Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Lyrik

Das Flüstern des Augenblicks



[KI generiertes Bild / Text © Anne Seltmann]






Darf ich es schützen,
es zittert, kaum zu fassen,
gefangen in Sekunden,
zwischen Zeiten verlassen.

Ein Stückchen der Stille,
vom Augenblick gebracht,
zwischen Sand und Schatten,
unbewacht entfacht.

Nun ruht es in Händen,
zart, wie ein Hauch allein,
ein Fund aus leisen Stunden,
und ewig wird es mein.


~*~


© Anne Seltmann







Anne Seltmann 26.11.2024, 09.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

MosaicMonday N° 59




N° 59








Die Natur kennt keine Eile,

sie lebt in Ruhe und im Fluss,

gibt uns Geborgenheit und Frieden und

jeder Moment ist ein kleines Wunder. 


~*~

© Anne Seltmann









Anne Seltmann 25.11.2024, 08.24 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lichter im November N° 02





[KI generiertes Bild / Text © Anne Seltmann]






Lichter im November.

Sie schweben im Nebel,
suchen ihren Platz
zwischen Dunkelheit und Dämmerung.
Ein sanftes Leuchten,
als würde der Himmel flüstern:
Hoffnung bleibt,
auch wenn die Tage kürzer werden.
Kerzen tanzen still,
umarmt von Kälte,
und die Welt hält den Atem an,
wartend auf den ersten Schnee. 


~*~

© Anne Seltmann







Lichter im November bei Christiane




Anne Seltmann 22.11.2024, 09.54 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Herbst ist übers Land gefallen




[KI generiertes Bild / Text © Anne Seltmann]









Der Herbst ist übers Land gefallen, 

mit schweren Wolken, trüben Blicken, 

die Bäume, sie neigen sich, 

als wollten sie die Zeit begreifen. 

 

Die Luft riecht nach Erde und Verfall, 

die ersten Blätter lösen sich, 

treiben dahin wie Gedanken, 

die keiner mehr zu fassen vermag. 

 

Der Wind spricht eine andere Sprache, 

ein Flüstern, das von Abschied erzählt. 

Und unter dem grauen Himmel 

verblasst das Licht, wird stiller, leiser. 

 

Doch irgendwo, tief im Boden, 

beginnt das Warten auf das Neue.


~*~


© Anne Seltmann

2024






Anne Seltmann 20.11.2024, 10.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lichter im November N° 01






Lichter im November ...heißt es bei Christiane
Jetzt wo der November sein graues Kleid trägt, kommen Lichter gerade gut!





Die Magie des Novembers liegt in den Lichtern, 
die die kalte Dunkelheit umarmen.

~*~

© Anne Seltmann





Mein Bild habe ich mit * Midjourney erstellt.







[*Namensnennung…unbeauftragt und unbezahlt]




Anne Seltmann 19.11.2024, 15.39 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Enttäuschung ...












Enttäuschung –
ein Schatten, der lautlos fällt,
wo einst das Licht der Hoffnung brannte.
Ein leises Knistern im Gewebe der Seele,
wo Fäden reißen, die Vertrauen spannen wollten.

Sie kommt auf sanften Sohlen,
doch hinterlässt sie tiefe Spuren,
wie Regen, der sich in die Erde gräbt.
Ein Glas, das bricht,
zerstreut in Scherben,
doch im Schimmer der Bruchlinien
verbergen sich neue Muster.

Denn Enttäuschung ist nicht das Ende,
sie ist der Anfang,
die Lektion,
die uns lehrt,
das Echte vom Falschen zu trennen,
und unsere Kraft aus der Tiefe zu heben.


~*~


© Anne Seltmann





[KI generiertes Bild/ Text © Anne Seltmann]








Anne Seltmann 18.11.2024, 11.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Abenteuer von Bruno und Feebee



[KI generiertes Bild/ Text © Anne Seltmann]



 

Es war ein kühler Herbstmorgen, als Bruno, der kleine Bärenwanderer, seinen Rucksack schulterte und sich mit seiner treuen Begleiterin Feebee dem kleinen Hund, auf den Weg machte. Der Wald war in ein goldenes Licht getaucht, und die Blätter raschelten leise unter ihren Füßen.

 

"Heute ist der Tag, Feebee" sagte Bruno entschlossen. "Wir finden den geheimnisvollen Eichelbaum, von dem Oma Bär immer gesprochen hat!"Feebee bellte leise, als wollte sie sagen: "Ich bin bereit, Bruno!"

 

Die beiden stapften durch den Wald, über kleine Bäche und hügelige Pfade. Bruno erzählte Feebee Geschichten, während sie liefen, und Feebee hörte aufmerksam zu. Auf ihrem Weg begegneten sie einem alten Eichhörnchen, das ihnen den richtigen Pfad wies: "Folgt dem Wind, der nach Nüssen duftet", sagte es geheimnisvoll.

 

Nach Stunden des Wanderns erreichten sie eine Lichtung. In der Mitte stand ein riesiger Baum, dessen Äste sich wie schützende Arme über den Wald ausbreiteten. "Das muss er sein, Feebee!" rief Bruno begeistert. Der Baum trug nicht nur goldene Eicheln, sondern an seinem Stamm war eine kleine Tür eingelassen. Bruno klopfte zaghaft, und die Tür öffnete sich mit einem leisen Knarren.

 

Drinnen fanden sie eine gemütliche Höhle voller Geschichtenbücher, Eicheltee und einer warmen Decke. Ein kleines Mäuschen, das den Baum hütete, begrüßte sie herzlich. "Ihr seid die ersten Besucher seit langem", sagte es. "Bleibt doch eine Weile und ruht euch aus."

 

Bruno und Feebee verbrachten den Nachmittag damit, Tee zu trinken und Geschichten über die magischen Bäume des Waldes zu hören. Am Abend machten sie sich auf den Heimweg, glücklich und voller neuer Abenteuerlust.

 

"Das war ein guter Tag, Feebee", sagte Bruno zufrieden. Und Feebee bellte, als wollte sie sagen: "Das war es wirklich, Bruno."




Anne Seltmann 17.11.2024, 11.11 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Herbst










Der Herbst ist mir die schönste Jahreszeit –
wenn die Bäume in Flammen leuchten
und das Licht sanft wie Honig über den Feldern schwebt.

Es ist die Zeit, in der das Rascheln der Blätter
wie ein leises Lied die Wege säumt
und der Wind Geschichten von Fernweh und Heimkehr erzählt.

Ich liebe das Knistern in der Luft,
die stille Reife der letzten Früchte
und wie der Himmel sich in tiefe Farben taucht,
als wollte er jedes Blatt liebevoll verabschieden.

Der Herbst ist mir die schönste Jahreszeit –
ein sanfter Abschied und doch ein leises Versprechen.


~*~

© Anne Seltmann







Anne Seltmann 14.11.2024, 07.19 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Teddybär










Ein Teddybär sitzt auf dem Dach, 

seine Ohren lauschen der Stille der Nacht. 

Er blickt in den endlosen Himmel, 

wo Sterne wie kleine Funken schweben, 

fern, unerreichbar und doch vertraut.

 

Die Dunkelheit umhüllt ihn sanft, 

ein Windhauch streift sein zerzaustes Fell, 

und er denkt an all die Träume, 

die in Kinderzimmern wachsen, 

die Wünsche, die sie heimlich flüstern.

 

Dort, in der Tiefe der Sterne, 

sieht er Geschichten, die kein Ende kennen, 

Freundschaften, die bleiben, 

auch wenn das Licht erlischt, 

und die Nacht stiller wird.

 

Der Teddybär sitzt da, allein und wach, 

sein Herz schlägt ruhig, ohne Eile, 

und die Sterne funkeln weiter, 

als würden sie nur für ihn brennen 

in dieser endlosen, stillen Weite.


 ~*~

 

[Text © Anne Seltmann / Bild KI generiert]






08.11.2024, 05.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Manege frei






Hereinspaziert, hereinspaziert,
wollen sehen was gleich passiert…

Tiger, Löwen, Elefanten,
alles, was sie noch nicht kannten,
können Sie hier bei uns sehen,
auch Karussells, die sich drehen.

Hereinspaziert, hereinspaziert,
wollen sehen was gleich passiert…

Freut euch auf den großen Spaß,  
mit Luftballons und Zuckergras.  
Die Akrobaten, flink und heiter,  
zaubern Freude, immer weiter.
 
Hereinspaziert, hereinspaziert,
wollen sehen was gleich passiert…

Hier die Clowns mit buntem Gesicht,  
bringen Lachen, das vergesst ihr nicht.  
Schaut genau, was hier geschieht,  
wenn das bunte Leben blüht.  

Hereinspaziert, hereinspaziert,
wollen sehen was gleich passiert…

Ein Riesenspaß für Groß und Klein,
hier darf jeder glücklich sein.
Ein Fest der Sinne, laut und bunt,
wir feiern alle, das ist der Grund!

Hereinspaziert, hereinspaziert,
wollen sehen was gleich passiert…


Artisten fliegen hoch hinaus,
drehen sich, tosender Applaus!
Funken sprühen, Trompeten schallen,
Magie erfüllt die Zirkushallen.

Hereinspaziert, hereinspaziert,
wollen sehen was gleich passiert…

Tanzende Pferde im Galopp,
drehen Runde um Runde, ohne stopp.
Ein Spektakel, das niemand vergisst,
kommt und seht, was der Zirkus ist!


~*~


© Anne Seltmann






Anne Seltmann 30.10.2024, 11.08 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL