Thema: EigeneWortPerlen

Auf einem kleinen Bauernhof lebte eine Gans namens Emil. Emil war wie jede andere Gans – naja, fast wie jede andere Gans. Denn Emil trug eine knallblaue Strickmütze, sorgfältig gehäkelt von Oma Trude. Die anderen Tiere konnten es kaum fassen. „Warum trägt eine Gans eine Mütze? fragten die Hühner, während die Schweine kichernd auf dem Misthaufen rollten.
Emil aber war stolz. Jeden Morgen setzte er die Mütze auf, schüttelte den Kopf und stolzierte durch den Hof, als wäre er der König der Tierwelt. Selbst die Katze, die sonst immer die Enten jagte, blieb kurz stehen, um zu bewundern, wie die Mütze im Sonnenlicht leuchtete.
Eines Tages kündigte sich ein Wintersturm an. Schneeflocken wirbelten durch die Luft, und alle Tiere rannten in den Stall. Nur Emil stand draußen, die blaue Mütze tief ins Gesicht gezogen, und schnatterte tapfer: „Wer friert, ist selbst schuld! Stil schützt vor Kälte! Die anderen Tiere waren sprachlos, besonders der Hund, der kurz darauf überlegt, sich selbst eine Mütze zu stricken.
Am Abend beschlossen die Schweine, dass Emil wohl die coolste Gans der Welt sei. Sie versuchten, ihn zu überlisten, indem sie eine blaue Mütze auf den Stallzaun legten – doch Emil schnatterte nur und stolzierte elegant vorbei. Selbst der Hahn musste zugeben: „Diese Gans hat mehr Stil als mein gesamter Federkamm!
Von diesem Tag an war Emil legendär auf dem Hof. Alle Tiere wussten: Wenn Emil die blaue Mütze trägt, ist nichts unmöglich. Und wer weiß, vielleicht hat Emil heimlich dafür gesorgt, dass die Nachbargänse sich auch Mützen besorgten – doch keine kam an sein strahlendes Blau heran.
Und so blieb Emil die Gans, die nicht nur warm, sondern auch unglaublich modisch durch jedes Abenteuer stapfte – eine Inspiration für Gänse, Schweine und Menschen gleichermaßen.
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 06.02.2026, 16.13 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


Es beginnt kaum hörbar,
ein kaum gewolltes Aufleuchten,
das sich zwischen zwei Atemzügen versteckt.
Ein Überschuss aus Stille,
der sich nicht vertreiben lässt.
Ich sehe, wie es sich ausbreitet,
randlos,
als wüsste es mehr über dich
als du selbst.
Manchmal hält es sich zurück,
legt sich wie Staub
auf die inneren Fenster,
wartet ab,
ob du es tragen kannst.
Es funkelt nicht laut,
nicht für die Welt,
es hat keinen Anspruch
auf Bühne oder Beweis.
Es spricht in Schimmern,
in winzigen Bewegungen,
wenn du glaubst, du seist allein.
Vielleicht merkst du es,
wenn du stolperst,
wenn plötzlich ein Gedanke
heller ist als alle anderen
und du nicht weißt,
woher er kommt.
Vielleicht auch erst später,
wenn das Licht
einen ganzen Tag lang
nicht von dir lassen will.
Es ist das Funkeln,
das bleibt,
wenn du dich verlierst.
Das dich findet,
wenn du zu weit gehst.
Das sich verdichtet,
wenn du brennst,
und dich hält,
wenn du zu Asche wirst.
Ein Funkeln,
das nicht fragt,
nur da ist.
Eine Art innerer Kompass,
der nicht nach Norden zeigt,
sondern nach dir
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 06.02.2026, 07.55 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


In meinen Träumen
sind die Wege leise,
und das, was schwer war,
legt sich ab
wie Staub im Abendlicht.
Ein Vogel zieht
Gedankenfäden
durch den Himmel,
bindet sie
an das sanfte Ufer
meiner Hoffnung.
Ich atme weit -
und spüre,
wie die Stille
mich nicht mehr fürchtet
und ich sie auch nicht.
Dann werden Worte
zu kleinen Gärten,
und das Herz
setzt seine Schritte
behutsam
und dennoch mutig.
Und wenn ich
erwache,
bleibt ein Funken
dieser stillen Klarheit -
wie Morgentau,
der sagt:
Du kannst neu beginnen.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 29.01.2026, 13.55 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

"Was kommt als Nächstes? Blümchenmuster? Gute Laune?" murrte Miesepiet erst kürzlich und schon fiel sein Blick auf sich selbst. Der Strohhut mit den kleinen Blümchen wippte auf seinem Kopf, das rosa T-Shirt spannte sich ein wenig über seine Brust, und das rosa Halstuch flatterte bei jeder seiner Bewegung.
"Ich… ich sehe aus wie ein wandelnder Frühling!" knurrte er und versuchte, die Hände in die Taschen zu stecken – vergeblich, das rosa Halstuch flatterte ihm immer wieder ins Gesicht.
Seine Freundin Flitzeflink kicherte von seiner Schulter: "Na los, Miesepiet, ein bisschen Farbe schadet doch nicht!"
"Farbe schadet nicht?" brummte Miesepiet. "Es zerstört meine Würde!"
Er stapfte in den Garten, um wenigstens ein bisschen "ernst" zu wirken. Doch kaum trat er zwischen die Blumenbeete, flatterten Schmetterlinge um ihn herum - offenbar angezogen von seinem Hut - und ein Hase hüpfte ihm quer über die Füße.
"Verdammt noch mal!", schimpfte Miesepiet, während er versuchte, den Hasen wegzuscheuchen, aber stattdessen stolperte er beinahe über das rosa Halstuch. Flitzeflink zwitscherte vor Freude: "Schau ihn an! Du siehst aus wie ein Frühlingstanz auf zwei Beinen!"
Miesepiet riss die Arme hoch, um seine Würde zu retten, aber genau in diesem Moment sprang ein anderer kleiner Vogel auf seinen Hut und zwitscherte ein Lied, das perfekt zum rosa Outfit passte. "Ich schwöre…“, knurrte er, "dieser Tag hat sich gegen mich verschworen!"
Doch dann geschah etwas Unglaubliches: Die Nachbarskinder traten aus dem Garten, lachten und riefen: "Miesepiet, du siehst fantastisch aus! So fröhlich!"
Er spürte, wie sein sonst so mürrisches Herz ein winziges bisschen schmolz. "Hmpf… vielleicht… ein ganz kleines bisschen… okay", murmelte er und senkte den Kopf, um seine roten Backen zu verbergen. Flitzeflink zwitscherte triumphierend: "Siehst du? Ich habe es dir doch gesagt! Rosa macht fröhlich!"
Miesepiet seufzte. "Na schön… aber nur heute. Morgen…", er deutete auf den Strohhut, „…kommt wieder Matrosenblau. Und Grau. Ganz viel Grau."
Aber heimlich, ganz heimlich, zwinkerte er dem Spiegel zu - und der Strohhut wippte, als hätte er Miesepiet selbst zum Lächeln gebracht.
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 25.01.2026, 06.32 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


(an meine gesammelten Liebesbriefe)
sie liegen da,
in ihrer stillen ordnung,
nicht alphabetisch,
sondern nach herzschlag –
so wie man findet,
was man nicht gesucht hat.
deine worte,
sie sind geblieben,
in ihrer eigenen stimme,
leicht geneigt,
wie dein kopf,
wenn du lachst.
ich falte einen auf,
und der tag wird weicher,
wie licht,
das sich im vorhang verfängt
und bleibt.
die tinte hat nichts verloren,
sie riecht noch nach dir,
nach kaffeepausen
und nach dem zögern
vor dem ersten "ich liebe dich".
ich lese langsam,
weil jedes wort
wie ein fenster ist –
dahinter ein garten,
ein blick,
ein wir,
das geblieben ist,
auch wenn die jahre
weitergehen.
es ist nicht wehmütig,
dieses sammeln,
es ist ein aufbewahren
wie von licht
in alten gläsern –
dein versprechen,
meine antwort,
unser ort.
und manchmal
lege ich meine hand
auf einen dieser briefe
und spüre
dich zurückschreiben.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 25.01.2026, 05.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Fisch war eigentlich nur neugierig.Er schwamm näher heran, weil er wissen wollte, wer ihn so aufmerksam betrachtete.
Sie betrachteten einander eine Weile,als gäbe es etwas zu klären.
Doch es gab nichts zu entscheiden. Eine Weile musterten sie sich,dann schwamm der Fisch weiter und sie ging nach Hause.
Freitag ist Fischtag.
Nicht jeder Fisch landet auf dem Teller.

Anne Seltmann 23.01.2026, 06.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nun hat sie mir auch noch grüne Sachen verpasst. Als ob mir
grün stünde!!!
Miesepiet zog missmutig an seinem Ärmel und betrachtete sich im Spiegel einer
alten Blechdose. Grün! Einfach grün. Nicht mal ein ordentliches Grau oder
wenigstens ein vernünftiges Beige. Nein. Grün. Wie Gras. Oder Gurke. Oder
Hoffnung. Alles Dinge, die Miesepiet zutiefst verdächtig fand.
Er stapfte durch den Sand und knirschte dabei extra laut, damit auch wirklich jeder merkte, wie schlecht seine Laune war. Die Sonne schien ihm zu freundlich, der Himmel war ihm zu blau, und irgendwo lachte jemand. Unverschämt.
Warum immer ich?, murmelte er. Matrosenkleidung war ja schon schlimm genug. Aber jetzt auch noch grün. Was kommt als Nächstes? Blümchenmuster? Gute Laune?
Die anderen Erdmännchen warfen ihm vorsichtige Blicke zu. Niemand sagte etwas. Alle wussten: Wenn Miesepiet so drauf war, konnte selbst ein falsch liegender Stein Grund für eine einstündige Schimpftirade sein.
Er setzte sich auf seinen Lieblingshügel, verschränkte die Arme und schmollte in die Gegend. Der Wind wehte. Zu stark. Ein Käfer krabbelte vorbei. Zu fröhlich. Und irgendwo flatterte ein grünes Blatt vorbei. Provokation!!!
Aber dann passierte etwas Merkwürdiges. Ein kleiner Vogel landete direkt vor ihm, legte den Kopf schief und zwitscherte. Ganz leise. Nicht fröhlich. Eher neugierig. Miesepiet knurrte. Der Vogel blieb. Er knurrte lauter. Der Vogel blieb immer noch.
Na schön, brummte Miesepiet schließlich. Wenigstens einer, der nicht gleich wegläuft.
Der Vogel zwitscherte erneut. Miesepiet seufzte. Ganz kurz. Kaum hörbar. Und für einen winzigen Moment – wirklich nur einen winzigen – vergaß er, sich über das Grün zu ärgern.
Aber nur fast.
© Anne Seltmann
22.01.2026, 13.58 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Miesepiet war ein kleines Erdmännchen mit einem großen Problem: Er hatte fast immer schlechte Laune. Warum genau, wusste eigentlich niemand. Vielleicht lag es an der Sonne, die ihm zu hell war. Vielleicht am Sand, der ihm zu sandig war. Oder einfach daran, dass er gern miesepetrig sein wollte.
Jeden Morgen zog Miesepiet seine blauweiß gestreifte Matrosenkleidung an. Ein Hemd mit Kragen, eine kleine Hose und natürlich eine schicke Matrosenmütze. Eigentlich sah er damit sehr fröhlich aus. Aber sein Gesicht sagte etwas ganz anderes.
Während die anderen Erdmännchen lachend um den Bau herumtobten, saß Miesepiet auf einem Stein und schimpfte leise vor sich hin. Die Wolken waren ihm zu wolkig. Der Wind war ihm zu windig. Und das Frühstück schmeckte natürlich auch nicht so, wie es sollte.
Eines Tages beschloss die Erdmännchenbande, etwas zu unternehmen. Sie bauten heimlich ein kleines Boot aus Blättern, Muscheln und Zweigen. Dann stellten sie es direkt vor Miesepiets Stein.
Schau mal, rief seine Freundin Flitzeflink, ein echtes Matrosenboot nur für dich.
Miesepiet wollte gerade sagen, dass Boote sowieso doof seien. Doch dann sah er, wie viel Mühe sich alle gegeben hatten. Ganz vorsichtig setzte er sich hinein. Das Boot schaukelte ein wenig. Ein warmer Wind wehte. Und plötzlich, ganz ohne Vorwarnung, musste Miesepiet ein klitzekleines bisschen lächeln.
Na gut, murmelte er, vielleicht ist heute gar nicht so ein schlechter Tag.
Die anderen Erdmännchen jubelten. Von da an war Miesepiet zwar immer noch manchmal mies drauf, aber längst nicht mehr jeden Tag. Und wenn er wieder grummelig wurde, setzte er einfach seine Matrosenmütze auf, stieg in sein kleines Boot und erinnerte sich daran, dass selbst ein Miesepiet ab und zu fröhlich sein darf.
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© Anne Seltmann
Anne Seltmann 21.01.2026, 07.26 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

In einer stillen Sommernacht saß ein kleiner, süßer Igel auf einem warmen Stein mitten auf der Wiese. Um ihn herum leuchteten Glühwürmchen wie winzige Sterne, und die Blumen wiegten sich sanft im kühlen Abendwind.
Grischa, so hieß der kleine Igel, hob seine Knopfaugen zum Himmel. Dort stand der Mond, groß, rund und hell, als würde er nur für ihn scheinen. "Oh, wie wunderschön du bist!", seufzte Grischa leise. „Wenn ich doch nur zu dir hinaufklettern könnte…"
Er stellte sich vor, wie es wäre, auf dem Mond zu hüpfen, über Wolken zu springen und die Erde von oben zu betrachten. In seinen Gedanken tanzten Sterne um ihn herum, und kleine Sternschnuppen funkelten wie winzige Diamanten am Himmel.
Während Grischa so träumte, hörte er plötzlich ein leises Rascheln im Gras. Eine kleine Feldmaus lugte neugierig hervor. "Was machst du da, Grischa?", piepste sie.
"Ich bewundere den Mond", antwortete Grischa. "Er ist so groß und hell… und irgendwie fühlt es sich an, als würde er mir zuhören."
Die Maus lächelte. "Dann will ich auch ein bisschen den Mond ansehen!" Gemeinsam saßen sie still, lauschten der Nacht und beobachteten die Sterne. Die Luft war kühl, aber die Freundschaft wärmte ihre kleinen Herzen.
Bald entdeckten sie noch mehr Nachtbewohner: einen Frosch, der leise quakte, während er auf einem Seerosenblatt balancierte, und eine Eule, die hoch oben in den Bäumen saß und mit ihren großen Augen den Nachthimmel betrachtete. Alles schien in dieser Nacht besonders friedlich, besonders magisch zu sein.
Grischa erzählte seinen neuen Freunden von seinen Träumen. "Wenn ich einmal groß bin, möchte ich die Welt entdecken", sagte er. "Aber heute Nacht reicht es mir, einfach hier zu sitzen und den Mond zu bewundern."
Die Stunden vergingen, und langsam senkte sich der Mond tiefer über die Wiese. Grischa gähnte. Die Glühwürmchen summten leise um ihn herum, als wollten sie ihn in den Schlaf begleiten. Er kuschelte sich in sein Nest aus Gras und Blättern, die kleinen Freunde um ihn herum.
"Gute Nacht, lieber Mond", flüsterte Grischa noch einmal, "danke, dass du heute mit mir geleuchtet hast und mir die Nacht so schön gemacht hast."
Und während die Sterne langsam verblassten und die ersten Sonnenstrahlen die Wiese berührten, schlief Grischa ein. Er träumte von Sternen, vom Mond und von all den Abenteuern, die eines Tages noch auf ihn warten würden.
Denn selbst ein kleiner Igel wie Grischa wusste: Mit einem großen Herzen und einem offenen Blick auf die Welt ist kein Traum zu fern, kein Mond zu weit.
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 16.01.2026, 09.35 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Es war einmal eine sehr kleine Biene mit besonders flauschigen Flügeln. Sie hieß Mila und lebte in einem Garten, der so bunt war, dass selbst der Regen manchmal stehen blieb, um ihn zu bewundern.
Mila war kleiner als alle anderen Bienen. Wenn der Wind kam, musste sie sich an Gänseblümchen festhalten, damit er sie nicht wie ein Staubkorn davontrug. Doch was ihr an Größe fehlte, machte sie mit Neugier wieder wett. Sie wollte jede Blüte kennenlernen, jeden Duft probieren und jedes Geheimnis des Gartens entdecken.
Eines Morgens fand sie eine weiße Blume, so zart und leuchtend, dass sie aussah wie ein kleines Stück Himmel. "Hier bleibe ich", summte Mila glücklich. Die Blume wurde ihr Lieblingsplatz. Von dort aus beobachtete sie die Welt: die Ameisen bei ihrer Arbeit, die Schmetterlinge beim Tanzen und die Sonne, die langsam über die Blätter kletterte.
Die anderen Bienen lachten manchmal über sie. "Du bist viel zu klein, um wichtig zu sein", sagten sie. Aber Mila wusste es besser. Denn immer, wenn sie von Blüte zu Blüte flog, hinterließ sie ein wenig goldenen Staub – und half damit, dass neue Blumen wachsen konnten.
Eines Tages kam ein großer Sturm über den Garten. Viele Blumen knickten um, und selbst die starken Bienen fanden kaum Halt. Doch Mila flog unermüdlich von Pflanze zu Pflanze und half, wo sie konnte. Am Ende des Tages sagte die älteste Biene des Stocks: "Manchmal sind es die Kleinsten, die das größte Herz haben."
Seitdem wusste jeder im Garten: Diese winzige, flauschige Biene war etwas ganz Besonderes.
Und Mila?
Die summte zufrieden auf ihrer weißen Lieblingsblume und dachte:
"Groß sein kann jeder. Aber klein und mutig – das ist ein echtes Abenteuer!
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 16.01.2026, 09.11 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL