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Ein bisschen Dorfleben – und eine ganz besondere Entenfamilie
Manchmal muss man gar nicht weit gehen, um eine kleine Geschichte zu entdecken.
Dieses Bild habe ich bei mir im Dorf aufgenommen, direkt am Herrenhaus. Ein Ort, an dem man einfach mal stehen bleiben kann, weil die Umgebung so schön ist. Alte Bäume, Wasser, das Herrenhaus im Hintergrund und diese wunderbare Ruhe, die man manchmal erst bemerkt, wenn man ein wenig genauer hinschaut.
Und dann steht da plötzlich dieses Schild.
„Achtung, Enten!
Nun ja – ganz offensichtlich hat hier jemand ein Herz für die gefiederten Bewohner. Und offenbar auch für kreative Verkehrsschilder.
Statt eines nüchternen Warnzeichens gibt es eine selbstgemalte Entenfamilie: eine große Ente vorneweg, dahinter der Nachwuchs – und rundherum zwei kleine Herzen. Fast könnte man meinen, die Enten hätten hier ihren ganz persönlichen Schutzbeauftragten gefunden.
Besonders schön finde ich, dass dieses Schild überhaupt nicht perfekt ist.
Es ist selbst gemacht, bunt, ein bisschen schief und ganz offensichtlich mit Liebe gestaltet. Und vielleicht macht genau das seinen Charme aus.
Während im Hintergrund das Herrenhaus beinahe ein wenig majestätisch wirkt, stand davor dieses kleine, fröhliche Warnschild und erinnert daran, dass man hier besser ein Auge auf den Nachwuchs haben sollte.
Vielleicht ist das Dorfleben ja genau das:
alte Herrenhäuser und junge Enten,
große Geschichte und kleine Geschichten,
Natur und Menschen, die sich Gedanken machen.
Und manchmal reicht eben ein selbst gemaltes Schild, damit aus einem ganz gewöhnlichen Spaziergang ein kleines Fotomotiv wird.
Ich musste jedenfalls stehen bleiben.
Und natürlich fotografieren.
Mein Dorf kann auch charmant.

Nächster Termin:
31. August 2026
Anne Seltmann 31.08.2026, 01.00
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