Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sprachpuppe

Er ist geschlüpft...






Irgendwo auf einer kleinen Insel spielen Kaninchen und Katze im Sand. Und weil sich das Kaninchen im Sand verstecken will, gräbt es ein Loch in den Sand und stößt dabei auf etwas Hartes und Rundes. Nachdem die Katze dazugekommen ist und ihm beim Ausgraben hilft, sehen sie einen großen runden Gegenstand. Doch sie wissen nicht was es ist. Der Kakadu, der alles beobachtet hat , ruft alle anderen Tiere der Insel  herbei. Alle beschnüffeln und betasten das und auch der Vogel Strauß begutachtet es argwöhnisch und ruft“: Ach du dickes Ei“. Ist er ja immerhin der einzige Vogel, der die größten Eier legt…glaubt es. Irgendwann gibt es einen lauten Knall und ein kleines blaues Wesen schlüpft aus dem Ei. Und auf all die Fragen, die die Tiere von der Insel haben, antwortet es immer nur mit Anana, Nanana, Tototo und Dadada. Die Eule scheint zu wissen, dass es sich hier um einen Anatosaurier handelt und Anatol heißt. Seine Mutter hatte vor langer langer Zeit das Ei in den Sand gelegt und nun ist Anatol Mutterselenallein. Also beschließen die Tiere es zu umsorgen. Und es scheint nirgendswo besser aufgehoben zu sein, als bei der Bärin. Dort bleibt es eine Weile, bis es schon ein wenig größer geworden ist. Die Tiere sind schon alle sehr ungeduldig und wollen sehen, wie Anatol schon gewachsen ist. Als es sich endlich aus der Höhle der Bärin traut, sind alle entschlossen, dass es erst einmal eine Menge lernen muss. Es soll lernen wie ein Fuchs schleicht, wie ein Kaninchen springt und wie ein Fisch schwimmt. Doch das alles kann er nicht, aber im Laufe der Zeit merkt er, dass er dafür andere Dinge kann und die Welt ist wieder in Ordnung.

Eines Tages entdeckt er ein Tier im Wasser (sein Spiegelbild) und spürt, dass es irgendwo noch so ein Wesen wie ihn geben muss. Also begibt er sich auf die große Reise  über das Meer. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.









An „ANATOL“ ist alles anders. Schon als Ei hat er so ungewöhnliche Ausmaße, das es die Neugier und Skepsis hervorruft. Während ich die Geschichte vorlese, setze ich die Handpuppe “Anatol“ ein. Wir machen zwischendurch Übungen zur Aktivierung und Lockerungen der Zungenspitze. Diese Übung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte von Anatol (denn auch Anatol lernt ja erst gerade sprechen). Mit dieser Geschichte,  die sehr umfangreich ist, werden Sprachentwicklungsprozesssteuernde Kräfte wie Motorik, Wahrnehmung, Symbolbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit gestärkt.


Anne Seltmann 14.06.2015, 18.10 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anana, Nanana, Tototo und Dadada...



...ist keine Geheimsprache. Hier handelt es sich um Anatol der diese Laute von sich gibt, der demnächst  gemeinsam mit meinen Sprachförderkindern besser sprechen lernen soll.

Aber bevor er all das kann muss er zuvor in dieses unfertige Ei. Denn er wird ja eigentlich in der Geschichte erst einmal geboren.







Er ist eine  Handpuppe und zu ihm gehören die beiden Kniebücher „Die Geschichte vom riesig großem Ei“ und „Wie Anatol über das weite Meer segelte“ vom Saatkorn-Verlag Lüneburg.

Gestern habe ich nachgeschaut und festgestellt, dass  Anatol das letzte Mal 2007 und 2011 zum Einsatz kam. Nun wird es wieder Zeit!







In Anatol können sich die Kinder wiederfinden, wenn  sie sprachliche Defizite aufweisen, wenn sie körperliche Auffälligkeiten haben oder gar viel langsamer im Lernen sind als alle anderen Kinder. Anatol ist genau wie sie und weist alle aufgezählten Entwicklungsverzögerungen vor.

Mit dieser Geschichte,  die sehr umfangreich ist, werden Sprachentwicklungsprozesssteuernde Kräfte wie Motorik, Wahrnehmung, Symbolbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit gestärkt .

Ich benutze gerne dieses Sprachförderungsprogramm, um Kindern in ihrer Sprachentwicklung zu helfen .



Anne Seltmann 03.06.2015, 18.19 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Nein, das gehört nicht...

zum Kulinarischen ABC von Frau Waldspecht. Obwohl ich mir das schon für das #O hätte aufheben können  ;-)

Darf ich vorstellen? Das ist Ronja, meine Sprachförderpuppe. Die kriegt den Mund nicht mehr zu, weil der Liebste gerade die Obstschale gefüllt hat. Das ist seine Wochenration! Und manchmal darf ich auch davon naschen ;-)

Ronja begleitet mich einmal wöchentlich zu einem KiGa (mit dem mein KiGa eine Partnerschaft inne hat), wo ich nebenbei die Kinder in ihrer Sprach- und Spielentwicklung fördere und sie zur Kommunikation anrege.
Dabei ist ebenfalls sehr wichtig, die Geschmacksnerven anzuregen, indem ich verschiedene Früchte oder Gemüsesorten zuerst in vielen kleinen Säckchen erfühlen lasse und später den Kindern die Augen verbinde, damit sie das Obst oder das Gemüse erschmecken können.
Manchmal nehme ich auch eine Sprachschatzkiste mit, in der sich geheimnisvolle Welten verbergen und die nur noch darauf warten von den Kindern entdeckt zu werden.
So schaffe ich mit einfachen Mitteln Sprachanlässe.







Ronja


Anne Seltmann 21.01.2013, 10.29 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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