
Grundsätzlich mein Lieblingsmensch!
Aber neben ihm sind es unsere drei Enkelkinder.
Schön finde ich hier den Satz den Königin Silvia einmal in einem Interview gegeben hat "Enkelkinder sind das Dessert des Lebens" Welch schöne Betrachtungsweise!
Sie sind einfach ein kostbares Geschenk, dass das Leben in vielerlei Hinsicht bereichert! Und wenn man (wie wir) sie bedingungslos liebt, was kann es noch Besseres geben?
Anne Seltmann 01.07.2024, 17.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

*
"Ein deutsches Kind, ein türkisches Kind,
ein afrikanisches Kind und ein asiatisches Kind
drücken beim Spielen die Hände in Lehm.
Nun geh` und sag`, welche Hand ist vom wem?"
~*~
(Herkunft unbekannt/Netzfund)
Das Bild stellt eine klare Botschaft dar. Es zeigt, dass Kinder, unabhängig von ihrer ethnischen oder kulturellen Herkunft, beim Spielen zusammenkommen und etwas so Einfaches wie Handabdrücke im Lehm hinterlassen können, wobei ihre Unterschiede ununterscheidbar werden. Unsere Vielfalt und Gleichheit in der Gesellschaft ist äußerst wichtig, denn jeder Mensch soll mit demselben Respekt und ohne Vorurteile behandelt werden.
Es ist eine visuelle Botschaft, die die Betrachter herausfordert, die Sinnlosigkeit von Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Ethnizität zu erkennen.
Anne Seltmann 25.06.2024, 17.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

"Ich brauche keine Millionen, mir fehlt kein Pfennig zum Glück,
ich brauche weiter nichts als nur Musik, Musik, Musik."
Wer kennt ihn noch, diesen Schlager von Marika Röck? Nun ja, Musik allein ließe uns verhungern, denn Musik macht nicht satt!
Es gibt aber auch noch andere Lieder, Sprüche, oder handfeste Wörter, die man über Geld macht. Z. B.: Kohle, Kies, Asche, Schotter, Mäuse, Knete, Kröten, Zaster usw.
Obiger Kasten ist ein Hochzeitsgeschenk (22.08.2014) an meinen 2. Sohn und Schwiegertochter gewesen, die mit ebensolchen Dingen gefüllt war.
Anne Seltmann 28.05.2023, 08.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich mag keine Menschen,
die überall suchen, was sie stört
Ich mag Menschen,
die überall etwas finden,
was sie fasziniert!
Anne Seltmann 21.05.2023, 06.52 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Nicht höher, schneller, weiter-
Sondern
Langsamer, bewusster,
MENSCHLICHER!
~*~
Visual Statements
Anne Seltmann 29.08.2022, 10.24 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL