Ausgewählter Beitrag

MosaicMonday 2026 N° 01





Zu dem Projekt von Ruthie "I see faces" habe ich einige Bilder zusammengestellt.

In diesem Projekt werden Gesichter gezeigt, die keine sind, man sie aber dennoch sieht. Das Ganze nennt sich Pareidolie.

Pareidolie ist das Phänomen, bei dem dein Gehirn beschließt, überall Gesichter zu sehen, auch dort, wo ganz eindeutig keine sind-
und sich dabei für besonders clever hält.

Eine Steckdose schaut dich plötzlich streng an. Der Mond wirkt beleidigt. Ein Auto vorne sieht aus, als würde es gleich etwas sagen wie: "Was schaust  du so?"

Dein Verstand denkt sich dabei: "Lieber einmal zu viel ein Gesicht erkennen als einmal zu wenig. Könnte ja ein Säbelzahntiger sein. Oder ein Toast."

Pareidolie ist also die Kunst, aus Wolken Drachen zu machen,aus Kaffeeflecken Propheten und aus einem zusammengeknüllten Pullover  einen traurig dreinblickenden Hund.

Kurz gesagt: Dein Gehirn liebt Muster so sehr, dass es notfalls welche erfindet- und dich dann davon überzeugt,  dass der Lichtschalter dich gerade anlächelt.

Völlig normal. Nur… der Lichtschalter meint es nicht persönlich.








Anne Seltmann 12.01.2026, 07.13

Kommentare hinzufügen


Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Heidi

Mein Gehirn ist ein Fan von diesen Mustern. Es hat sich auch sehr über deine Bilder gefreut ?
Liebe Grüße von Heidi

vom 18.01.2026, 20.54
1. von // Heidrun ??

Dankeschön, liebe Blogfreundin Anne für deinen Beitrag zu MosaicMonday. Und nebenbei freue ich mich, dass du durch meinen Post über die Meditation mit Klangschalen aus buntem Kristallglas inspiriert wurdest.

Wie sieht es wettertechnisch aus? Ich hoffe, es ist alles in Ordnung. Die Nachrichten brachten erschreckende Berichte.

Muntere Grüße von Heidrun

vom 13.01.2026, 13.40
Antwort von Anne Seltmann:



Sehr gerne liebe Heidrun!

Wettertechnisch hat die "Elli"  Kiel nicht mal gestreift. Kalt und verschneit ist es dennoch.


Liebe Grüße

Anne