Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: lyrik

Manchmal...



hand mit feder
Foto © Anne Seltmann







Manchmal
muss man  tief durchatmen,
verharren, innehalten-
auch im Stillstand spielt das tiefe Leben.

~*~


© Anne Seltmann



Anne Seltmann 11.11.2014, 10.24 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hüftgold

 ostereier


Weihnachten, Ostern, auch andere Feste

machen dir das Leben schwer

Sei stark,  wiederstehe, gib das Beste,

denn Hüftgold steht dir nicht sehr.

Leckereien  machen die Hüften rund

die Strafe folgt auf stehendem Fuß

Die Waage tut dir Wahrheit kund:

„Abnehmen ist nun ein Muss!“

 

 

© Anne Seltmann




osterhase





Anne Seltmann 20.04.2014, 19.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

MagicMonday Woche26

Paleicas...



Thema: weihnachtlich






N° #26



26Woche 1



26Woche 2



26Woche 3



26Woche 4




26Woche 5




Weihnachten


Zimtsterne, Stollen, Kerzenduft

Ein geschmückter Tannenbaum

Ein Hauch von Frieden in der Luft

Oh du schöner Kindertraum

 


Tannendüfte, flackernde Kerzen

Christbaumlicht in der Weihnachtszeit

Liebe in allen Herzen

Oh du Glückseligkeit

 

~*~


© Anne Seltmann

 

 


Anne Seltmann 23.12.2013, 08.15 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schöne Stunden

Schöne

Stunden.

Sie rennen

vorbei.

Unaufhaltsam

tickt

die

Abschiedsuhr

Es ist

nicht

endgültig,

denn

wir

haben

diese

Momente

im Herzen-

für immer.


~*~


© Anne Seltmann


Anne Seltmann 08.12.2013, 14.12 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Kleeblatt







Einst stand ein
kleines Kleeblatt auf
einer grünen Wiese.
Es sann darüber nach,
warum seine Brüder so
besonders sein sollten.
Ja,sie besaßen ein Blatt mehr
und was hieß das schon.
Dennoch verspürte
es ein wenig Neid,
weil man unter den
Blumen sich zuraunte
sie brächten das Glück.
Glück,einzig allein
abhängig nur von
einem einzigen Blatt?
Weil sie anders aussahen?
Das konnte und wollte
das kleine Kleeblatt
nicht verstehen!
Es reckte sein Köpfchen
in den Himmel,
lachte der Sonne entgegen
und dachte bei sich
„Das ist Glück,
das ich lebe!“

~*~

© Anne Seltmann


Anne Seltmann 23.11.2013, 08.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Du bist gegangen


Nun ist es eine Woche schon her, dass meine Nachbarin von gegenüber verstorben ist. Rein zufällig sah ich, als viele Frauen im Schlafzimmer der alten Dame Sachen sortierten, Schränke öffneten usw. Zuerst dachte ich, dass die alte Dame jetzt wohl in ein Alterheim gezogen ist und man all ihre Sachen zusammen packt. Nun weiß ich es, dass sie still und leise und unerwartet gegangen ist. Nun schaue ich jeden Morgen und jeden Abend auf die Fenster dort drüben. Jetzt weiß ich, was mich so berührt und was ich nicht verstehen will. Immer noch sind da die offenen Schränke zu sehen. Für mich, obwohl ich die Verwandten nicht kenne, einfach respektlos...gedankenlos...achtlos? So nach dem Motto "SIE kommt ja eh nicht wieder und die Wohnung wird ja sowieso aufgelöst" Ich weiß nicht ob ich mich klar ausdrücke...ich weiß nur, dass ich so nicht handeln würde. Ich habe oft schon Sachen gepackt, wenn jemand aus meiner Familie gestorben ist. Aber niemals habe ich achtlos irgendwelche Schränke offen stehen oder andere Sachen rum liegen lassen.


Und gerade ist mir so nach meinem Gedicht, dass ich am

23.08.2006 schrieb, welche in der Bibliothek deutsprachiger Gedichte für die Anthologie-Ausgabe ausgewählt wurde.

Du bist gegangen

Wände flüstern
vergessene Worte
Die Leere
springt aus
vergilbten Tapeten
Einsam klappert
ein Fensterladen
 

 

 

© Anne Seltmann




Anne Seltmann 13.11.2013, 09.33 | (6/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mein Herz ich will dich fragen









Mein Herz, ich will dich fragen,
Was ist denn Liebe, sag'? -
"Zwei Seelen und ein Gedanke,
Zwei Herzen und ein Schlag!"

Und sprich, woher kommt Liebe? -
"Sie kommt und sie ist da!"
Und sprich, wie schwindet Liebe? -
"Die war's nicht, der's geschah!"

Und was ist reine Liebe? -
"Die ihrer selbst vergißt!"
Und wann ist Lieb' am tiefsten? -
"Wenn sie am stillsten ist!"

Und wann ist Lieb' am reichsten? -
"Das ist sie, wenn sie gibt!"
Und sprich, wie redet Liebe? -
"Die redet nicht, sie liebt!"


~*~

Friedrich Halm


1806 bis 1871

 

Anne Seltmann 18.10.2013, 17.32 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Hahn






Ich wünscht ich wär ein Gockelhahn,
Dann säß ich auf dem Zaune,
Und krähte meine Hühner an,
in aller bester Laune

Ich wünscht ich wär ein Kirchturmhahn,
dann säß ich auf dem Turme
Schaut’ mir die Welt von oben an
und drehte mich im Sturme

Und wenn ich gar ein Fasshahn wär,
und wär das Faß am laufen
würd’ ich ganz und schrecklich sehr
mich tag und nacht besaufen


~*~


Heinrich Seidel



Anne Seltmann 03.05.2013, 10.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Mond

the moon

 Foto © Anne Seltmann



Als Gott den lieben Mond erschuf,
gab er ihm folgenden Beruf:

Beim Zu- sowohl wie beim Abnehmen
sich deutschen Lesern zu bequemen,


ein A deutsch.png formierend und ein Z deutsch.png -
daß keiner groß zu denken hätt'.

Befolgend dies ward der Trabant
ein völlig deutscher Gegenstand.


~*~

Christian Morgenstern


Anne Seltmann 20.03.2013, 09.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Erinnerungen

Erinnerungen




Ich höre noch den sanften Klang

 

 zärtlich geschriebener Worte

 

Und zwischen all den Zeilen

 

die längst auf dem Papier vergilbt sind

 

malt  mir jedes Wort  Erinnerungen

 

 

~*~


© Anne Seltmann



Anne Seltmann 06.01.2013, 09.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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