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Einträge vom: 18.02.2026

Maritimer Mittwoch N° 246


[Archivbild von 2006]

Die AIDAblu ist ein Kreuzfahrtschiff von Carnival Corporation & plc. Sie wurde für Fahrten unter der speziell auf den deutschen Markt ausgerichteten Konzernmarke AIDA Cruises eingesetzt. Betrieben wird sie unter italienischer Flagge durch Costa Crociere in Genua.

Das Schiff wurde als viertes von sieben nahezu baugleichen Schiffen der Sphinx-Klasse auf der Meyer Werft gebaut.

Die AIDAblu ist das zweite Schiff, das diesen Namen trägt. Ihre Namensvorgängerin wurde nach Indienststellung der AIDAdiva im Frühjahr 2007 vom Mutterkonzern zunächst für einen Einsatz unter der Marke Ocean Village neu gestrichen und schließlich, nachdem diese Marke aufgegeben wurde, im Jahr 2009 als Pacific Jewel nach Australien verlegt.

Die heutige AIDAblu ist seit 2010 Teil der AIDA-Flotte und weiterhin auf den Weltmeeren unterwegs.

Mit Platz für über 2.000 Gäste bietet sie eine Mischung aus Entspannung, Kulinarik und Unterhaltung. Besonders beliebt sind das offene Theatrium, der großzügige Wellnessbereich und die abwechslungsreichen Routen im Mittelmeer, rund um die Kanaren oder in Nordeuropa.

Im Rahmen eines Modernisierungsprogramms wird die AIDAblu technisch und optisch weiterentwickelt – sie ist also kein Neubau, aber ein aktives und gepflegtes Kreuzfahrtschiff mit Zukunft.




[ Namensnennungen...unbeauftragt und unbezahlt!]





Anne Seltmann 18.02.2026, 08.46| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Tags: Maritimer Mittwoch, Kiel, Aidablu,

Miau-velous Moments N° 56





Die Friedhofskatze von Arlington

 

Auf dem berühmten Soldatenfriedhof Arlington National Cemetery in den USA lebte viele Jahre lang eine streunende Katze, die von Besuchern und Mitarbeitenden liebevoll „Sergeant Whiskers genannt wurde.

Niemand wusste genau, wann sie auftauchte. Plötzlich war sie einfach da.

Die Katze streifte ruhig zwischen den Grabreihen umher, legte sich in die Sonne neben Marmorkreuze und beobachtete die Besucher mit stiller Aufmerksamkeit. Besonders häufig hielt sie sich in der Nähe frisch besuchter Gräber auf.

Was die Menschen berührte:

Die Katze schien eine besondere Sensibilität zu besitzen. Wenn Angehörige weinten oder lange verweilten, setzte sie sich oft in deren Nähe – manchmal direkt auf das Grab oder dicht neben die trauernde Person. Sie ließ sich streicheln, blieb ruhig und verschwand erst, wenn die Menschen gingen.

Mitarbeiter berichteten, dass sie niemandem gehörte, aber von allen versorgt wurde. Besucher brachten Futter, das Personal stellte Wasser bereit. Offiziell war sie nie „angestellt – inoffiziell war sie Teil des Ortes.

Mit der Zeit wurde sie zu einem kleinen Symbol des Trostes.

In einer Umgebung voller Verlust brachte sie etwas Lebendiges, Warmes, Sanftes.

Als die Katze nach vielen Jahren verschwand, hinterließen Besucher kleine Notizen und Blumen an den Stellen, an denen sie sich oft aufgehalten hatte.

Manchmal sind es nicht große Gesten,

sondern leise Pfoten zwischen Grabsteinen,

die Menschen am meisten berühren.



[Christianes Doseninhalte]




[Obige Katze gesichtet auf dem Friedhof "Père-Lachaise"]


Anne Seltmann 18.02.2026, 06.42| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Tags: Miau-velous Moments, Katzen, Freidhof, Friedhofskatze,