Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Kindergarten

Wenn der Aktions- und Motorik Raum zum Krankenzimmer wird






Kaum hatte ich den Aktions- und Motorik Raum (in meinem Kindergarten) betreten wurde ich von 3 "Ärztinnen" umringt. In Nullkommanichts hatte ich Arme und Beine gebrochen, eine schwere Kopfverletzung, war hochgradig ansteckend (daher der Mundschutz) und wurde alle paar Minuten in Narkose versetzt. Die darauffolgende Aufwachspritze bekam ich von allen Ärztinnen.


Mein Blutdruck wurde gemessen und der war mindesens auf "100 g".  Fieber hatte ich sowieso und das  "95 Meter". Krankengymnastik erhielt ich trotz meiner vermeintlich gebrochenen Arme und Beine und Medizin gab es nur für die "Ärztinnen"

Nach 1 Std. wurde ich dann als geheilt entlassen mit der Bitte doch recht bald wieder zu kommen!




Anne Seltmann 17.08.2019, 07.46 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Montagsherz N° #310



 N° #310



Sag beim Abschied leise Servus…

Am Samstag hatten mein Kindergarten-und Hort  ein Sommerfest. Da werden   Kinder aus dem Elementarbereich in unseren Hort herzlich willkommen geheißen, aber auch "alte" Kinder verabschiedet. Ich habe leise Servus gesagt und bin auch leise gegangen, eh mich der Abschiedsschmerz noch mehr aus dem Konzept bringt.

Diese lieben Kleinigkeiten bekam ich von einem meiner 4 Hort Kinder die uns verlassen. Wir entlassen sie nun in die Welt der Gemeinschaftsschulen.

Ich wünsche meinen 4 Hortkindern, dass sie nie verlernen zu lachen, dass sie mit schwierigen Situationen zurechtkommen, dass sie nie verlernen ihre Träume umzusetzen, dass sie mutig ihre Ansichten und Meinungen vertreten können, dass sie Selbstbewusstsein erlangen, das sie starke, zielstrebige Persönlichkeiten werden und dass sie stets gesund bleiben!



Frau Waldspechts...




Anne Seltmann 24.07.2017, 05.00 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

96/366

366 Tage - 366 Bilder ...



"Das ist ein Stuhlkreis mit Erziehern und Kindern"…so sagte es jedenfalls heute Morgen *Lea (*Name des Kindes geändert) , als wir heute gemeinsam gemalt haben. Erst jetzt sehe ich, dass keiner lacht. Komisch, wo wir doch eigentlich ein lustiger Haufen sind.

Vielleicht ist es Wunschdenken, vielleicht aber auch etwas anderes, denn wir machen keinen Stuhlkreis wie in vielen anderen Kindergärten. Wir bilden sicherlich jeden Morgen einen Kreis, aber wir haben dafür Matratzen die hierfür auf dem Boden ausgelegt werden.

So ein Kreis (der ja ein Versammlungsort darstellt) ist in Kindergärten nicht mehr wegzudenken. Hier planen wir gemeinsam den Tagesablauf, feiern Geburtstage und wir singen, spielen, lesen u.v.m. Hier pflegen wir nicht nur Rituale, sondern erfüllen eine wichtige Funktion bei der Strukturierung des Tagesgeschehens.

Trotz vieler Gegner des Morgenkreises, erachten wir diese Zusammenkunft für unsere Kinder als wichtig. Die Teilnahme am Morgenkreis ist für alle Kinder natürlich freiwillig! Als Alternative gibt es währenddessen eine Betreuung in anderen Räumlichkeiten.





Anne Seltmann 05.04.2016, 17.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Märchen von dem guten Kartoffelkönig

kartoffelkönig

Kartoffeldesignerin: Olivia F.




Es war einmal eine große Kiste Kartoffeln. Die stand im Winter im Keller eines alten Hauses. Und prachtvolle Kartoffeln waren darin, eine war noch dicker als die andere.

Eines Tages aber, da rief es aus der Kartoffelkiste: „Ich will nicht geschält werden! Ich will auch nicht gekocht werden! Und gegessen werden will ich schon gar nicht! Denn ich bin der große Kartoffelkönig!"

Und das ist auch wahr gewesen. Denn mitten in der Kartoffelkiste hat der Kartoffelkönig gelegen. Der war so groß wie zwölf andere große Kartoffelkönige.

Da kam die Großmutter in den Keller, denn sie wollte ein Körbchen Kartoffeln holen. Die wollte sie schälen und zum Mittagessen mit Salz und Wasser kochen. Auch den Kartoffelkönig legte sie in ihr Körbchen und sagte: „Ei, das ist mal eine dicke Kartoffel!"

Aber als die Großmutter mit dem Körbchen aus dem Keller kam und über den Hof ging, da sprang der Kartoffelkönig hops - aus dem Körbchen und rollte so geschwind durch den Hof davon, dass die Großmutter nicht hinterher konnte.

„Ach", sagte sie, „ich will sie nur laufen lassen, die dicke Kartoffel. Vielleicht finden ein paar arme Kaninchen sie und fressen sich dick und satt daran."

Der große, dicke Kartoffelkönig aber rollte immer weiter.


Zuerst begegnete ihm der Igel und sagte zu ihm: „Halt, dicke Kartoffel, warte doch ein Weilchen, ich will dich zum Frühstück essen!"

„Nein, nein", rief der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, und du, Igel Stachelfell, kriegst mich auch nicht!"

Und eins, zwei, drei - rollte er weiter, bis in den Wald hinauf.

Da begegnete ihm das Wildschwein. „Halt, du prachtvolle, dicke Kartoffel", rief es. „Warte doch ein Weilchen, ich will dich geschwind fressen!"

„Nein", antwortete der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, Igel Stachelfell hat mich nicht gefangen, und du, Wildschwein Grunznickel, kriegst mich auch nicht!"

Und eins, zwei, drei - rollte er auch schon weiter durch den Wald.


Da begegnete ihm ein Hase, der rief: „Halt, du schöne dicke Kartoffel, warte doch ein Weilchen, ich will dich eben aufessen!"

„Nein", sagte der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, Igel Stachelfell hat mich nicht gefangen, Wildschwein Grunznickel hat mich nicht gefangen, und du Hase Langohr, kriegst mich auch nicht!"

Und ein, zwei, drei - rollte er weiter durch den Wald, der große Kartoffelkönig.


Da begegnete ihm die Hexe Tannenmütterchen, und sie sagte: „Halt, warte doch ein Weilchen, du leckerer Kartoffelkönig, ich will dich nur eben kochen und aufessen!"

„Nein", rief der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, Igel Stachelfell hat mich nicht gefangen, Wildschwein Grunznickel hat mich nicht gefangen, Hase Langohr hat mich nicht gefangen, und du, Hexe Tannenmütterchen, kriegst mich auch nicht!" Und eins, zwei, drei - rollte er weiter, der große Kartoffelkönig.

 

Da begegneten ihm zwei arme Kinder. Sie hatten großen Hunger und sagten: „Ach, was läuft denn da für eine dicke Kartoffel! Wenn wir die zu Hause hätten, dann könnte die Mutter uns einen großen Reibekuchen davon backen, und wir würden endlich wieder einmal richtig satt!"

Als das der Kartoffelkönig hörte, bekam er Mitleid. Er hielt mitten im Laufen ein, und hops - sprang er den armen Kindern ins Körbchen.

Und die Kinder bekamen mittags zu Hause einen dicken, fetten Reibekuchen. Ja, und das war das Ende des Kartoffelkönigs.

 

 
Quelle:
Nach einem alten Volksmärchen

Anne Seltmann 28.10.2014, 07.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Land unter...

hieß es am Freitag und das Unwetter hat Teile der Kieler Innenstadt unter Wasser gesetzt. Einige Straßen standen so tief unter Wasser, dass die Fahrzeuge nur noch mühsam vorankamen. Die Feuerwehr rückte im Laufe des Freitagabends zu 25 Einsätzen aus.
Dann heute morgen das Elend in meinem KiGa...der Keller stand fast Kniehoch unter Wasser. Am Sonntag hatten Eltern (die in der Nähe wohnen) schon erste grobe Räumarbeiten vorgenommen, eine Trockenfirma hatte erste hygienische Massnahmen vorgenommen und Trockengeräte aufgestellt, aber es gab später für uns noch viel zu tun. Vom Gestank ganz abgesehen, mußte der Kindergartenbetrieb ganz normal aufrecht erhalten werden. Ein Glück, dass es heute nicht regnete, so dass wir fast ausschließlich draußen waren.

Sämtliche Möbel, elektronische Dartscheibe, Kissen, Spielmatratzen und vieles mehr überlassen wir nun dem Sperrmüll...
Langsam haben wir die Faxen dick...mittlerweile haben wir fast jedes Jahr diese Prozedur mit den Fäkalien, die in unsere Kellerräume bei Unwetter hochdrücken.





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Jetzt eine ausgiebige Dusche und zur Belohnung...

ERDBEEREN 





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Anne Seltmann 02.07.2012, 19.15 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

MeineTo-do-Liste

 

Ein Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu!

Heute (jetzt): Schultüten basteln, mit Naschi und diversen kleinen Schreibartikeln versehen, Foto-CD brennen (jedes Kind bekommt persönliche Bilder, die ich im Laufe der Kindergartenzeit fotografiert habe). Cover Label für die CD aussuchen u. drucken, Gruppenfoto drucken und mit einem Rahmen versehen und der will auch noch aufgehübscht werden.
Abschiedsgeschenk für die FSJ-Kraft einpacken. usw. usw.


Für morgen muss ich aber auch noch meine  Sprachförderung vorbereiten: Geräuschedomino befüllen, Farb-und Tastmemorie fertigstellen, Fühlsäckchen befüllen, Obst klein schneiden für eine Ratespiel.
Honorarabrechnung ausdrucken...


Ich will in mein Bett, kann mal jemand für mich weitermachen?

;-)

Anne Seltmann 06.07.2010, 20.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

In den nächsten drei Tagen...



bitte nicht stören.
Wir schreiben an einer Konzeption und mir rauscht jetzt schon der Kopf.

Ein Konzept ist Grundlage für Identifikation, Sinngebung und Motivation der Mitarbeiter/Innen. Es bietet Orientierungshilfen an und zeigt Möglichkeiten zur Weiterentwicklung auf. Mit einem Konzept werden pädagogischen Ziele geklärt die ein Team verfolgen will. Nur einheitliche Ziele verhelfen zu mehr Sicherheit in einem Team. Mit einem Konzept bezieht man Position zu verschiedenen Kooperationspartnern und überlegt sich, wie die Institution in der Öffentlichkeit auftreten soll. Wie bei vielem ist der Weg wichtig wie das Resultat. Der Prozess der Konzeptentwicklung ist deshalb auf jeden Fall auch eine Weiterentwicklung des Teams.



Anne Seltmann 07.04.2010, 08.44 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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