Thema: PerlenhafteProjekte

Herzlich willkommen zum 650. Montagsherz
Was für eine Zahl – und was für ein Weg. Seit so vielen Montagen sammeln sich hier Herzen in allen Farben, Formen und Stimmungen: leise, laute, verspielte, nachdenkliche. Jedes einzelne erzählt eine kleine Geschichte und trägt ein Stück Persönlichkeit in sich.
Auch heute öffnet sich dieser Raum wieder für eure Bilder, Gedanken und Assoziationen rund ums Herz. Zeigt, was euch berührt, überrascht oder begleitet hat – fotografisch, kreativ oder ganz frei interpretiert.
Ich freue mich sehr auf eine rege Beteiligung, auf neue Blickwinkel und auf das vertraute Wiedersehen mit euren Montagsherzen. Lasst uns diesen besonderen Montag alle 14 Tage gemeinsam füllen!
Schön, dass ihr da seid!

Bitte verlinkt, wie immer euer Bilder bei mirim Kommentarfeld.
Danke!
Anne Seltmann 05.01.2026, 00.00 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wie an jedem ersten Tag im Monat startet >> Nicole
<< wieder ein kleines "Niwibo sucht…".
Und diesmal hat sie sich etwas Neues überlegt: Wir widmen uns den FARBEN. Ein ganzes Jahr lang möchte sie gemeinsam mit uns die
Welt ein bisschen bunter machen - Monat für Monat, Schritt für Schritt. Beginnen möchte sie im Januar mit weiß!

Weiß ist mehr als "keine Farbe". Sie steht für Anfang und Möglichkeit ... wie ein unbeschriebenes Blatt, das darauf wartet, gefüllt zu werden. In vielen Kulturen symbolisiert Weiß Klarheit, Frieden und Reinheit, aber auch Ruhe nach einem bewegten Jahr. Sie erinnert an frischen Schnee, der alles für einen Moment leiser macht und uns einlädt, neu zu sortieren.

Gleichzeitig hat Weiß etwas Beschützendes: Licht, das den Raum öffnet und Orientierung gibt. Sie lässt Dinge atmen, schafft Abstand und schenkt Weite. Und vielleicht liegt genau darin ihre Magie ... Weiß drängt sich nicht auf, sondern schafft Platz für das, was entstehen will: neue Gedanken, neue Wege, neue Hoffnung.

Anne Seltmann 01.01.2026, 14.12 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


das boot
liegt am strand
die planken müde
vom salz und wind
kein mensch
kein laut
nur das weiche
rauschen der see
ich gehe näher
die einsamkeit
legt sich wie ein tuch
über meine schultern
ein moment
der bleibt
zwischen land und wasser
zwischen gehen
und ankommen
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 31.12.2025, 07.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Cleo liegt draußen vor der Terrassentür.
Ganz friedlich. Augen zu. Null Bewegung.
Sie sieht aus wie: "Bitte nicht stören. Tiefschlaf. Großes Katzenbusiness."
Wir schleichen leise vorbei.
Wir reden gedämpft.
Wir benehmen uns, als läge da ein rohes Ei.
Dann - zack - das Ohr wackelt.
Ein Vogel hüpft durchs Beet.
Ein Blatt rollt vorbei.
In der Küche öffnet jemand leise den Kühlschrank.
Cleo bewegt sich keinen Millimeter.
Aber ihre Schwanzspitze sagt ganz deutlich:
"Ich bin im Geheimdienst."
Sie öffnet ein Auge. Nur ein winzigen Spalt. Kontrollblick.
Dann wieder zu.
So tun, als würde sie schlafen. Profi-Level eben.
Und genau in dem Moment, in dem wir sagen:
"Ach, guck, sie schläft ja sooo süß…" steht sie plötzlich auf, streckt sich, marschiert zur Tür und schaut uns an wie:
""Na? Machst du jetzt endlich auf - oder soll ich verhungern?"
Katzen schlafen nicht.
Sie planen.
Vor allem Cleo.

Anne Seltmann 31.12.2025, 05.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Hast du eine Silvester-/Neujahrstradition?
Wenn andere schon Wochen vorher über Partyplanung, Bleigießen (früher), Raketen und große Vorsätze sprechen, merke ich jedes Jahr aufs Neue:
Silvester war nie "mein"Fest. Ich konnte diesem Datum noch nie so viel abgewinnen. Der Kalender springt um – ja. Aber innerlich passiert bei mir nichts Spektakuläres.
Natürlich finde ich die bunten Raketen am Himmel schön. Dieses kurze, glitzernde Aufleuchten hat etwas Magisches. Aber selbst gezündet habe ich nie.
Vielleicht, weil ich dabei sofort an all die Tiere denken muss – an Haustiere, Vögel, Wildtiere, die sich verkriechen, zittern, fliehen. Die Knallerei ist für uns ein paar Minuten "Spektakel" -
für sie bedeutet sie Stress, Angst, manchmal sogar Lebensgefahr.
Und so bin ich stiller geworden.
Meine Silvestertradition: ruhig, nah, echt.
Seit vielen Jahren verbringe ich Silvester auf die für mich schönste Weise:
Kein Trubel, kein Lärm, kein "Jetzt muss es besonders sein".
Wir schauen zurück auf das Jahr - auf das, was uns bewegt hat, erzählen, lachen, schweigen auch einmal. Und manchmal ist das der kostbarste Moment: einfach nebeneinandersitzen, da sein, ohne Programm.
Tradition muss nicht laut sein!
Früher dachte ich, Traditionen müssten groß, außergewöhnlich, fast schon spektakulär sein.
Heute glaube ich:
Eine Tradition ist das, worauf man sich innerlich freut, weil es sich richtig anfühlt.
Für manche ist es ein großes Fest. Für andere ein Spaziergang. Für wieder andere – wie für mich – ein ruhiger Abend,
der sanft ins neue Jahr hinübergleitet.
Anne Seltmann 28.12.2025, 07.41 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

In dieser Collage habe ich meine Naturmomente aus dem ganzen Jahr gesammelt – all die Beiträge, die ich für Marius` Nature Thursday teilen durfte. Vielleicht fehlt irgendwo noch ein Bild, aber mein Herz ist in jedem einzelnen dabei.
Jetzt, wo das Jahr leise ausklingt, merke ich erst, wie sehr mich dieses Projekt begleitet hat: hinausgehen, genauer hinsehen, staunen.
Lieber Marius, danke für deine Idee, deine Zeit und dein Dranbleiben.
Und wie schön, dass es weitergeht – ich freue mich darauf, auch im neuen Jahr wieder Natur mit dir und euch allen zu entdecken.
Anne Seltmann 25.12.2025, 07.58 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Manchmal schreiben Tiere die erstaunlichsten Geschichten. Eine davon ereignete sich im Januar 2019 in Kalispell im US-Bundesstaat Montana – und wurde von Tierärzten und mehreren Medien dokumentiert.
Die dreijährige Katze Fluffy wurde von ihren Besitzern am 31. Januar in einem Schneehaufen nahe ihres Zuhauses gefunden, vollständig von Schnee und Eis umgeben und nicht mehr ansprechbar. Die Temperaturen lagen an diesem Tag weit unter dem Gefrierpunkt, und Fluffy war so stark unterkühlt, dass ihr Körper nicht einmal mehr auf dem Thermometer der Tierklinik angezeigt werden konnte – normale Katzen haben eine Körpertemperatur von etwa 38 – 39 °C, bei Fluffy war sie deutlich niedriger.
Ihre Besitzer brachten sie sofort in die Animal Clinic of Kalispell, wo das Team um Dr. Jevon Clark und Dr. China Corum versuchte, sie langsam wieder aufzuwärmen. Mit warmem Wasser, beheizten Decken, Fönluft und geduldiger Pflege gelang es den Tierärzten nach mehreren Stunden, Fluffy wieder zu stabilisieren. Die Katze begann zu reagieren, und schon bald war sie wieder wach, beweglich und bei Kräften.
Nur kurze Zeit später konnte Fluffy wieder nach Hause – und wurde dort liebevoll versorgt. Die Klinik teilte die Geschichte auf ihrer Facebook-Seite und nannte sie eine "unglaubliche Überlebensgeschichte"mit einem rundum glücklichen Ende.
Anne Seltmann 24.12.2025, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL