Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Himmelsblick

Himmelsblick N° 40


 N° 40





Wolkenfresser!

Aktuell wäre das gar nicht verkehrt.








Anne Seltmann 02.08.2023, 16.17 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 39



 N° 39




Donnerwolke, die gegrollt

Und nun ausruht glänzend hold,

Die so abendruhig schweigt,

Sich dem Kuckuck horchend neigt

Über grüner Wälder Kern,

Kaum erst angestürmt von fern,

Lehrt mich nicht dein stilles Tun,

Sanft von Schmerzen auszuruhn?

 

~*~

Karl Mayer

1836




Quelle: Wikipedia

Karl Friedrich Hartmann Mayer (22. März 1786-25. Februar 1870) war Jurist und Dichter. Er gehörte zur Schwäbischen Dichterschule, zum Freundeskreis um Justinus Kerner sowie zum Seracher Dichterkreis um den Grafen Alexander von Württemberg. Sein jüngerer Bruder Louis Mayer war Landschaftsmaler.  Karl Mayer war ein Meister der Naturlyrik und beschränkte sich weitgehend auf dieses Genre. Zahlreiche Frühlingsgedichte entsprangen seiner Feder.




Heidis...





Anne Seltmann 04.07.2023, 08.33 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 38



N° 38





 Wolkentore


Wenn wir Flügel kriegen

ziehen wir uns aus der Welt zurück

Lass uns durch die Wolkentore fliegen

für einen kleinen Augenblick.

Die Morgensonne schickt ihre Strahlen,

Tautropfen fallen wie Perlen ins Licht.

Die Sorgen von gestern werden zerfallen

auf Wiesen und Felder siehst du sie nicht.

 ~*~

© Anne Seltmann 2023





Von Nova inspiriert und ganz frisch gedichtet






Anne Seltmann 18.06.2023, 06.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 37



N° 37








O wie schön ist deine Welt,

Vater, wenn sie golden strahlet!

Wenn dein Glanz herniederfällt

Und den Staub mit Schimmer malet,

Wenn das Rot, das in der Wolke blinkt,

In mein stilles Fenster sinkt!

 

Könnt ich klagen, könnt ich zagen?

Irre sein an dir und mir?

Nein, ich will im Busen tragen

Deinen Himmel schon allhier.

Und dies Herz, eh' es zusammenbricht,

Trinkt noch Glut und schlürft noch Licht.


~*~


Karl Gottlieb Lappe 

1773-1843












Anne Seltmann 17.05.2023, 09.11 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 36



N° 36






Weiße Wolken

 

O schau, sie schweben wieder

Wie leise Melodien

Vergessener schöner Lieder

Am blauen Himmel hin!

 

Kein Herz kann sie verstehen,

Dem nicht auf langer Fahrt

Ein Wissen von allen Wehen

Und Freuden des Wanderns ward.

 

Ich liebe die Weißen, Losen

Wie Sonne, Meer und Wind,

Weil sie der Heimatlosen

Schwestern und Engel sind.


~*~


Hermann Hesse






Anne Seltmann 02.05.2023, 06.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 35



N° 35 


Das Freudenlied des Tsoai-Talee

 

Ich bin eine Feder am hellen Himmel

Ich bin das blaue Pferd, das über die Ebene jagt

Ich bin der Fisch, der glänzt, und sich im Wasser tummelt

Ich bin der Schatten, der einem Kinde folgt

Ich bin das Abendlicht -- die Wonne der Wiesen

Ich bin ein Adler, der mit dem Winde spielt

Ich bin eine Traube aus strahlenden Tropfen

Ich bin der fernste Stern

Ich bin die Kühle des Morgens

Ich bin das Tosen des Regens

Ich bin das Glitzern auf dem verharschten Schnee

Ich bin der Pfad des Mondes auf dem Wasser

Ich bin eine Flamme aus vier Farben

Ich bin das Reh, dessen Bild sich im Dämmerlicht des Abends verliert

Ich bin der Winkel im Flug der Wildgänse am winterlichen Himmel

Ich bin der Hunger des jungen Wolfes

Ich bin der umfassende Traum dieser Dinge

 

Verstehst du -- ich lebe, ich lebe

Ich stehe in guter Beziehung zur Erde

Ich stehe in guter Beziehung zu dem Göttlichem

Ich stehe in guter Beziehung zu allem, was schön ist

Verstehst du -- ich lebe, ich lebe

 

ICH LEBE

 ~*~

Indianische Weisheit












Anne Seltmann 07.04.2023, 15.48 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 34



N° 34




O schau, sie schweben wieder

Wie leise Melodien

Vergessener schöner Lieder

Am blauen Himmel hin!

 

Kein Herz kann sie verstehen,

Dem nicht auf langer Fahrt

Ein Wissen von allen Wehen

Und Freuden des Wanderns ward.

 

Ich liebe die Weißen, Losen

Wie Sonne, Meer und Wind,

Weil sie der Heimatlosen

Schwestern und Engel sind.

 

 ~*~

Hermann Hesse











Anne Seltmann 01.04.2023, 08.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 33



N° 33 



Der Himmel

In der Menschheit Gewimmel
Zwischen Lust und Pflicht
Reden sie viel vom Himmel,
aber sie finden ihn nicht.

Willst du die Flügel breiten,
suchend dein Heimathaus:
Über den Einsamkeiten
spannt sich der Himmel aus.

~*~

Rudolf Presber











24.02.2023, 10.35 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 32



N° 32 



Der Mond

 

Als Gott den lieben Mond erschuf,

gab er ihm folgenden Beruf:

 

Beim Zu- sowohl wie beim Abnehmen

sich deutschen Lesern zu bequemen,

 

ein A formierend und ein Z –

dass keiner groß zu denken hätt!`

 

Befolgend dies ward der Trabant

ein völlig deutscher Gegenstand.

 

 ~*~

 

Christian Morgenstern














Anne Seltmann 07.02.2023, 10.12 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 31



 N° 31



 

Die Wolken

 

Vom Glanz des Mittags golden angeglüht

Lieg ich im Gras. Ich bin so wohlig müd.

 

Ein Schweigen flimmert. Warmen Atems ruht

Das Leben aus. Nur hoch in blauer Flut

 

Gehn Wolken hin, das einzig noch Bewegte

Der schwülen Welt, die sich zum Schlafe legte.

 

Gehn Wolken hin ... Ich seh die linden leisen

Gestalten leichtbeschwingt wie Träume reisen.

 

So weiß sind sie, so lächelnd aller Schwere,

Daß ich zutiefst so leises Glück begehre.

 

Du erste, träumerisch und mädchenzart,

Dir geb ich meine Sehnsucht auf die Fahrt,

 

Und dir, du zweite, mit den hellen schnellen

Armen dich stoßend durch die blauen Wellen,

 

Nimm die Erinnerung! Die kettet an

Die Welt mein Herz. Du weißer wilder Schwan

 

Schaust auch die Welt, doch deine Schwingen spüren

Die Dinge nicht, die sie im Flug berühren.

 

Und du mit dem demantenem Geleucht

Nimm diese Träume, noch von Tränen feucht!

 

Du Dunkle aber, wandernd ohne Ziel

Verliebten Winds unwilliges Gespiel,

 

Du nimm mein Leid an deine vollen Brüste

Und wieg es weiter! Ferne winkt die Küste

 

Des Abends schon wie dunkelblaue Seide. –

Ihr Wolken, weißes wehendes Geschmeide,

 

Wie rasch ihr geht! Mit lauen Händen streicht

Der Wind euch weiter. Und mein Herz wird leicht.

 

Was Unrast noch in meinem Blute war,

Weht weit im Wind wie loses Frauenhaar.

 

Was sehnte ich? Ich seh die Wolken wehn,

Ihr Lächeln friedsam auf mich niedersehn.

 

Nichts will ich mehr ... Der letzte Wunsch entglitt.

Nichts hält mich mehr ... Ich reise träumend mit.


~*~

 

Stefan  Zweig

1881- 1942










Anne Seltmann 12.12.2022, 17.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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