Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: lyrik

Meine Musik

Foto © Anne Seltmann






Die Musik lebt nicht mit mir
Ich lebe die Musik
Sie schafft es meine Seele zu berühren
Lässt meinen Kummer verfliegen
Sie ist um mich, in mir
Mit ihr fühle ich mich als Einheit
Sie beflügelt mich und
streichelt meine Seele

~*~

© Anne Seltmann


11.03.2005



Anne Seltmann 19.12.2012, 17.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vor Weihnachten

wichtel





Die Kindlein sitzen im Zimmer
- Weihnachten ist nicht mehr weit -
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln: "Es schneit, es schneit!"

Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel
vorüber am Fenster so sacht.

Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert's in silbernem Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.

Die Kindlein sehn's mit Frohlocken,
sie drängen ans Fenster sich dicht,
sie verfolgen die silbernen Flocken,
die Mutter lächelt und spricht:

"Wißt, Kinder, die Engelein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät;
an Puppenbettchen und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.

Da fällt von Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit,
von Bettchen manch Federflöckchen;
auf Erden sagt man: es schneit.

Und seid ihr lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt;
wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Engelein fällt!"

Die Mutter spricht's; - vor Entzücken
den Kleinen das Herz da lacht;
sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaubrische Nacht.


~*~


Karl Gerok

1866

Aus der Sammlung "Von Flur und Feld"


Anne Seltmann 09.12.2012, 07.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jede Blume






Jede Blume hier auf Erden, hab ich schon gesehn
ihre Weise wirklich wunderschön.
Jede gab mir Zeit zum freuen,
war mir stets ein Licht.
Doch nur eine ließ mich träumen

-das Vergissmeinnicht-

~*~

Autor unbekannt


Anne Seltmann 27.10.2012, 10.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fairness



Sei immer fair deinem Gegenüber,
egal in welcher Position du bist,
egal aus welchen Schichten Menschen dir begegnen.
Auch wenn du einen "Führerschein" hast,
heißt das noch lange nicht,
dass du jemanden überfahren kannst.


@ Anne Seltmann

Anne Seltmann 23.06.2012, 13.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sehnsucht


Untitled




Die Zwischenräume des Tages hinter den Bäumen versteckt.
Auf einer Parkpank den Abend träumend verwirbelt.
Im Schatten berauschter Blätter lebt erwartungsvolles Sehnen


~*~

©Anne Seltmann


Anne Seltmann 23.05.2012, 06.55 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Universum



Das Universum dachte bei sich
ich baue dich und dich und mich
Auch wenn es verrückt ist
und vielleicht mißglückt ist
und doch weiß ich
es gibt dich und dich und mich

~*~

© Anne Seltmann




In Anlehnung von Ottis Gedichten


 

Anne Seltmann 13.07.2011, 15.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manchmal




Manchmal muß man das Leben wagen
das heißt auch in jedem Moment zu sterben,
aber auch wieder neu geboren werden
Manchmal muß man auch durch große Etappen im Leben gehen, 
um etwas anderem Platz zu machen.

~*~

© Anne Seltmann




Für Uta

 

Anne Seltmann 12.07.2011, 07.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Was mich bewegt



Man muss den Dingen
die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann,
alles ist ausgetragen -
und dann geboren...

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst
dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt...!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor Ihnen läge,
so sorglos, still und weit.

Man muß Geduld haben
gegen das Ungelöste im Herzen
und versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben,
wie veschlossene Stuben
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.



Rainer Maria Rilke

Anne Seltmann 03.07.2011, 10.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mohnblumen

soon








Mit roten Feldmohnblumen
Hatt’ ich dein Haar geschmückt,
Die roten Blumenblätter
Die sind nun alle zerdrückt.

Du bist zu mir gekommen
Beim Abendsonnenschein,
Und als die Nacht hereinbrach,
Da ließest du mich allein.

Ich höre die Stille rauschen
Und sehe die Dunkelheit sprühn,
Vor meinen träumenden Augen
Purpurne Mohnblumen blühn.

~*~

Hermann Löns


 

Anne Seltmann 06.06.2011, 19.51 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weisheiten





Die
ganze Welt ist eine Kette von Wundern, aber wir sind so daran gewöhnt,

wir nennen sie alltägliche Dinge

~*~

H.C-Andersen

Anne Seltmann 05.06.2011, 19.19 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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