Tag: 2026


Kalender gestalten mit Herz
Meine derzeitige Vorbereitung für einen neuen Kalender:
Aus Ideen werden bei * Calvendo fertige Kalender – aus Bildern, die mir wichtig sind, und Themen, die bleiben. Die Möglichkeiten sind groß: ausprobieren, Serien entwickeln, die eigene Bildwelt zeigen. Für mich ist das längst ein fester Teil meiner kreativen Arbeit.
Und doch: Nicht jedes Motiv findet Anklang. Manches, von dem ich überzeugt bin, wird nicht angenommen – nicht immer nachvollziehbar. Natürlich spielen Geschmack und Trends eine Rolle. Trotzdem bleibt manchmal die Frage: Warum gerade dieses Projekt nicht?
Gleichzeitig gibt es die andere Seite: viele veröffentlichte Kalender, gute Sichtbarkeit – und vor allem Verkäufe. Die Resonanz bestätigt meinen Weg.
Besondere Highlights sind meine Auszeichnungen:
Mit meinem Kalender "Himmelsmagie in Ballonfarben"
erhielt ich mir drei weiteren Gewinnern den * "Der CALVENDO
KI-Kalender-Award 2025"
„Federzauber und Hochzeitsfreuden" (Projekt-ID: 2198994) Goldedition
„Visionen aus Linie und Raum" (Projekt-ID: 2222197) Goldedition
Das zeigt mir: Dranbleiben lohnt sich. Nicht jede Entscheidung verstehen – aber konsequent den eigenen Stil weitergehen.
Denn am Ende zählt das Gesamtbild.
Anne Seltmann 21.04.2026, 07.13 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL




Diese Aufnahmen entstanden auf der Rücktour unserer Rom-Reise.
Nur wenige Stunden vorher von der Sonne verwöhnt, sind wir regelrecht in ein Schneechaos geraten.
Zwischen Florenz und Bologna, zeigte sich das Wetterchen von der eisigen Seite.
Anne Seltmann 16.04.2026, 15.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL


Während unseres Aufenthalts in >> Rom << hatten wir das große Glück, im * Raganelli Hotel untergebracht gewesen zu sein – ein Ort, an den wir uns noch lange gern zurückerinnern werden.
Schon bei unserer Ankunft spürten wir, dass dieses Hotel mehr ist als nur eine Unterkunft. Wir wurden herzlich empfangen, fast so, als würde man nach einer langen Reise bei Freunden ankommen. Diese erste Begegnung setzte den Ton für unseren gesamten Aufenthalt. Was unseren Aufenthalt jedoch wirklich besonders gemacht hatte, war der außergewöhnliche Service. Das gesamte Team begegnete uns mit einer Herzlichkeit, die ehrlich und unaufgesetzt wirkte. Jede Frage wurde geduldig beantwortet, jeder Wunsch mit einem Lächeln erfüllt. Es waren oft die kleinen Gesten – ein freundliches Wort, ein hilfreicher Tipp, ein aufmerksamer Blick – die uns das Gefühl gaben, wirklich willkommen zu sein.
Selten hatten wir uns in einem Hotel so gut aufgehoben gefühlt. Es war diese Mischung aus Komfort, persönlicher Atmosphäre und echter Gastfreundschaft, die unseren Aufenthalt so besonders machte.
Als wir schließlich abreisten, nahmen wir nicht nur viele Eindrücke aus Rom mit, sondern auch die Erinnerung an einen Ort, an dem wir uns einfach wohlfühlen durften.




Anne Seltmann 07.04.2026, 07.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Manchmal bleiben meine Gedanken an ganz alltäglichen Dingen hängen. Neulich zum Beispiel am Postkasten – oder heißt es eigentlich Briefkasten? Während ich darüber nachdachte, merkte ich, dass ich beide Wörter ganz selbstverständlich benutze, ohne je wirklich darüber nachgedacht zu haben, woher sie kommen oder ob sie vielleicht sogar unterschiedliche Dinge meinen.
Der Briefkasten ist sprachlich der einfachere und ältere Begriff. Er beschreibt schlicht einen Kasten, in dem Briefe landen. Früher hing so ein Kasten meist direkt am Haus – dort, wo der Postbote seine Sendungen einwarf. Und genauso kennen wir ihn bis heute: als den kleinen Kasten an der Haustür oder am Gartenzaun.
Der Postkasten dagegen entstand mit der Entwicklung des organisierten Postwesens. Als im 19. Jahrhundert immer mehr Briefe verschickt wurden, stellte die Post öffentliche Kästen auf Straßen und Plätzen auf. In diese konnte man seine Briefe einwerfen, damit sie von der Post abgeholt und weitertransportiert wurden. Weil diese Kästen zur Post gehörten, nannte man sie Postkästen.
So hat sich im Alltag ganz still eine kleine Unterscheidung entwickelt:
Der Briefkasten hängt am Haus – der Postkasten steht auf der Straße.
Übrigens reicht die Idee solcher Einwurfkästen viel weiter zurück, als man denkt. Einer der ersten bekannten Briefkästen wurde bereits 1653 in Paris aufgestellt. Seitdem begleiten uns diese unscheinbaren Kästen durch den Alltag – meistens unbemerkt, manchmal aber auch voller kleiner Überraschungen.
Anne Seltmann 10.03.2026, 15.32 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


pusteblumen
am morgen
tragen sie
ihr weißes flüstern
als hätte die nacht
tausend kleine
schirme geöffnet
über dem gras
ein wind
kommt vorbei
ohne eile
fragt nicht
nimmt nur
ein paar möglichkeiten
mit
und plötzlich
ist die wiese
voller lücken
in denen
neue wege
denken
Anne Seltmann 07.03.2026, 09.32 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Während des Zweiten Weltkriegs war der französische Pilot Antoine de Saint-Exupéry (Autor von Der kleine Prinz) von seiner Frau Consuelo getrennt. Ihre Beziehung war leidenschaftlich, kompliziert und voller Trennungen.
Consuelo erzählte später, dass Antoine ihr immer wieder rote Rosen schenkte – selbst in schwierigen Zeiten. Die Rose wurde für sie zum Symbol ihrer Liebe: schön, verletzlich, voller Dornen.
Viele Literaturhistoriker sehen in der Rose des „Kleinen Prinzen ein Symbol für Consuelo selbst – einzigartig, geliebt, manchmal schwierig, aber unersetzlich.
„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Die rote Rose wurde hier nicht nur zur Liebesgabe, sondern zu einem literarischen Symbol, das bis heute Millionen Menschen bewegt.
Eine reale Liebesgeschichte – Die Rose im Gefangenenlager
Anne Seltmann 03.03.2026, 00.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


enjoy your life,
flüstert der morgen
durch halb geöffnete vorhänge
nicht laut
nicht grell
eher wie staub im licht
enjoy your life,
sagt die tasse kaffee
in deiner warmen hand
bevor du rennst
bevor du planst
bevor du wieder funktionierst
es sind nicht die großen bühnen
nicht die perfekten tage
es ist der blick
der einen moment
nicht weiter schiebt
enjoy your life
jetzt
nicht später
nicht wenn alles stimmt
jetzt
wo es unordentlich
und echt ist
~*~
© Anne Seltmann

Juttas...
Anne Seltmann 24.02.2026, 08.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL


Piktogramme – Von der Höhlenwand zum kreativen Designstatement
Wir begegnen ihnen täglich – auf Flughäfen, in Apps, auf Verpackungen, in Museen oder auf Straßenschildern.
Piktogramme sind aus unserem visuellen Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch während sie früher vor allem funktional waren, zeigen sie sich heute überraschend kreativ, verspielt und stilistisch vielfältig.
Aber wer hat sie eigentlich erfunden?
Der Ursprung der Bildzeichen
Streng genommen sind Piktogramme älter als jede Schrift. Schon in prähistorischen Höhlenmalereien wurden Informationen über Bilder vermittelt. Später entwickelten Hochkulturen wie die Ägypter mit ihren Hieroglyphen komplexe Bildzeichensysteme.
Als moderner Gestaltungsansatz wurden Piktogramme jedoch besonders im 20. Jahrhundert geprägt – vor allem durch den österreichischen Sozialwissenschaftler und Philosophen Otto Neurath.
Er entwickelte in den 1920er-Jahren gemeinsam mit dem Grafiker Gerd Arntz das sogenannte Isotype-System (International System Of Typographic Picture Education).
Die Idee dahinter war revolutionär: Informationen sollten so einfach und international verständlich wie möglich über reduzierte Bildsymbole vermittelt werden – unabhängig von Sprache oder Bildung.
Klare Formen, starke Kontraste, maximale Vereinfachung – das war das Prinzip.
Der große Durchbruch
Internationale Aufmerksamkeit erhielten Piktogramme vor allem durch Großveranstaltungen.
Ein Meilenstein war das visuelle Leitsystem der Olympischen Spiele 1972 in München, gestaltet von Otl Aicher für die Olympische Sommerspiele 1972.
Seine systematisch aufgebauten, geometrisch reduzierten Sport-Piktogramme gelten bis heute als Designklassiker. Sie waren funktional, einheitlich und weltweit verständlich – ein Meilenstein der visuellen Kommunikation.
Vom Funktionssymbol zur Designikone
Lange Zeit galt: Piktogramme müssen neutral, sachlich und möglichst unsichtbar sein.
Form folgt Funktion.
Doch mit der Digitalisierung und dem Aufkommen von Apps, Social Media und Markeninszenierungen hat sich das stark verändert.
Heute dürfen Piktogramme:
* Charakter zeigen
* Humor transportieren
* Emotionen wecken
* Markenidentität stärken
* Illustrativ und detailreicher sein
Flat Design, 3D-Icons, animierte Symbole, handgezeichnete Linien, Farbverläufe – die einst strengen Gestaltungsregeln werden bewusst erweitert.
Warum sehen Piktogramme heute kreativer aus?
1. Digitale Oberflächen erlauben mehr Detailreichtum
2. Marken wollen sich visuell differenzieren
3. Nutzer sind visuell geschult und erwarten Ästhetik
4. Gestaltung wird zunehmend als Erlebnis verstanden
5. KI-Tools eröffnen neue Formensprachen und Stilvarianten
Das moderne Piktogramm ist nicht mehr nur Wegweiser – es ist Teil einer visuellen Erzählung.
Zwischen Klarheit und Kreativität
Die Herausforderung bleibt jedoch:
Ein Piktogramm muss trotz gestalterischer Freiheit verständlich bleiben.
Je kreativer es wird, desto wichtiger ist die Balance zwischen Ästhetik und Lesbarkeit.
Das beste Piktogramm funktioniert international – und überrascht gleichzeitig durch seine Gestaltung.
Fazit
Von prähistorischen Wandzeichnungen über das Isotype-System von Otto Neurath bis hin zu animierten App-Icons unserer Zeit – Piktogramme haben eine erstaunliche Entwicklung durchlaufen.
Was einst als nüchternes Informationssymbol begann, ist heute ein kreatives Gestaltungselement mit Persönlichkeit geworden.
Und vielleicht liegt genau darin ihre Zukunft:
Nicht nur Orientierung zu geben, sondern auch visuelle Freude zu bereiten.
Anne Seltmann 15.02.2026, 09.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zu meiner Montags-Collage "MosaikMonday"fehlte noch das Lafayette, dass ich beim Stöbern meiner Bilder noch gefunden habe.
Die Galeries Lafayette sind mehr als ein Kaufhaus – sie sind ein Erlebnis mitten in Paris. Unter der berühmten gläsernen Kuppel treffen Eleganz, Mode und Architektur aufeinander. Zwischen Luxus, Design und Pariser Flair spürt man den besonderen Zauber dieses Ortes, der selbst zum Staunen einlädt – auch ganz ohne Einkaufstaschen.
Die Galeries Lafayette beeindrucken besonders durch ihre außergewöhnliche Glaskuppel, die das Innere mit farbigem Licht durchflutet und den Blick nach oben fast automatisch anzieht. Die kunstvoll gestalteten Jugendstil-Elemente machen sie zu einem architektonischen Highlight. Entworfen wurde das Kaufhaus von den Architekten Georges Chedanne und Ferdinand Chanut, die mit der Kuppel ein Bauwerk schufen, das bis heute Eleganz, Innovation und Pariser Grandezza vereint.
Je nach Jahreszeit ist die Kuppel festlich und fantasievoll geschmückt, was jeden Besuch aufs Neue besonders macht und dem Haus immer wieder ein anderes Gesicht verleiht.

Anne Seltmann 10.02.2026, 06.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL




Anne Seltmann 06.01.2026, 06.43 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL