Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Rilkes Gedanken

Gefunden bei Mari


Man muß nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht - ein Mensch, eine Freude oder ein Glück - es kommt alles noch herrlicher wieder.

Was abfallen muß fällt ab, was zu uns gehört bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen.

Man muß mit sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, dem gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.

Unsere Ängste sind wie Drachen, die unsere schönsten Schätze bewachen.



Rainer Maria Rilke


Anne Seltmann 14.12.2006, 20.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das wurde auch Zeit

Höchststrafe für Stephanies Peiniger

Das Dresdner Landgericht hat im Stephanie-Prozess das Urteil gefällt: Mario M. muss für 15 Jahre ins Gefängnis. Der 36-Jährige wurde außerdem zu einer anschließenden Sicherungsverwahrung verurteilt. mehr...

Anne Seltmann 14.12.2006, 10.18 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Erlaubnis...

...und das kann ich euch nicht vorenthalten, nannte man früher eine Pflegschaft für ein Kind. Heute heißt es "amtlich bestellte Betreuerin in allen Angelegenheiten"


Auszug aus einem Dokument, der die Pflegschaft für mich erlaubt

Anne Seltmann 13.12.2006, 12.31 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Gute





Das Gedächtnis ist nur dann gesund,
wenn es alles Gute,
was der Mensch erfahren hat,
gespeichert hält.









So erinnere ich an das Gute, welches meine Mutter für uns Kinder getan hat. Allzu leicht vergessen wir, dass sie es war, die uns ein Dach über den Kopf gegeben hat, dass sie viele unbequeme Wege für uns gegangen ist als sie uns als Pflegekinder aufnahm. Sie war es auch, die Nächtlelang unsere Kleidung gerichtet, Geburtstage vorbereitet, an unseren Krankenbetten gesessen und so manche Tränen für uns vergossen hat. Sie war nie müde, wenn es um unser Wohl ging, sie hat für uns gestritten und gekämpft. Sie hat dem einen aus der finanziellen Lage geholfen und dem anderen den Kopf zurecht gerückt. An ihrem Krankenbett habe ich Danke sagen, aber auch verzeihen können, denn auch sie war nicht ohne Fehler. Aber wer ist das schon?

Das obige Bild zeigt uns vier, (ich ganz links) rechts mit unserer Mutter und in der Mitte die Dame ( Fürsorgerin nannte man das damals) vom Jugendamt. Es ist eine Aufnahme, als mein Bruder (auf meinem Schoß) zu uns in die Familie kam. Völlig unterversorgt, abgemagert und viel zu klein für sein Alter. Dort auf dem Bild ist er 3 Jahre alt, war aber zu dem Zeitpunkt in einer physischen und psychischen Verfassung von einem
9 Monat altem Baby.


Wir waren wie Blumen ohne Regen.
Danke Mama, für alles
!



Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

 

Anne Seltmann 13.12.2006, 12.13 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Rücksicht nehmen

Thema aufgegriffen von B.e.a`s Weihnachtseiten

Ich bin nicht rücksichtsvoll, weil ich ein guter Mensch sein will oder weil es dafür Pluspunkte gibt. Mit Rücksichtsnahme komme ich am bequemsten, ohne viel Stress durchs Leben.
Rücksichtsnahme ist ein hohes Gut, das leider zunehmend abhanden gekommen ist. Es ist eine innere Haltung, die Achtung gegenüber einer anderen Person ausdrückt.
Die Wertschätzung gegenüber unseren Mitmenschen ist jederzeit oberstes Gebot, das unser Handeln bestimmt. Rücksichtsnahme ist besser als Toleranz: Wenn die Menschen miteinander rücksichtsvoll umgehen würden, brauchten wir
nichts zu erdulden bzw. zu tolerieren, denn Rücksichtsnahme heißt doch, sich so zu benehmen, dass andere nicht belästigt, genötigt, geschädigt und beleidigt werden

 

Sag auch du deine Meinung dazu

Anne Seltmann 13.12.2006, 08.40 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Winter





Wenn die Vögel

südwärts ziehen

höre ich Trennungslieder

Der Winter hält Einzug


~*~

© Anne Seltmann




 

Anne Seltmann 13.12.2006, 07.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Es strudelt




Zubereitungszeit
:
ca. 1 Stunde
Backzeit: ca. 30 Minuten

Zutaten für 8 Portionen:
2 EL K*N*O*R*R Kräuterlinge "Frühlingskräuter"
2 EL Milch
300 g Hackfleisch
1 Ei
2 EL (75 g) Speisequark (40 % Fett)
1 Beutel K*N*O*R*R Salatkrönung Croutinos mit Zwiebeln
1 Bund glatte Petersilie
1 Innenbeutel M*O*N*D*A*M*I*N Pizza-Teig
2 EL M*A*Z*O*L*A Keimöl
200 g Lauch
4 Tomaten
3 EL K*N*O*R*R Rinds Bouillon




Kräuterlinge mit lauwarmer Milch verrühren, Hackfleisch, Ei, Quark und Beutelinhalt Salatkrönung Croutinos unterrühren. Petersilie waschen, die Blättchen abzupfen.

2. Beutelinhalt Pizza-Teig mit 1/8 l (125 ml) lauwarmen Wasser und Keimöl verkneten. Den Teig zu einer dünnen Platte (ca. 35 x 20 cm) ausrollen und die Hackmasse darauf streichen. Dabei ringsum einen 3 cm breiten Rand frei lassen. Petersilienblättchen darauf legen.

3. Teig locker zu einem Strudel aufrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C (Umluft: 200 °C) ca. 30 Minuten backen.

4. Lauch putzen, waschen, in dünne Streifen schneiden. Tomaten waschen, in kleine Würfel schneiden, evtl. vorher abziehen und entkernen. 1 1/2 l (1500 ml) Wasser aufkochen, die Rinds Bouillon einstreuen. Lauchstreifen zugeben und kurz darin garen. Tomatenwürfel darin erwärmen.

5. Strudel in Scheiben schneiden. Bouillon in Teller verteilen und jeweils ein Stück Strudel hineinsetzen

Hmmmmmmmmmm, lecker sag ich nur

Anne Seltmann 12.12.2006, 15.49 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Pünktlichkeit

Für alle Erziehungsberechtigten

hier ein kleiner Hinweis, warum

es durchaus gute Argumente

gibt, pünktlich wieder zu Hause zu

sein – ist die Mission auch noch so

großartig: Die Besatzung des

Raumschiffs „Discovery“ zum Beispiel

wird sich hüten, bei all dem

Abenteuer im All beim Nachhauseweg

zu trödeln. Die Computer

der „Discovery“ können nicht

übers Jahr rechnen, zumindest

sind die Ingenieure nicht so ganz

sicher, ob sie‘s können oder nicht.

Darum hat die Besatzung ein nicht

geringes Interesse am Pünktlichsein.

Und das müsste eigentlich

bei jedem Nachwuchs-Astronauten

wirken: „Wenn du nicht um

sechs zu Hause bist, schalten deine

Systeme auf Error, mit intergalaktischer

Wahrscheinlichkeit von

99,9999 Prozent halten weder das

Handy noch der i-pod das aus.“

Zur Beruhigung für alle Technik-

Begeisterten im Erwachsenenalter:

Die Fahrplanumstellung der

Bahn ist gestern geglückt.




Via: RP-Online © tow

 

Anne Seltmann 12.12.2006, 06.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Weihnachtslieder 3

Morgen kommt der Weihnachtsmann

Weihnachten und Geschenke - untrennbar miteinander verbunden

Die musikalische Grundlage dieses so erwartungsfrohen munteren Weihnachtsliedes ist ein frivol französisches Salonlied von Nicolas Dezède (1740-1792), das bereits Mozart für einige Klaviervariationen benutzte. Heinrich Hoffmann von Fallersleben verfasste circa 1835 den Text dazu.

~*~*~
Ave Maria

Dieses berühmte "Ave Maria" basiert auf einer Melodie von Johann Sebastian Bach aus dem Wohltemperierten Klavier.

Charles Gounod schrieb die Melodie für Violine und Klavier um und verfasste 1859 den Text dazu. Hier kommt die Verehrung der Jungfrau Maria als Mutter des Gottessohnes zum Ausdruck.

~*~*~

Let it snow, let it snow

Eine züchtige Liebesromanze im Schneegestöber

An einem heißen Julitag in Los Angelos sitzen der Komponist Jule Styne und der Texter Sammy Cahn im Café zusammen und träumten schon mal von einem Weihnachtshit.

Der ist ihnen geglückt. Eine keusche Liebesgeschichte im Schneegestöber, mit Gutenachtküsschen und getrennter Übernachtung.

Anne Seltmann 12.12.2006, 05.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Weihnachtsmarkt

Wenn nächste Woche (ab Montag bin ich in NRW) die Beerdigung meiner Mutter vorbei ist, werde ich mir meinen Bruder schnappen und mit ihm auch auf den Weihnachtsmarkt gehen. Heute hat er mir am Telefon vorgeschwärmt, wie schön der in Düsseldorf war und wie er sich gefreut hat, dass B.e.a mit ihm die Strassen dort unsicher gemacht hat. Das erste was er sagte:" Ich hoffe es gibt in Neuss auch Reibekuchen" *gg* Diese Ablenkungen müssen einfach sein, denn ich spüre trotz der Entfernung seine Traurigkeit und die will ich ihm schon ein wenig lindern. Auch mir tut es gut, sich ein wenig abzulenken, denn es kommen noch viele stressige Momente auf mich zu. Aber für meinen Bruder ist mir nichts zu viel, ich will dass er gut versorgt ist bis zu dem Zeitpunkt wo ich ihn nach Kiel holen kann. Schön zu wissen, dass es auch sein ausdrücklicher Wunsch ist. Trotz der unregelmäßigen Kontakte, sind wir nach wie vor tief miteinander verbunden...und ich spüre seine Liebe zu mir...und er die meine.
War ich doch diejenige, die immer an seiner Seite war (außer meine Mutter), die sich gekümmert hat...nie war es mir zuviel...nie hat es mich gestört, dass er anders ist als andere Kinder (frühkindliche Hirnschädigung)  Er war auch der Auslöser, dass ich mich für den Beruf der Erzieherin interessiert habe, dass ich Jahrzente in einer Einrichtung tätig war für Schwerstkörper-und Geistigbehinderte.
Genug der Worte, die mich gerade wieder zutiefst traurig machen...


Anne Seltmann 11.12.2006, 16.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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