Blogeinträge (Tag-sortiert)

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DAD-Dienstag N° 03




Mit Photoshop bearbeitet


Original



Hier zeige ich euch das Schloss Dyck. Das Schloss ist einer der bedeutendsten Wasserschlösser im Rheinland. Von 1995 bis 2000 war Schloss Dyck als Schloss Friedenau Außendrehort der Seifenoper Verbotene Liebe. Die Parkanlage wurde ab 1794 unter Fürst Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck (1773–1861) im Stile eines englischen Landschaftsgartens gestaltet, der Barockgarten aus dem 18. Jahrhundert wurde damit aufgegeben. Weitere Bilder findest du >> HIER << 







Anne Seltmann 10.03.2026, 05.00 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

MosaicMonday 2026 N° 05



Das Wochenblatt – ein nicht mehr aktives Naturprojekt von >> Jutta <<

Der Name „Wochenblatt ließ zunächst an eine Zeitung denken. Doch das Projekt von Jutta hatte mit einer gedruckten Wochenzeitung nichts zu tun. Ihr Wochenblatt bestand nicht aus Papier und Druckerschwärze, sondern aus echten Blättern aus der Natur.

Jutta sammelte jede Woche ein Blatt auf ihren Spaziergängen. Es konnten Blätter von Bäumen, Sträuchern oder anderen Pflanzen sein, die ihr gerade ins Auge fielen. Jedes dieser Blätter erzählte seine eigene kleine Geschichte: von der Jahreszeit, vom Wetter oder von dem Ort, an dem es gefunden wurde.

So entstand Woche für Woche ein ganz besonderes „Wochenblatt. Statt Nachrichten aus Politik oder Weltgeschehen zeigte es Veränderungen in der Natur. Mal war ein Blatt frisch und leuchtend grün, mal begann es sich zu verfärben, und später im Jahr fanden sich vielleicht trockene, raschelnde Herbstblätter.

Das Projekt lud dazu ein, genauer hinzuschauen und die kleinen Veränderungen in der Natur wahrzunehmen. Ein einziges Blatt pro Woche reichte aus, um zu sehen, wie sich die Jahreszeiten langsam wandelten.

Juttas Wochenblatt war damit eine schöne Erinnerung daran, dass die Natur ihre eigenen Geschichten schrieb – man musste nur aufmerksam genug sein, sie zu entdecken.







Anne Seltmann 09.03.2026, 07.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leben mit Büchern 2026 N° 01




Rezension zu „491 Tage: In den Tunneln der Hamas von Eli Sharabi

Ich lese viel. Sehr viel. Bücher begleiten mich seit Jahren – durch ruhige Tage, lange Abende und unzählige Geschichten. Manche berühren, manche erschüttern, manche bleiben eine Weile im Kopf. Aber eines ist mir noch nie passiert: dass ich beim Lesen plötzlich weinen musste.

Bis zu diesem Buch.

Als ich die letzten Seiten von 491 Tage: In den Tunneln der Hamas von Eli Sharabi erreichte, geschah etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Ich musste das Buch kurz aus der Hand legen, weil mir die Tränen kamen. Nicht nur ein flüchtiges Schlucken oder feuchte Augen – es war ein richtiger emotionaler Ausbruch. Eine Welle aus Traurigkeit, Mitgefühl und Fassungslosigkeit.

Vielleicht lag es daran, dass dieses Buch keine Distanz zulässt. Während des Lesens wird einem immer wieder bewusst, dass das hier keine erfundene Geschichte ist, kein literarisches Konstrukt, sondern das reale Erleben eines Menschen. Die Vorstellung, 491 Tage in den Tunneln der Hamas gefangen zu sein, ist kaum zu begreifen. Und doch schafft es Eli Sharabi, diese Zeit so zu schildern, dass man sie zumindest ahnen kann – die Dunkelheit, die Angst, die Hoffnung, die sich manchmal nur an winzige Momente klammert.

Was mich am meisten getroffen hat, war nicht nur das Leid selbst, sondern die Menschlichkeit, die zwischen den Zeilen sichtbar wird. Die Verletzlichkeit, die Würde, das Festhalten an einem inneren Kern, selbst unter Umständen, die kaum vorstellbar sind.

Als ich mich dem Ende näherte, spürte ich eine immer stärker werdende emotionale Spannung. Und dann, auf den letzten Seiten, brach etwas auf, das ich beim Lesen noch nie erlebt hatte. Ich weinte – nicht nur um das, was Eli Sharabi durchmachen musste, sondern auch um das Bewusstsein, wie zerbrechlich menschliches Leben und Sicherheit sein können.

Dieses Buch hat mich tief berührt. Es hat mich innehalten lassen. Und es hat mir gezeigt, dass Literatur – oder in diesem Fall ein Zeugnis – die Kraft hat, eine Tür zu öffnen, hinter der Empathie, Schmerz und Mitgefühl gleichzeitig stehen.

Ich habe schon viele Bücher gelesen. Aber noch keines hat mich so emotional überwältigt wie dieses.




LmB...




Anne Seltmann 08.03.2026, 08.17 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black and White März 2026



[Nikon Z 50]




pusteblumen

 

am morgen

tragen sie

ihr weißes flüstern

 

als hätte die nacht

tausend kleine

schirme geöffnet

 

über dem gras

 

ein wind

kommt vorbei

ohne eile

 

fragt nicht

 

nimmt nur

ein paar möglichkeiten

mit

 

und plötzlich

ist die wiese

 

voller lücken

 

in denen

neue wege

denken 

~*~

© Anne Seltmann













Anne Seltmann 07.03.2026, 09.32 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

1000 Fragen an dich selbst 631-640



 

1.      Welcher Film ist für dich der beste/ schlechteste Film, der jemals produziert wurde?

Ich kann mich nicht entscheiden, es sind so viele!

 

2.      Ist jeder Tag ein neuer Anfang?

Aber ja! Es bedeutet nicht unbedingt, dass sich über Nacht alles verändert. Aber jeder Tag gibt dir eine neue Chance, etwas anders zu machen als gestern

 

3.      Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin?

Nun, da es keine Dates mehr gibt, erübrigt sich meine Antwort.

 

4.      Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten?

Bei Schokolade, denn da kommt ganz schön viel Hüftgold zusammen.

 

5.      Kannst du jemanden imitieren?

Ja und zwar Inge Meysel.

 

6.      Was hättest du viel früher tun müssen?

Ich wüsste da grad nix.

 

7.      Singst du im Auto immer mit?

Ja, wenn ich allein bin und dann ganz schön laut!

 

Mit wem würdest du gern tauschen?

8.      Mit niemandem! Ich bin ich und das ist gut so!

 

9.      Wann hast du zuletzt heftig gejubelt?

Das ist ganz schön lange her  (4Jahre) und zwar, als mein Enkelmädchen geboren wurde.

 

10.Wie läuft es in deinem Liebesleben?

Diese Frage ist indiskret!






Anne Seltmann 07.03.2026, 08.50 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt Farben & Formen in der Stadt 2026 N° 01






Hundertwasserhaus / Waldspirale 

Bei der Waldspirale handelt es sich um eine von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Wohnanlage. Die Waldspirale ist in Darmstadt gelegener Wohnkomplex. Es gibt dort ein Café, eine Bar und ein Kiosk. Im Innenhof befindet sich ein Kinderspielplatz und ein kleiner künstlich angelegter See.

 





Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe

Die Russische Kapelle: Sie  wurde zwischen 1897 und 1899 nach den Entwürfen des Petersburger Architekten Léon N. Benois – mit vollem Namen Leonti Nikolajewitsch Benois und Großvater des Schauspielers Peter Ustinov – erbaut. Das Gotteshaus, das von Jugendstilgebäuden umgeben ist und auf eigens importierter russischer Erde errichtet wurde, orientiert sich architektonisch am Stil russischer Kirchen des 16. Jahrhunderts. Bis heute finden dort orthodoxe Gottesdienste statt.

 





Der Wikingturm in Schleswig

 

Er ist ein markantes hässliches Wohnhochhaus in der schleswig-holsteinischen Stadt Schleswig. Das achteckige Gebäude hat eine Gesamthöhe von knapp 90 Metern verteilt auf 27 Geschosse. Im Gebäude befinden sich 248 Apartments. Durch seine charakteristische Architektur bestehend aus einem schmalen Unterbau und einen ebenso beschaffenen oberen Bereich in den obersten drei Etagen besitzt das Bauwerk einen hohen Wiedererkennungswert. Errichtet wurde der Wikingturm im Stadtteil Friedrichsberg im Bereich einer Marina in der Schlei, ca. 500 Meter südöstlich von Schloss Gottorf. Im 26. Obergeschoss befindet sich eine Bar.

 




Gehry Bauten [Düsseldorf]

Zu Beginn seiner Laufbahn entwarf Gehry noch vergleichsweise konventionelle Gebäude. Erst gegen Ende der 1970er-Jahre begann er, seine architektonische Formensprache grundlegend zu verändern. Dabei griff er bewusst zu Materialien, die zuvor eher als schlicht oder „ärmlich galten, etwa Sperrholz, Wellblech oder – im Möbelbau – sogar Wellpappe. Diesen Ansatz bezeichnete er selbst augenzwinkernd als „Cheapskate Architecture, also eine Art Geizhals-Architektur.

Typisch für Gehrys Stil wurden daraufhin schräg gestellte Ebenen, scheinbar kippende Räume, ungewöhnlich gedrehte Formen und eine bewusst gebrochene Geometrie. Seine Gebäude wirken oft wie Collagen aus verschiedenen Bauelementen, die sich voneinander lösen und dennoch miteinander verbunden sind. Diese Gestaltung ist charakteristisch für den dekonstruktivistischen Ansatz, bei dem einzelne Elemente spannungsvoll zusammenspielen und die Räume ineinander übergehen lassen.

Neben seinen Gebäuden entwarf Gehry auch zahlreiche Möbelstücke sowie komplette Innenraumgestaltungen.



Gabis...





Anne Seltmann 06.03.2026, 10.36 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday 2026 N° 03






Die kleine Magie schöner Blumensträuße

 

Ein schöner Blumenstrauß ist mehr als nur eine Sammlung von Blumen – er ist ein kleines Stück Freude. Schon beim ersten Blick entsteht dieses Gefühl von Frische, Farbe und Leben. Ein Strauß kann einen Raum verändern, ihn freundlicher, wärmer und irgendwie lebendiger machen.

Besonders charmant sind Sträuße, die nicht perfekt geschniegelt wirken. Wild gemischt, mit unterschiedlichen Höhen, Farben und Formen, erzählen sie fast eine kleine Geschichte. Zarte Blüten neben kräftigen Farben, vielleicht ein paar grüne Zweige dazwischen – genau diese Mischung macht ihren Reiz aus.

Blumensträuße begleiten uns durch viele Momente: als Geschenk, als Dankeschön oder einfach, um sich selbst eine Freude zu machen. Manchmal reicht schon eine Vase auf dem Tisch, um den Tag ein bisschen heller wirken zu lassen.

Vielleicht ist genau das ihr Geheimnis: Blumen erinnern uns daran, die kleinen, schönen Dinge im Alltag wahrzunehmen.





Anne Seltmann 06.03.2026, 06.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Marius Nature Thursday 2026 N° 08






Heute Morgen habe ich in meinem Fotoarchiv gewuselt, um Bilder für Marius Naturdonnerstag zu suchen. Dabei bin ich über Aufnahmen gestolpert, die mich sofort zurückversetzt haben. Fotografiert im Jahr 2005. (Handybilder) Mein Gott, ist das lange her, als wir dort Urlaub machten. Genauer gesagt in Spindler Mühle, von wo aus wir einige Touren unternommen haben. In diesem Fall führte uns der Weg in die Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt.





Schon beim erneuten Betrachten der Bilder spüre ich wieder diese besondere Atmosphäre. Manche Orte verlieren auch nach Jahren nichts von ihrer Wirkung. Die hohen Sandsteinfelsen ragen wie natürliche Kathedralen empor, Wege schlängeln sich durch schmale Spalten, und das Licht fällt gefiltert zwischen den Felswänden hindurch.

Mich faszinieren dort vor allem die Details: Strukturen im Gestein, weiche Moospolster, kleine Pflanzen, die sich ihren Platz zwischen Stein und Schatten erobern. Es ist dieses Zusammenspiel aus Enge und Weite, aus rauer Oberfläche und zartem Grün, das mich damals wie heute berührt.





Das Gestein erzählt von Zeit – von unzähligen Jahren, die es geformt haben. Beim Durchsehen der alten Aufnahmen merke ich, wie sehr mich solche Landschaften geprägt haben. Vielleicht war es einer dieser Orte, an denen ich begonnen habe, bewusster hinzusehen.

Die Felsenstadt war kein lautes Ausflugsziel. Sie wirkte still und gleichzeitig monumental. Jeder Schritt eröffnete neue Perspektiven, neue Blickwinkel, neue Kompositionen. Und während ich heute durch mein Archiv blättere, wird mir bewusst, wie wertvoll solche fotografischen Erinnerungen sind.

Manche Bilder sind mehr als Dokumente. Sie sind kleine Zeitkapseln. Und die Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt bleibt für mich ein Ort aus Stein, Licht und Erinnerung – kraftvoll, still und zeitlos.









Anne Seltmann 05.03.2026, 09.46 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tag der Grammatik – National Grammar Day in den USA


[Bild KI generiert]


Heute dreht sich alles um Satzbau, Kommas und den perfekten Apostroph: Es ist National Grammar Day! Dieser besondere Tag wird in den USA jedes Jahr am 4. März gefeiert und ist eine Hommage an die richtige Verwendung von Sprache.

Grammatik mag für manche wie ein trockener Bestandteil der Schule wirken, aber sie ist das Fundament klarer Kommunikation. Wer sich an die Regeln hält, sorgt dafür, dass seine Botschaften verständlich, elegant und oft auch überzeugender wirken.

Der National Grammar Day ist die perfekte Gelegenheit, die eigene Liebe zur Sprache zu feiern – sei es durch das Korrigieren eines hartnäckigen Kommafehlers, das Spielen mit Worten oder einfach das Bewundern, wie flexibel und lebendig Englisch (oder jede andere Sprache) sein kann. Lehrer:innen, Autor:innen, Redakteur:innen und Schreibbegeisterte nutzen den Tag, um Tipps zu teilen, über Sprachwandel zu diskutieren oder kreative Sprachspiele auszuprobieren.

Du musst kein Grammatik-Nerd sein, um mitzumachen: Ein lustiger Post über die Tücken der Kommasetzung oder ein kurzer Blogeintrag über deinen liebsten Grammatik-Tipp kann schon ausreichen. Manchmal liegt Schönheit eben nicht nur im Inhalt, sondern auch in der Form.

Heute lohnt sich also ein kleiner Blick auf die Sprache – und vielleicht ein bewusstes „Danke an all die Grammatikregeln, die unseren Worten Struktur geben.

 

Beispiele:

„Wir essen jetzt, Opa! vs. „Wir essen jetzt Opa!

 

"Jetzt koch ich Mama!" vs. "Jetzt koch ich, Mama!"

 




Anne Seltmann 04.03.2026, 10.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 255/2026







Während des Zweiten Weltkriegs war der französische Pilot Antoine de Saint-Exupéry (Autor von Der kleine Prinz) von seiner Frau Consuelo getrennt. Ihre Beziehung war leidenschaftlich, kompliziert und voller Trennungen.

 

Consuelo erzählte später, dass Antoine ihr immer wieder rote Rosen schenkte – selbst in schwierigen Zeiten. Die Rose wurde für sie zum Symbol ihrer Liebe: schön, verletzlich, voller Dornen.

 

Viele Literaturhistoriker sehen in der Rose des „Kleinen Prinzen ein Symbol für Consuelo selbst – einzigartig, geliebt, manchmal schwierig, aber unersetzlich.

 

„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

 

Die rote Rose wurde hier nicht nur zur Liebesgabe, sondern zu einem literarischen Symbol, das bis heute Millionen Menschen bewegt.

 

Eine reale Liebesgeschichte – Die Rose im Gefangenenlager





Juttas...







Anne Seltmann 03.03.2026, 00.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL