Tag: Niwibo

Wie an jedem ersten Tag im Monat startet >> Nicole << wieder ein kleines "Niwibo sucht…".
Und diesmal hat sie sich etwas Neues überlegt: Wir widmen uns den FARBEN.
Ein ganzes Jahr lang möchte sie gemeinsam mit uns die Welt ein bisschen bunter machen - Monat für Monat, Schritt für Schritt.
Beginnen möchte sie im Januar mit weiß!

Weiß ist mehr als "keine Farbe". Sie steht für Anfang und Möglichkeit ... wie ein unbeschriebenes Blatt, das darauf wartet, gefüllt zu werden. In vielen Kulturen symbolisiert Weiß Klarheit, Frieden und Reinheit, aber auch Ruhe nach einem bewegten Jahr. Sie erinnert an frischen Schnee, der alles für einen Moment leiser macht und uns einlädt, neu zu sortieren.

Gleichzeitig hat Weiß etwas Beschützendes: Licht, das den Raum öffnet und Orientierung gibt. Sie lässt Dinge atmen, schafft Abstand und schenkt Weite. Und vielleicht liegt genau darin ihre Magie ... Weiß drängt sich nicht auf, sondern schafft Platz für das, was entstehen will: neue Gedanken, neue Wege, neue Hoffnung.

Anne Seltmann 01.01.2026, 14.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glück ist für mich das warme Gefühl, wenn alles passt, auch wenn es nur für einen Augenblick ist. Es ist das tiefe Einatmen, wenn die Welt kurz stillsteht, und ich spüre: ich bin da, ich darf sein. Glück ist, wenn das Herz leichter schlägt, wenn Nähe entsteht, wenn Worte oder Blicke mehr sagen als alles andere. Es ist die Ruhe nach einem langen Tag, das Lachen, das einfach so kommt, das Licht, das durch die Bäume fällt.
Glück ist manchmal winzig, fast unscheinbar, und doch so groß, dass es alles andere überstrahlt. Es ist das Wissen, dass unser Dasein Bedeutung hat, und die Hoffnung, dass Frieden möglich ist – in uns und um uns herum. Vielleicht ist Glück genau dieser Moment, in dem wir nicht mehr suchen müssen, weil es schon längst da ist.
Glück ist das Leichtwerden,
ein Atemzug, der trägt,
ein Augenblick, der bleibt.
Glück ist Nähe,
ein Lächeln, das nicht gesucht wird,
ein Licht, das auf uns fällt.
Glück ist klein
und doch größer als wir,
wenn wir es teilen.
Glück ist Sinn im Dasein,
Frieden im Herzen,
Hoffnung in der Welt.
Glück ist da,
wenn wir aufhören zu suchen.
~*~
© Anne Seltmann
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Anne Seltmann 07.09.2025, 06.58 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL


Wenn alles blüht,
öffnet sich die Welt wie eine Blüte im Morgentau,
das Grün wird tief und weich,
wie eine Decke, die Erde und Himmel verbindet.
Die Knospen wie kleine Wunder,
halten das Versprechen der Sonne fest,
und die Luft ist erfüllt von süßem Gesang,
von Bienen, die über Blüten tanzen,
und dem Flüstern der Gräser im Wind.
Wenn alles blüht,
wachsen Farben wie Lichter in der Dämmerung,
rosa Wolken ziehen über goldene Felder,
und die Wurzeln erzählen Geschichten
von Geduld, von Stärke, von stillem Warten.
Die Welt wird weich,
wie ein Teppich aus Blütenblättern,
unter dem die Seele wandern kann,
leicht und frei, getragen vom Duft des Lebens.
Wenn alles blüht,
atmet das Herz im Rhythmus der Natur,
und jede Blume ist ein offenes Buch,
das von Hoffnung, von Neubeginn erzählt –
ein Lied, das niemals verklingt.


08.06.2025, 10.07 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL





Anne Seltmann 03.05.2025, 17.55 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Holzhäschen habe ich einst gemeinsam mit meinen Hortkindern gebastelt.
Ich vermisse die gemeinsame Zeit, ihre Kreativität und das fröhliche Lachen.

Außerdem besuche ich nur allzu gerne unsere Gärtnereien, um die wunderschönen dekorativen Motive zu bewundern – und natürlich, um sie fotografisch festzuhalten.

Als letztes gibt es noch ein Bild von einem meiner Dekohäschen, ich schmücke allerdings nur noch minimal.
Anne Seltmann 04.03.2025, 07.43 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Meine Lust
Ich hab' meine Lust an dem frischen Grün,
An dem Flüstern und Rauschen der Blätter,
An der duftigen Blumen Sprossen und Blüh'n,
An der Lerche hellem Geschmetter.
Ich hab' meine Lust an der Sonne Glanz,
An der Sterne lichtem Gefunkel,
An der plaudernden Wellen flüchtigem Tanz
In des Waldes schattigem Dunkel.
Ich hab' meine Lust an des Zephyrs Hauch,
An des Taues perlendem Segen,
An dem Brausen des Meeres, dem Donner auch,
An dem Sturm und dem strömenden Regen.
Ich hab' meine Lust an der ganzen Natur,
An des Himmels Pracht und der Erden -
So hüt' ich mich still vor den Menschen nur,
Um nimmermehr traurig zu werden.
~*~
Auguste Kurs,
1815-1892,
deutsche Dichterin
Anne Seltmann 05.03.2023, 07.21 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL