Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Poem

Archiv N° #01


N° #01








Kleine Elfen in Not



Den ganzen Tag schon war ich auf den Beinen. Zuerst hatte ich den Kindern beim Waschen und Anziehen geholfen danach ging es zum Frühstück und dann endlich konnten wir in die Stallungen, um die Ponys zu striegeln und reitfertig zu machen. Für die Kinder war es jedes Jahr ein Erlebnis, wenn sie mit uns Erziehern eine Ferienfreizeit auf dem Ponyhof machten. Ich hatte sicher auch meinen Spaß daran, denn ich erfreute mich an die glücklichen Gesichter der Kinder, wenn sie durch die Felder streiften , auf dem kleinen See paddelten, reiteten und in den Heuballen toben durften. Und dennoch litt ich, da ich eine Pferde- und Heuallergie hatte. Meine Augen tränten und meine Nase lief ewig.  „Hatschieeee“ ja und niesen musste ich auch ständig. Nachdem nun die erste Reitstunde beendet war, gingen wir mit den Kindern ins Heu. Riesige Ballen waren dort bis zum Dach gestapelt. Absichtlich hatte der Bauer sie so gelagert, dass überall kleine Höhlen und ganz viele Gänge entstanden. Dort konnten wir uns nach Herzenslust verstecken oder jagen. “Hatschiiiiie“ das hörte ja einfach überhaupt heute nicht mehr auf. Ich sagte zu den Kindern, dass ich mich ein wenig ausruhen musste, denn das Toben strengte mich ganz schön an und das Niesen behinderte mich auch zusehendst. Also legte ich mich einfach ins Heu, schloss die Augen und schlief  ein. Mit einem Mal hörte ich eine zarte Stimme „Hallo du“ und noch einmal “Hallo du...hör auf zu niesen.“  Aber woher kam diese Stimme, ich schlief doch, oder ? Nein, ich musste wohl träumen, denn als ich meine Augen öffnete, saß auf meinem Bauch ein zierliches kleines Wesen mit wunderschönen langen Haaren und....spitzen Ohren…und...filigranen Flügeln. Ich rieb meine Augen, denn das was ich da sah, hatte ich in meinen geheimsten Träumen nicht für möglich gehalten. Vor mir saß eine Elfe. Ein Wesen, welches ich schon in meiner Kindheit so sehr liebte. Und dieses Wesen sprach mit mir, während ihm die dicksten Kullertränen aus den Augen flossen. Tränen, die wie kleine Silberperlen herunterrollten. „Aber warum weinst denn du?“ hörte ich mich fragen, und wer bist du? Das Schluchzen wurde immer herzzerreißender und ich fühlte, wie mich eine große tiefe Traurigkeit erfasste. Die kleine Elfe erzählte mir, dass sie Ellimak - Naimyht hieß und dass jedes Mal ein Elfenkind stirbt, wenn ein Mensch niest. Ich war darüber so sehr erschrocken, dass ich kaum atmen konnte. War ich doch gegen alles allergisch und sollte ich tatsächlich Schuld daran sein, dass so wundersame Wesen  starben? Ich verspürte schon wieder ein sehr starkes Kribbeln in der Nase, denn als ich mich umschaute, bemerkte ich zu meinem Leidwesen, dass wir auf einer wunderschönen Blumenwiese saßen. Oh jeee dachte ich, das halte ich nie und nimmer aus. Also fragte ich ganz schnell nach, was ich denn tun kann, um solch ein Drama zu verhindern. Daraufhin  erzählte mir die kleine Elfe, dass sie ein böser Waldgeist verwünscht und ihren Namen völlig durcheinander gebracht hatte. Die kleine Elfe erzählte mir , dass sie eine Kräuter-Elfe war , die wahre Wunder bei den Menschen bewirken konnte. Ihr Name hatte etwas mit einer Heilpflanze zu tun, die den Menschen hilft, ihren Schnupfen zu kurieren. Aber seit diesem schrecklichen Tag klagten die Menschen mehr und mehr über Schnupfen und  bei jedem Nieser  aus dem Menschenland starb ein kleines Elfenkind. „Und nur du kannst uns helfen“ sagte die kleine Elfe „indem du meinen Namen  richtig schreibst. Du musst wissen, wir können weder lesen noch schreiben. Und wenn du meinen Namen wieder richtig zusammengesetzt hast, erst dann ist der Zauber gebrochen.

Also schrieb ich den Namen der kleinen Elfe in vielen Variationen auf und mit einem Mal erschien mir ein völlig klares Bild. Die kleine Elfe hieß Thymian-Kamille, na klar! So oft hatte ich schon diese Namen gehört. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie glücklich ich war, aber die kleine Elfe umso mehr. Denn immerhin habe ich den Zauber von ihr genommen und....es werden nie wieder Elfen sterben.

Das alles hatte mich doch sehr angestrengt aber ich spürte eine zufriedene Müdigkeit. Ich legte mich in die weiche Blumenwiese, spürte noch ihren zarten Flügelschlag  wie einen gehauchten Kuss auf meinem Bauch  und schlief ein.

 

Ich wollte  mehr über die kleine Elfe wissen, wo sie lebt und wo sie herkommt, doch als ich aufwachte, wurde mir bewusst, dass ich  alles nur geträumt hatte.

 

Plötzlich hörte ich eines meiner  kleinen Schützlinge im Heu weinen. Ich stand auf um es zu trösten und um die Tränen zu trocknen. Ich zog ein paar Taschentücher aus meiner Jackentasche , dabei fiel mir ein Bündel Thymian und Kamille auf den Boden...



© Anne Seltmann


Anne Seltmann 20.07.2015, 19.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dornröschenschlaf








Dornröschenschlaf

Dornröschens Schlaf?

Dornige Röschen!

Schlaf?

Schlaf Dornröschen

Schlaf!

 

© Anne Seltmann





Anne Seltmann 07.07.2015, 11.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Meer...






Das Meer ist mein
wahlverwandtes Element,
und schon sein Anblick
ist mir heilsam.

~*~


  © Heinrich Heine


Anne Seltmann 05.06.2015, 09.07 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Liebe



Liebe ist wie ein Nährboden für noch mehr Liebe.
Umsorge sie und sie wird wachsen wie eine Pflanze.
Nur so potenziert sie sich.

~*~


© Anne Seltmann

Anne Seltmann 25.04.2015, 09.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Blue Monday N° #21


N° #21






OhneWorte
______________


Without Words








Sallys...
Smiling Sally

Anne Seltmann 23.02.2015, 09.09 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Blue Monday N° #20

N° #20






[ger]

Nehmt euch doch eine Weile Zeit, sucht euch den besten Platz aus (ist ja genug vorhanden)
und genießt eine Weile meine Bilder. Ich nehme auch keinen Eintritt!

Blue Monday ist ein Projekt von Sally, deren Blog ich übers große weite Meer folge und ihre (meine auch) Lieblingsfarbe ist BLAU.

Sally lebt in Tampa (Florida) ist pensionierte Gymnasiallehrerin und hat neben ihren beiden Kindern auch 7 Enkelkinder.



[eng]


Take it for a while time you look for the best place from (is enough available) and enjoys a while my pictures. I also take no cover charge!
Blue Monday is a project of Sally, whose blog I follow over the big wide ocean and their (also my) favorite color is BLUE.
Sally lives in Tampa (Florida) is a retired high school teacher and in addition to her two children and 7 grandchildren.








Sallys...
Smiling Sally

Anne Seltmann 16.02.2015, 09.49 | (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Badewannenlyrik







Schwappendes Badewasser
nebliger Spiegel
Kleider am Boden
ein eilig abgestreiftes Hemd
Und während das Radio
Ravel spielte
wurden wir weicher


~*~


© Anne Seltmann


Anne Seltmann 06.02.2015, 09.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Blue Monday N° #19




N° #19






Sallys...
Smiling Sally

Anne Seltmann 02.02.2015, 09.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Blue Monday N° #18

[germ]
Nein, das war nicht nach einem Saufgelage. Diese Flasche in der sich Alsterwasser befand,wurde von einer Ziege umgestoßen, die im Freilichtmuseum in Kiel-Molfsee frei rumlaufen dürfen. Manchmal essen diese auch Pommes etc. welche achtlos liegengelassen werden, anstatt es in die Mülltonne zu werfen.

[engl]
No, it was not after a drinking binge. This bottle in which was shandy (beer and lemonade), was overturned by a goat that can walk around freely in the open-air museum in Kiel-Molfsee. Sometimes this also eat fries etc. which are left lying around carelessly, rather than throwing it in the bin.







N° #18













Sallys...
Smiling Sally


Anne Seltmann 26.01.2015, 07.08 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Blue Monday N° #16







N° #16












These shoes hanging in Flensburg (northern Germany)

To throw up shoes on power lines is a tradition, but no one knows exactly why. Many explanations exist, but it is not clear enough.
Furthest back a legend to come from Scotland: A suspended pair of shoes near a house symbolizes consequently there for centuries that a man has lost his innocence recently.

Most explanations come from the United States, ranging from students or students who celebrate graduation with the ritual, to soldiers who want to put at the end of military service with the union of their combat boots over cable or fences a character.
Widespread there are also shoetrees, trees that hung all over with shoes and found mainly on roads.

And here is probably the best story of the origins of this tradition: One lonely Poplar on Highway 50 in Nevada, dangling from the hundreds of couples. The first pair is - his early 90s flew through the air - on tales. A couple quarreled on the way to the wedding, the groom threw the shoes in anger his fiancée on a branch. Because the couple did not make it, they herunterzuholen again, they were talking about - and got on. Many travelers will be followed this example.




Sallys...
Smiling Sally

Anne Seltmann 05.01.2015, 07.03 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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