Tag: Wal


Vergangene Tage fließen wie ein Strom,
die Namen verblassen, doch die Liebe bleibt.
Unter der Erde schweigen die Worte,
doch in den Herzen leben die Erinnerungen weiter.
~*~
© Anne Seltmann

Ein Fundstück auf einem Friedhof
09.12.2024, 01.00 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL


Im Wald,
wo Schatten wie Gedanken verweilen,
säumt Stille die Wege.
Das Licht zerteilt die Dunkelheit,
schärft die Grenzen zwischen Raum und Zeit.
Ein Hauch von Feuchtigkeit im Moos,
ein Nebel, der die Ferne verhüllt.
Hier spürt man das Alter der Welt,
in jedem Stein, in jedem Atemzug der Erde.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 05.12.2024, 05.29 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


Eine Bank im Wald,
umhüllt von Stille und Schatten.
Die Rinden der Bäume
sind stille Zeugen ihrer Zeit.
Blätter haben sie umarmt,
als wollten sie sie schützen
vor der Vergänglichkeit.
Ihr Holz trägt Geschichten,
vom Wind geflüstert,
von Regen gewaschen.
Sie wartet, geduldig,
auf Schritte, auf Rast,
auf die leisen Gedanken,
die Menschen hierlassen.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 28.11.2024, 08.01 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL



Anne Seltmann 25.11.2024, 01.00 | (9/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Obiges Bild zeigt ein Schädel eines Entenwalskelett, dass ich im Gasometer gesehen habe, als ich zur Ausstellung (Thema "Planet Ozean", ) dort mit unseren Enkelbuben war. Den Namen verdanken sie ihrer außergewöhnlichen Kopfform. Mit der langen Schnauze und der darüber liegend hohen Stirn ähnelt der Kopf dem einer Ente.
Die Ansicht von vorne ähnelt auch einem Gesicht, daher zeige ich es für Ruthies "I see faces"

Anne Seltmann 18.11.2024, 18.06 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anne Seltmann 13.11.2024, 06.10 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

"Moin" ist ein typisch norddeutscher Gruß, der oft fälschlicherweise als "Guten Morgen" verstanden wird, aber tatsächlich universell zu jeder Tages- und Nachtzeit verwendet wird. Der Ursprung des Wortes ist nicht ganz sicher geklärt, aber es gibt zwei populäre Theorien:
Abkürzung von "Morgen": Einige Sprachforscher glauben, dass "Moin" eine verkürzte Form des norddeutschen "Morgen" ist, ähnlich wie "Morg'n!" im Hochdeutschen. So könnte es einfach eine bequeme, kurze Begrüßung sein, die ursprünglich für den Morgen gedacht war, sich aber über die Zeit als ganztägiger Gruß etabliert hat.
Ableitung von "moi" (plattdeutsch für "gut") oder niederdeutschem "moin dag": Eine weitere Theorie besagt, dass "Moin" aus dem Niederdeutschen bzw. Plattdeutschen kommt, wo "moi" so viel wie "gut"oder "schön" bedeutet. "Moin Dag!" würde dann so etwas wie "Guten Tag!" bedeuten und wurde über die Zeit auf das einfache"Moin"verkürzt. In diesem Sinne wäre "Moin" kein direkter Morgen-Gruß, sondern ein allgemeiner Wunsch, etwas Gutes zu sagen.
Durch seine Kürze und den freundlichen Klang ist "Moin" mittlerweile auch in anderen Regionen Deutschlands populär und vermittelt ein Stück norddeutsche Gemütlichkeit und Offenheit.
Anne Seltmann 30.10.2024, 07.15 | (7/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

28.10.2024, 05.40 | (8/7) Kommentare (RSS) | TB | PL


Still schlängelt sich die Straße
der Herbst flüstert durch die Bäume-
der Weg führt ins Nirgendwo
~*~
© Anne Seltmann

17.10.2024, 06.30 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL