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Thema: KulinarischePerlen

Dem Genuss auf der Spur








Kürzlich bin ich dem *Dr.Oetcker Club beigetreten, genauer gesagt dem Back-Club. 

Als kleinen Willkommensgruß gab es praktische Clips zum Verschließen angebrochener Tütchen wie Vanillezucker, Backin oder Tortenguss- und zusätzlich Tortenguss mit Erdbeergeschmack. Das musste natürlich direkt ausprobiert werden. Also habe ich gestern einen  Erdbeerkuchen  mit Vanillepudding gebacken.
Zuerst kam der Tortenboden in den Ofen, danach wurde der Vanillepudding gekocht und die Erdbeeren vorbereitet. Zum Schluss wurde der Erdbeerguss angerührt und vorsichtig über die Früchte gegeben.

Besonders lecker schmeckt der Kuchen gut gekühlt aus dem Kühlschrank—herrlich frisch und perfekt für warme Tage!


Ich persönlich würde diesen Tortenguss nicht kaufen, da er leicht nach Wackelpudding schmeckte. Ich will schließlich den reinen Erdbeergeschmack!



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Anne Seltmann 27.05.2026, 06.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dem Genuss auf der Spur





Diese bunte Möhren-Quiche (kürzlich in diesem Stil entdeckt) bringt nicht nur Farbe auf den Teller, sondern auch herrlich unkomplizierten Genuss. Zarte Gemüsestreifen, cremige Füllung und knuspriger Boden machen sie zu einem wunderbaren Ofengericht für gemütliche Abende, Gäste oder einfach dann, wenn man Lust auf etwas Herzhaftes mit viel Gemüse hat. Und wir hatten Lust. Gestern frisch auf dem Tisch und heute schon im Blog! 








Bunte Quiche mit Möhren und Zucchini

Zutaten

Für den Teig:

150 g Dinkelvollkornmehl

125 g Butter

100 g geriebener Cheddar

etwas Salz

etwas Öl für die Form

 

Für die Füllung:

4 große Möhren

10–12 kleine Zucchini

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 EL Senf

250 g saure Sahne

250 g Schmand

4 Eier

frischer Schnittlauch

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

Aus Mehl, Butter, etwas Salz und einem Teil des geriebenen Cheddars einen geschmeidigen Teig kneten. Die Quiche form leicht einfetten, den Teig hineindrücken und dabei einen kleinen Rand formen. 

Die Möhren schälen und zusammen mit den Zucchini der Länge nach in feine Streifen hobeln. Die rote Zwiebel in feine Stücke teilen. Anschließend das Gemüse dekorativ und dicht an dicht in die Form setzen. Die Zwiebeln darüber verteilen.

Für den Guss Knoblauch fein hacken und zusammen mit Senf, Schnittlauch, saurer Sahne, Schmand, Eiern und dem restlichen Käse verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und gleichmäßig über das Gemüse gießen.

Die Quiche bei 180 Grad etwa 45 bis 50 Minuten backen, bis sie goldbraun und schön fest geworden ist.

Vor dem Anschneiden kurz abkühlen lassen. Dazu passt wunderbar ein frischer Salat. 







Anne Seltmann 10.05.2026, 15.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dem Genuss auf der Spur



Was`n das? 


Ich sag euch: Das sind...

Rhabarberschnitten – sauer macht lustig (und richtig lecker!)

Es gibt ja zwei Sorten Menschen: Die, die Rhabarber lieben…und die, die ihn noch nie richtig gut gegessen haben Diese Schnitten gehören definitiv zur ersten Kategorie. Fruchtig, cremig, leicht frech – genau wie ich an guten Tagen.  

 

Was du brauchst (für ca. 20 glückliche Stücke)

Für den fruchtigen Teil:

* 1 kg Rhabarber (ja, das ist kein bisschen übertrieben )

* 4 EL Zucker

* 2 Pck. Vanillezucker

* 1 Pck. Vanillepuddingpulver


Für den fluffigen Boden:

* 3 Eier

* 130 g Zucker

* 1 Pck. Vanillezucker

* 1 Prise Salz

* 60 ml Öl

* 80 ml Orangenlimonade (ja, wirklich – trust the process )

* 130 g Mehl

* ½ Pck. Backpulver

 

Für die „Ich-könnte-mich-reinlegen-Schicht:

* 600 ml Sahne

* 2 Pck. Vanillezucker

* 2 Pck. Sahnesteif


Und obendrauf:

* 1 Packung Butterkekse

* optional: etwas Zimt (für die Seele )

 

So wirds gemacht (ohne Drama, versprochen)

 

1. Rhabarber – der Star der Show

Schälen, schnippeln und zusammen mit Zucker, Vanillezucker und einem kleinen Schluck Wasser weich kochen.

Der Rhabarber soll schön zerfallen, nicht rebellieren.

Dann das angerührte Puddingpulver rein – kurz aufkochen, bis alles schön andickt.

Abkühlen lassen (Geduld ist hier wirklich dein Freund).


2. Der Boden

(Backofen auf 160 °C vorheizen.)

Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz ca. 10 Minuten aufschlagen, bis du denkst:

„Wow, ich könnte das jetzt schon essen.

Dann Öl und Limo rein (ja, immer noch ernst gemeint ),

Mehl u. Backpulver vorsichtig unterheben.

Ab aufs Blech und ca. 20 Minuten backen.

→ Goldgelb ist gut, Kohle eher nicht.

 

3. Schichten wie ein Profi

Abgekühlten Boden mit dem Rhabarberkompott bedecken.

Nicht geizen – wir sind hier nicht im Sparmodus.

 

4. Sahne = Glück

Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen

und großzügig auf dem Rhabarber verteilen.

Optional etwas Zimt drüber – weil wir können.

 

5. Das große Finale

Butterkekse obendrauf legen.

Ja, einfach drauf. Keine Diskussion.

 

WICHTIG (wirklich!)

Das Ganze am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.


  1.  Die Kekse werden weich
  2.  alles verbindet sich
  3.  und plötzlich ist es… perfekt

 

Fazit

Fruchtig. Cremig. Knusprig-weich.

Und gefährlich schnell weg.

 



Anne Seltmann 29.04.2026, 09.39 | (6/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dem Genuss auf der Spur




 Knoblauch – Liebe auf den zweiten Atem

 

Heute ist in den Vereinigten Staaten der National Garlic Day – also der perfekte Moment, um einer Zutat zu huldigen, die alles kann… außer sich unauffällig verhalten: dem Knoblauch.

 

Knoblauch ist ehrlich. Er kündigt sich nicht höflich an, er tritt einfach ein – und bleibt.

Manche sagen: „Oh nein, Knoblauch! Andere sagen: „Mehr davon! Dazwischen gibt es eigentlich nichts.

 

In der Küche ist er ein kleines Wunder: Roh bringt er dich zum Nachdenken (und deine Augen zum Tränen), gebraten wird er plötzlich sanft und charmant – fast so, als hätte er beschlossen, sich doch noch von seiner besten Seite zu zeigen.

 Und ja, wir müssen kurz darüber sprechen: Knoblauch hat… Nachwirkungen. Aber seien wir ehrlich – alles, was so gut schmeckt, darf auch ein bisschen Charakter haben.

Außerdem: Wer Knoblauch isst, ist selten allein – zumindest nicht olfaktorisch.

 

Früher glaubte man übrigens, Knoblauch halte Vampire fern. Heute wissen wir: Er hält höchstens Menschen fern, die keinen guten Geschmack haben.

 

Fazit:

Knoblauch ist nichts für Halbherzige.

Er ist laut, ehrlich und bleibt im Gedächtnis –

und vielleicht ist genau das seine größte Stärke.





Anne Seltmann 19.04.2026, 14.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dem Genuss auf der Spur




 Knoblauch – Liebe auf den zweiten Atem

 

Heute ist in den Vereinigten Staaten der National Garlic Day – also der perfekte Moment, um einer Zutat zu huldigen, die alles kann… außer sich unauffällig verhalten: dem Knoblauch.

Knoblauch ist ehrlich. Er kündigt sich nicht höflich an, er tritt einfach ein – und bleibt.

Manche sagen: „Oh nein, Knoblauch!

Andere sagen: „Mehr davon!

Dazwischen gibt es eigentlich nichts.

In der Küche ist er ein kleines Wunder: Roh bringt er dich zum Nachdenken (und deine Augen zum Tränen), gebraten wird er plötzlich sanft und charmant – fast so, als hätte er beschlossen, sich doch noch von seiner besten Seite zu zeigen.

 

Und ja, wir müssen kurz darüber sprechen: Knoblauch hat… Nachwirkungen. Aber seien wir ehrlich – alles, was so gut schmeckt, darf auch ein bisschen Charakter haben. Außerdem: Wer Knoblauch isst, ist selten allein – zumindest nicht olfaktorisch.

 Früher glaubte man übrigens, Knoblauch halte Vampire fern. Heute wissen wir: Er hält höchstens Menschen fern, die keinen guten Geschmack haben.

 

Fazit:

Knoblauch ist nichts für Halbherzige.

Er ist laut, ehrlich und bleibt im Gedächtnis –

und vielleicht ist genau das seine größte Stärke.




19.04.2026, 11.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dem Genuss auf der Spur





Chinakohl trifft Curry

Zutaten

Basis

1 EL Erdnussöl
400 ml Kokosmilch (ungesüßt, aus der Dose)
3 EL helle Sesamsaat

Gemüse

1 kleiner Chinakohl
2 Möhren
2 rote Spitzpaprika
½ Kopf Brokkoli
100 g junger Blattspinat

Gewürze

4 Knoblauchzehen
1 TL Currypulver
2 TLgelbe Currypaste
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Zuerst die äußeren Blätter des Chinakohls entfernen. Den Kohl längs halbieren, gründlich unter kaltem Wasser waschen und gut abtropfen lassen. Anschließend erst längs, dann quer in etwa 4 cm große Stücke schneiden.

Die Möhren schälen, waschen und in feine Streifen schneiden. Die Spitzpaprika halbieren, entkernen, waschen und ebenfalls in Streifen schneiden. Den Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Den Spinat gründlich waschen und verlesen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken.

Das Erdnussöl in einer großen, hohen Pfanne erhitzen. Zunächst Möhren und Brokkoli darin etwa 2–3 Minuten anbraten. Danach die Paprikastreifen hinzufügen und weitere 2–3 Minuten mitbraten. Zum Schluss den Knoblauch kurz mitdünsten.

Das Gemüse mit Currypulver, Salz und Pfeffer würzen. Anschließend die Kokosmilch und die rote Currypaste unterrühren.

Das Chinakohl-Curry nun etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen. Kurz vor Ende den Spinat unterheben und zusammenfallen lassen.

In einer separaten Pfanne die Sesamsaat ohne Fett goldbraun rösten und anschließend über das fertige Curry streuen.

Dazu passen Reis oder frisches Baguette.






Anne Seltmann 14.02.2026, 14.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dem Genuss auf der Spur









Tajin-Träume: Eine Reise durch marokkanische Aromen


Letzten Freitag hatte mein Liebster Geburtstag, und er hat mich gestern ins * Tajin ausgeführt – ein noch recht neues Restaurant, das richtig schöne marokkanische Spezialitäten serviert. Der Name Tajin ist für das Team etwas ganz Besonderes, denn sie sind von klein auf mit der marokkanischen Küche aufgewachsen.

Ich habe Tajin Marhaba probiert: zart geschmortes Lamm mit karamellisierten Aprikosen, Rosinen und Zwiebeln, getoppt mit Sesam und gerösteten Mandeln, gewürzt mit Ras-el-Hanout. Mein Liebster hatte Tajine Nomaden – Rindergulasch mit karamellisierten Pflaumen, ebenfalls Sesam und Mandeln obendrauf, gewürzt mit Ras-el-Hanout. Jedes Gericht war wirklich ein Fest für den Gaumen. Wahlweise gab es dazu Couscous, selbstgebackenes Brot oder Reis.

Besonders toll fand ich unser Getränk: eine Limonade mit Granatapfel, Rosenblütenwasser und Minze – erfrischend, leicht blumig, einfach besonders.

Marokkanische Küche ist für mich wie ein kleines Abenteuer auf dem Teller gewesen: voller Düfte, Aromen, überraschender Geschmackskombinationen und köstlicher Spezialitäten.

Und klar, der nächste Besuch steht schon fest – wir können es kaum erwarten, wieder loszuziehen.

 

 

[* Namensnennung…unbeauftragt und unbezahlt !]




Anne Seltmann 07.09.2025, 11.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dem Genuss auf der Spur





Wenn Tiramisu einen Brownie küsst

Es war einer dieser Tage, an denen man sich durch Rezeptseiten treiben lässt, ohne Ziel, aber mit dem leisen Wunsch nach etwas Süßem. Und plötzlich war es da: Tiramisu-Brownies. Gefunden auf der *Rewe-Website. Ein Rezept, das so klang, als würde es zwei meiner liebsten Dessertwelten zu einer kleinen Sünde vereinen.

Brownie trifft Mascarponecreme trifft Espresso?
Das musste ich probieren. Sofort.

Die Zutaten waren schnell beisammen. Vieles hatte ich ohnehin im Haus – ein gutes Zeichen. Während der Brownieteig im Ofen langsam seinen Duft verströmte, rührte ich die Mascarponecreme, und fühlte mich plötzlich ein wenig wie in einer italienischen Kaffeebar. Nur ohne Vespa, aber mit Schürze.

Was soll ich sagen? Das Ergebnis war ein Gedicht.
Schokoladig. Cremig. Mit einem Hauch Kaffeeverwegenheit.
Der Brownieboden saftig und weich, darüber die luftige Mascarpone, zart herbe Kakaonote obendrauf – genau die richtige Mischung aus Dessert und Trost.

Ich weiß nicht, wie oft ich nur noch ein kleines Stück abgeschnitten habe.
Aber ich weiß: Dieses Rezept wird bleiben.

Danke, *Rewe. Für diesen Glücksfund.



[* Namensnennung und Verlinkung...unbeauftragt und unbezahlt!]




Anne Seltmann 22.06.2025, 15.30 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dem Genuss auf der Spur



 

Currywurstbällchen mit Orangen-Currysauce an krossen Polenta-Kartoffeln


 

Ein Imbiss der besonderen Art: Diese knusprigen Polenta-Kartoffeln passen perfekt zu den saftigen Currywurstbällchen, während die Orangen-Currysauce dem Ganzen eine herrlich fruchtige Note verleiht.

Zutaten (für 2 Portionen):

- 750 g Kartoffeln

- 7 EL Olivenöl

- 3 EL Polenta

- 3 Kalbsbratwürste (je ca. 125 g, roh und fein)

- Salz

- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)

- 1 Orange

- 15 g frischer Ingwer

- 1 rote Zwiebel

 

- 2 TL Currypulver

- 1 EL Butter

- 2 EL Ahornsirup

- 1 Dose stückige Tomaten (400 g)

- 2 Stiele frisches Koriandergrün

 

Zubereitung:

 

1. Den Ofen auf 230 °C (Umluft 210 °C) vorheizen und ein Backblech auf der mittleren Schiene bereitstellen. Die Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden. In einer großen Schüssel mit 3 EL Olivenöl, Polenta, Salz und Paprikapulver gut vermengen. Das heiße Backblech mit Backpapier auslegen, die Kartoffeln darauf verteilen und im Ofen für 25 bis 30 Minuten rösten, bis sie schön knusprig sind.

 

2. Das Wurstbrät aus der Pelle drücken und zu kleinen Bällchen formen. Die Orange schälen, die weiße Haut muss komplett entfernt werden, und die Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Wenn möglich dabei den Saft auffangen. Die Filets kleinschneiden.

 

3. Die Zwiebel fein würfeln, den Ingwer schälen und fein reiben. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Ingwer hinzufügen und kurz mitbraten. Das Currypulver dazugeben und ebenfalls kurz anrösten. Jetzt die Butter und den Ahornsirup hinzufügen und alles zum Kochen bringen. Die Orangenstücke, den aufgefangenen Saft und die Tomaten hinzufügen und für etwa 5 Minuten offen köcheln lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und noch etwas Currypulver abschmecken und dann beiseitestellen.

 

4. Die Pfanne auswischen, erneut 2 EL Öl erhitzen und die Wurstbällchen darin von allen Seiten für 4 bis 5 Minuten goldbraun anbraten.

 

5. Zum Servieren die knusprigen Kartoffelspalten und die Currywurstbällchen auf Tellern anrichten, etwas von der Orangen-Currysauce darüber träufeln und mit frischen Korianderblättchen garnieren. Die restliche Sauce wird extra serviert.

 

Viel Spaß beim Zubereiten und Genießen! Ich sage nur "MEGA"




Anne Seltmann 30.03.2025, 08.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Tag des Kuchens





 

Wann ist Kuchentag? Heute!

Ich finde aber, auch auf die Gefahr hin, dass das Hüftgold ist, dass es diesen Tag immer geben müsste.  Und dann am besten immer etwas Schokoladiges!

 

Am Kuchentag dachte sich der kleine Max, dass er der beste Bäcker der Welt werden würde. Er schnappte sich das Rezept für einen Schokoladenkuchen, das seine Mutter immer benutzte, und machte sich voller Tatendrang an die Arbeit. Doch anstatt die Zutaten wie angegeben zu verwenden, entschied er sich, ein bisschen kreativ zu werden – schließlich war heute der Kuchentag, und wer würde da schon Regeln beachten?

Max schüttete fast das gesamte Mehl in die Schüssel, verwechselte Zucker mit Salz und stellte fest, dass „eine Prise Zimt“ auch gern mal eine ganze Tüte Zimt sein konnte. Er klatschte das Ganze in den Ofen, wartete mit einer Mischung aus Stolz und Aufregung und… wartete noch länger.

Als der Kuchen endlich fertig war, war er weniger ein Kuchen und mehr eine Art Keks-Stein-Form – sehr fest und definitiv ungenießbar. Doch Max nahm einen mutigen Bissen und grinste. „Ich habe wahrscheinlich eine neue Erfindung gemacht“, dachte er sich und zeigte stolz seiner Mutter das "Kunstwerk". Sie blickte ihn an, dann auf den Kuchen, und sagte:"Max, du hast das Rezept vielleicht nicht ganz verstanden, aber du hast definitiv einen neuen Mörtel für die Baustelle erfunden!"  

Und so wurde der Kuchen zum Highlight des Kuchentages – zwar nicht essbar, aber definitiv unvergesslich!  




Anne Seltmann 23.01.2025, 11.25 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL