Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gedicht

Sternenfischerin










Himmelsjuwelen im Mondenschein

Ich spanne das Netz der Liebe

und fange Sterne für dich ein.


~*~


© Anne Seltmann







Anne Seltmann 23.02.2024, 11.35 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° 245/2024



 N° 245/2024







Orange Tulpenpracht

neigt sich sanft im Morgenlicht

Frühling küsst die Welt.



~*~

© Anne Seltmann

















Anne Seltmann 23.02.2024, 08.12 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Naturdonnerstag 2024/02



2024/03


[Das Bild ist noch vom Januar diesen Jahres]




 

Es war einmal ein kluger Rabe namens Leander, der in einem dichten, alten Wald lebte. Leander war bekannt für seine Schläue und sein glänzendes, schwarzes Gefieder. Er liebte es, über die Geheimnisse des Waldes nachzudenken und war stets auf der Suche nach Abenteuern.

 

Eines Tages hörte Leander von einem verborgenen Garten, in dem die süßesten Früchte wuchsen. Dieser Garten gehörte einem alten Mann, der ihn mit großer Sorgfalt hütete. Viele Tiere hatten versucht, die Früchte zu stehlen, aber der alte Mann  war weise und kannte viele Tricks, um sie fernzuhalten.

 

Leander, getrieben von Neugier und der Lust auf die süßen Früchte, beschloss, sein Glück zu versuchen. Er beobachtete den Garten tagelang und bemerkte, dass der alte Mann jeden Morgen und Abend seinen Rundgang machte, um nach Eindringlingen zu sehen. Der Rabe wartete geduldig auf den richtigen Moment.

 

Eines Morgens, als der Himmel noch grau war und der alte Mann seinen Rundgang früher als üblich begann, sah Leander seine Chance gekommen. Er flog leise in den Garten, doch statt direkt auf die Früchte zuzusteuern, begann er, mit seiner Stimme die Geräusche anderer Tiere nachzuahmen, um den alten Mann vom wahren Eindringling abzulenken.

 

Der alte Mann war verwirrt durch die Vielzahl an Tierstimmen, konnte nicht mehr unterscheiden, woher die Geräusche wirklich kamen. Während er so beschäftigt war, gelang es Leander, einige der süßesten Früchte zu ergattern und zu fliehen, bevor der alte Mann die Täuschung bemerkte.

 

Als der alte Mann endlich den Schwindel durchschaute, konnte er nicht anders, als zu lachen. Er war beeindruckt von der Intelligenz und List des Raben. Statt zornig zu sein, hinterließ er von da an jeden Tag eine Frucht am Rand des Gartens, in der Hoffnung, den klugen Raben wiederzusehen. 


~*~


© Anne Seltmann
2024















Anne Seltmann 22.02.2024, 05.27 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 179


 N° 179







Einsamkeit der See

Der Wind trägt Träume auf Wellen

Freiheit tanzt auf blauer Bahn


~*~

© Anne Seltmann











Anne Seltmann 21.02.2024, 00.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 178



N° 178








Möwenschrei im Wind

dein Lachen, Freiheitstaumel-

zwei Welten vereint


~*~

©  Anne Seltmann













Anne Seltmann 14.02.2024, 00.00 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Heute duftet die Nacht...









Heute duftete die Nacht intensiv nach dir

und deine Liebe liegt noch in meinem Herzen

während ich neben dir liege und dich betrachte

 

Heute schlägt mein Herz intensiv nach dir

und deine Liebe erfüllt meine Sehnsucht

während ich sanft in den Schlaf gleite

und mir erträume, dass die Nacht duftet...

 

~*~

 

© Anne Seltmann


2007










Anne Seltmann 06.02.2024, 06.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich liebe diese Stunde...







Ich liebe diese Stunde, die anders ist, kommt und geht.

Nein, nicht die Stunde, diesen Augenblick liebe ich, der so still ist.

Diesen Anfangs-Augenblick, diese Initiale der Stille, diesen ersten Stern, diesen Anfang.

Dieses Etwas in mir, das aufsteht, wie junge Mädchen aufstehen in ihrer weißen Mansarde...

Diese Nacht liebe ich. Nein, nicht diese Nacht, diesen Nachtanfang, diese eine lange Anfangszeile der Nacht, 

die ich nicht lesen werde, weil sie kein Buch für Anfänger ist.

Diesen Augenblick liebe ich, der nun vorüber ist und von dem ich, da er verging, fühlte, dass er erst sein wird.



~*~

Rainer Maria Rilke


Anne Seltmann 04.02.2024, 06.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich glaube an das Alter...








Ich glaube an das Alter,

lieber Freund,

Arbeiten und Altwerden,

das ist es, was das Leben

von uns erwartet.

Und dann eines Tages alt

sein und noch lange nicht

alles verstehen, nein, aber

anfangen, aber lieben, aber

ahnen, aber zusammenhängen

mit Fernem und Unsagbarem,

bis in die Sterne hinein.

 

~*~


Rainer Maria Rilke




Anne Seltmann 03.02.2024, 15.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Tage voll Glück









Tanzend 

bewege ich mich

in die Tage

voll Glück

und weiß nicht

wie mir geschieht

Die Liebe

begleitet mich

und zwischendurch

küsst du mich.


~*~


© Anne Seltmann






Anne Seltmann 31.01.2024, 17.58 | (6/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick 2024 / N° 01










Ich unter Wolken,

Gedanken leicht wie ihr Flug-

Im Wind verweht.



~*~

© Anne Seltmann









Obiges Bild sende ich an ...

Heidis...





Anne Seltmann 30.01.2024, 08.12 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL