Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Lyrik

Maritimer Mittwoch N° 191



N° 191






Verloren im See,
nur der Wind kennt seinen Weg-
Boot und Meer sind eins.


~*~


© Anne Seltmann









Anne Seltmann 19.06.2024, 09.45 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die kleine Qualle Luna





In den tiefen, blauen Gewässern des Ozeans lebte eine kleine Qualle namens Luna. Luna war besonders, denn sie leuchtete in einem sanften, bläulichen Licht, das nachts den Ozean um sie herum erhellte. Doch obwohl sie wunderschön war, fühlte sie sich oft einsam, weil sie anders war als die anderen Meeresbewohner.

Eines Nachts, während Luna durch das stille Wasser glitt, bemerkte sie ein leises Schluchzen. Sie folgte dem Geräusch und fand einen kleinen Fisch namens Finn, der sich in einem Netz verfangen hatte. Finn war verzweifelt und konnte sich nicht befreien.

Luna näherte sich vorsichtig und sagte: "Keine Sorge, ich werde dir helfen." Mit ihren sanften, leuchtenden Tentakeln löste sie das Netz und befreite Finn. Dankbar schaute Finn zu Luna auf und sagte: "Du hast mich gerettet! Dein Licht hat mir Hoffnung gegeben."

Von diesem Moment an wurden Luna und Finn beste Freunde. Gemeinsam erkundeten sie die Tiefen des Ozeans und erlebten viele Abenteuer. Lunas Licht führte sie durch dunkle Höhlen und half ihnen, andere Meeresbewohner in Not zu finden und zu retten.

Luna erkannte, dass ihr Leuchten nicht nur sie besonders machte, sondern auch ein Geschenk für andere war. Sie war nicht mehr einsam, sondern stolz darauf, wie sie war. Und so leuchtete Luna jede Nacht, um den Ozean ein wenig heller und freundlicher zu machen.




© Anne Seltmann



[ KI generiertes Bild]



Anne Seltmann 15.06.2024, 13.50 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spiegelungen 2024 N° 05



N° 05 






Wolken ziehen leis
Spiegelbild im stillen See-
Tagträume verwehn.


~*~

© Anne Seltmann















Anne Seltmann 14.06.2024, 16.39 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° 260




N° 260 







Abendlicher Wind
weht durch Mohnblüten-
Sommerflüstern


~*~

© Anne Seltmann














Anne Seltmann 14.06.2024, 07.17 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Naturdonnerstag 2024/13



2024/13 





Lämmer ruhen still,

weiße Tupfen auf dem Grün,

friedlich weht der Wind.


 ~*~

© Anne Seltmann












Anne Seltmann 13.06.2024, 06.20 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ja, ich will





[Bilder mit KI generiert]




Es war einmal in einem verwunschenen Wald, tief versteckt zwischen den Wurzeln einer uralten Eiche, ein kleines Mäusepaar namens Mia und Max. Sie waren seit ihrer Kindheit die besten Freunde und verbrachten ihre Tage damit, durch das hohe Gras zu huschen, Käse zu suchen und Geschichten über die große weite Welt zu erzählen.

Eines sonnigen Tages, als die Blumen in voller Blüte standen und die Vögel fröhlich sangen, spürten Mia und Max etwas Besonderes. Ihre Herzen klopften schneller, und sie wussten, dass sie füreinander bestimmt waren. Sie beschlossen, zu heiraten und für immer zusammenzubleiben.

Die beiden Mäuse begannen mit den Hochzeitsvorbereitungen. Mia fand ein tolles Hochzeitskleid und Max suchte nach einem Anzug, der ihm perfekt passte. Sie luden alle Tiere des Waldes ein – die Eichhörnchen, die Vögel, die Frösche und sogar die strengen Eulen.

Der große Tag kam, und die Sonne strahlte hell. Mia und Max standen vor dem kleinen Mausloch, das als Altar diente. Die Eichhörnchen spielten auf ihren Nüssen, die Vögel sangen ein Lied, und die Frösche quakten vor Freude. Die Eulen saßen in den Bäumen und beobachteten alles mit ihren klugen Augen.

Der alte Mäuserich, der als Priester fungierte, sprach die Worte der Liebe und Verbundenheit. Mia und Max tauschten winzige Ringe aus Grashalmen aus und versprachen, einander treu zu sein, in guten und schlechten Zeiten, bis der Käse sie scheidet.

Die ganze Waldgemeinschaft jubelte und klatschte, als Mia und Max sich küssten. Es war eine winzige, aber wunderschöne Hochzeit, die noch lange in den Herzen der Tiere des Waldes nachhallte.

Und so lebten Mia und Max glücklich und zufrieden in ihrem kleinen Mauseloch, teilten ihren Käse und ihre Träume und wussten, dass ihre Liebe für immer währen würde – so klein sie auch sein mochte.


© Anne Seltmann






Anne Seltmann 04.06.2024, 17.29 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich bin ich



[Bild mit KI-generiert]



 

Ich bin die Ruhe vor dem Sturm,

der erste Schnee im sanften Reigen,

ein Universum, weit und fern,

ein Tropfen Tau

auf zarten Zweigen.

 

Ich bin das Lachen in der Nacht,

das Echo alter Melodien,

ein Traum, der sanft im Schlaf erwacht,

die Farben, die im Herbst verziehen.

 

Ich bin ich, in all dem Sein,

ein Puzzlestück im großen Ganzen,

ein Moment, vergänglich und doch rein,

ein Leben voller Wagnisse und Chancen.

 

So steh ich hier, in Zeit und Raum,

mein Herz ein Kompass auf der Reise,

ich bin ich – ein Name, ein Traum,

ein kleines Licht in weiter Kreise.


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© Anne Seltmann




Anne Seltmann 02.06.2024, 14.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Naturdonnerstag 2024/12



2024/12













Die Bäume wirken wie aus Traum,

verschwommen ihr Konturensaum.

Ein Flüstern geht durch Gräser, zart,

als ob die Erde still verharrt.

 

Die Sonne, noch ein ferner Traum,

verbirgt ihr Licht im Nebelschaum.

Doch ihre Strahlen, von zarter Spur

durchdringen sacht die Natur.


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© Anne Seltmann











Anne Seltmann 30.05.2024, 07.16 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick 2024 / N° 02








Wenn du mich suchst

 

wo Wellen sich an Land verlieren

und der Himmel das Meer berührt

wo Dünen sanft im Winde stürmen

und das Wolkenbild den Himmel verziert


Dort werde ich sein

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© Anne Seltmann












Anne Seltmann 26.05.2024, 09.06 | (10/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° 257



N° 257






Blühender Flieder im Mai

Sanfter Duft im Morgenlicht-

Frühlingsträume erwachen


© Anne Seltmann





















Anne Seltmann 24.05.2024, 10.14 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL