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Anne Seltmann 30.11.2006, 09.11 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Anne Seltmann 24.11.2006, 19.04 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Anne Seltmann 24.11.2006, 16.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Das
Abendland wird untergehen:
James
Bond, so heißt es,
sei
es nunmehr egal, ob sein Wodka-
Martini
geschüttelt oder gerührt
ist.
007 war doch der, der die
Dr.
No’ s dieser Welt gerüttelt und
gebüttelt
hat, eben jener, der in
den
Hörsälen von Oxford gebüffelt
und
gemüffelt (Hörsaal-Klima ist
Hörsaal-Klima)
und später viel
Wein
geschlürft und gesüffelt hat,
von
all den Bond-Girls, die er betüttelt
und
gehüddelt hat, ganz zu
schweigen.
Eben jener Bond, der
weltweit
in Luxus-Hotels geschlemmt
und
geschwelgt und nebenbei
jede
Menge schwere Jungs
geschnürt
und gewickelt hat. Mithin
jener
Agent, der, wenn’s zur
Sache
ging, nie gezögert und gezweifelt
hat,
sondern immer gemacht
und
getan, geboxt und gebollert,
geballert
und gerallert hat.
Und
nun das: Nie mehr gerührt,
nie
mehr geschüttelt?
Bond,
du Spion, den wir liebten,
wir
fühlen uns geteert und gefedert.
Moneypenny,
hilf!
Via RP-Online: © vo
Anne Seltmann 24.11.2006, 07.36 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Gelesen:
Boykott
Ich stand kürzlich in der Bäckerei
und wartete geduldig in der inzwischen
angewachsenen Schlange
hungriger Käufer. Unmittelbar vor
mir unterhielten sich zwei Männer
und erregten sich bei dem Thema
„Ladenöffnungszeiten rund um die
Uhr“. Dabei gab sich einer der Männer
als Betriebsratsmitglied einer
Kaufhauskette zu erkennen und
donnerte, dass er und seine Kollegen
heftigst darum kämpfen würden,
dass dieses Gesetz rückgängig
gemacht und von den betroffenen
Kollegen und Kolleginnen boykottiert
werde. Es ginge schließlich um
die Gesundheit und den Freizeitwert,
den es zu erhalten gelte. Ich
konnte nicht an mich halten und
fragte ihn, ob es die Gesundheit und
den Freizeitwert von Bäckereiverkäuferinnen
nicht auch zu erhalten
gelte und er nicht sofort als Käufer
mit dem Boykott anfangen möchte.
Er schaute mich verdutzt an und ich
schmunzelte vor mich hin, denn es
war Sonntagmorgen kurz vor Neun.
© Cornelia Siekmann
Was haltet ihr von den neuen Öffnungszeiten der Geschäfte? Arbeitnehmerfeindlich-oder freundlich?
Anne Seltmann 23.11.2006, 16.27 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anne Seltmann 23.11.2006, 08.45 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Anne Seltmann 23.11.2006, 08.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

[KI generiert]
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.
~*~
Khalil
Gibran
Anne Seltmann 22.11.2006, 10.02 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anne Seltmann 20.11.2006, 07.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | (1) TB | PL
Heute habe ich mein 2. Geburtstagsgeschenk genossen.
" Rythm is it"
you can change your life in the dance class

Im Februar 2003 begannen die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Sir Simon Rattle ein Projekt mit 250 Kindern und Jugendlichen aus 25 Nationen. Nach Anleitung des Choreographen und Tanzpädagogen Royston Maldoom probten sie die Aufführung von Igor Stravinskys Ballett "Le sacre du printemps" (Des Frühlings Opfer)
Ganze sechs Wochen hatten die Schüler, zumeist aus Berliner Problemschulen, von denen niemand mit klassischer Musik und Tanz vertraut ist, Zeit zu proben. Der Tanzpädagoge hatte bis dahin schon unter anderem mit Straßenkindern in Äthiopien und mit jugendlichen Strafgefangenen in England Stravinskys Ballett erfolgreich inszeniert.
Der Film zeigt die Entwicklung junger Menschen, die aus den wachsenden Erfolgen Selbstbewusstsein ziehen und als Persönlichkeit reifen. Er zeigt aber auch das Chaos der Proben, den unmotivierten Beginn der Jugendlichen und die Interventionen der besorgten Lehrer, die fürchten, ihre Schüler würden von Maldoom überfordert.
Das Ende und der große Höhepunkt war der Auftritt in der Arena Treptow am Treptower Park vor einem erfolgreichen und umjubelten Haus.
Es war eine gigantische, mitreißende und zutiefst bewegende Aufführung. Hier wird wieder einmal mehr klar, wie wichtig es ist Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen, wo ihre Stärke und ihre Kreativität steckt. Dass Konzentration und Disziplin unabdingbar sind
Aber gute Pädagogen gibt es kaum. Sie sind gefragt und sie müssen Lust haben Probleme anzupacken und Ideen umzusetzen. Nur so läßt sich die zunehmende Agression an Schulen merklich mildern
Ich freue mich auf weitere Projekte mit allen Darstellern wenn es heißt: Bühne auf für "Daphne und Chloe" und "Der Feuervogel"
Anne Seltmann 19.11.2006, 19.46 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL