Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Poem

Der Mond






 

Silberne Nebel

gewebt zum

Schleier

umhüllt von

zartgoldenen

Sternen

So strahlt

der Mond

auf samtblauem

Tuch

 

~*~

© Anne Seltmann





Anne Seltmann 10.09.2021, 10.31 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

In deiner Nähe









In deiner Nähe

vergesse ich das beherrschende Gefühl von Einsamkeit,

die unendliche Sehnsucht nach Wärme,

hüpft mein Herz aus einem lichtlosen kalten Ort.


~*~


Anne Seltmann





Anne Seltmann 09.09.2021, 17.34 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leuchtfeuer






Anne Seltmann 07.08.2021, 16.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dieser schöne Moment






Grad war er da

nur ein Augenblick

Er zeigte mir

die unermesslich schöne Landschaft

des Lebens


~*~


© Anne Seltmann






Anne Seltmann 23.07.2021, 09.40 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dieser eine Tag







Dieser eine Tag...

den streiche ich

vielleicht auch alle anderen

die schon längst vergessenen-

sie sind dunkeldurchleuchtet

und atemlos leer

 

 ~*~

 

© Anne Seltmann


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Macht euch keine Sorgen, dass ist ein alter Text von mir

und ist gefühlsmäßig nicht aktuell!!!





Anne Seltmann 09.05.2021, 10.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Naturdonnerstag N° #75




 N° #75




Der Klang des Windes

in meinen Ohren

Unter dem Himmel

so fern, so nah

alleine.

Da hinten wird es hell.


~*~

© Anne Seltmann







Anne Seltmann 01.04.2021, 11.02 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Naturdonnerstag N° #74



N° #74




Als Allerschönste bist du anerkannt,

 bist Königin des Blumenreichs genannt:

unwidersprechlich allgemeines Zeugnis,

 Streitsucht verbannend, wundersam Ereignis!

  

 

Du bist es also, bist kein bloßer Schein,

 in dir trifft Schau`n und Glauben überein;

 doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie,

 nach dem Gesetz, dem Grund, Warum und Wie.

 

 ~*~

 

Johann Wolfgang Goethe

 



Juttas...





Anne Seltmann 25.03.2021, 10.58 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Seepferdchen






Als ich noch ein Seepferdchen war,

im vorigen Leben.

Wie war das wonnig, wunderbar

unter Wasser zu schweben.

In den träumenden Fluten

wogte, wie Güte, das Haar.

Der zierlichsten aller Seestuten,

die meine Geliebte war.

Wir senkten uns still oder stiegen,

tanzten harmonisch um einand,

Ohne Arm, ohne Bein, ohne Hand,

wie Wolken sich in Wolken wiegen.

Sie spielte manchmal graziöses Entfliehen,

auf daß ich ihr folge, sie hasche,

und legte mir einmal im Ansichziehn

Eierchen in die Tasche.

Sie blickte traurig und stellte sich froh,

Schnappte nach einem Wasserfloh

und ringelte sich

an einem Stengelchen fest und sprach so:

Ich Hebe dich!

Du wieherst nicht, du äpfelst nicht,

Du trägst ein farbloses Panzerkleid

und hast ein bekümmertes altes Gesicht,

als wüsstest du um kommendes Leid.

Seestütchen! Schnörkelchen! Ringelnaß!

Wann war wohl das?

Und wer bedauert wohl später meine restlichen Knochen?

Es ist beinahe so, dass ich weine –

Lollo hat das vertrocknete, kleine

schmerzverkrümmte Seepferd zerbrochen.

 

 ~*~

 

Joachim Ringelnatz






Anne Seltmann 06.03.2021, 15.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Weihnachten ist`s...





Das ist der liebe Weihnachtsbaum.

Ja solch ein Baum!

Der grünt bei Schnee, der glänzt bei Nacht

wie die himmlische Pracht,

trägt alle Jahre seine Last,

Äpfel und Nüsse am selben Ast,

Zuckerwerk obendrein -

so müssten alle Bäume sein!

Nun hat ihn gebracht der Weihnachtsmann,

drei Kinder steh'n und seh'n ihn an.

 

Das erste spricht:

"Der ist doch Weihnacht das Schönste, nicht?"

Das andre: "Woher an Äpfeln und Nüssen

Gold und Silber wohl kommen müssen?

Ich denk mir, das Christkind fasste sie an,

gleich war Gold oder Silber dran."

Das dritte: "Christkind müsste einmal

den ganzen Wald so putzen im Tal;

dann würde gleich aller Schnee zergeh'n,

und dann - das gäb ein Spazierengeh'n!"

 

~*~

 


Victor Blüthgen







[Anmerkung: Das ist ein Baum aus dem Supermarkt.
Ich habe in diesem Jahr keinen Tannenbaum aufgestellt]

Anne Seltmann 24.12.2020, 06.32 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die singende Muschel







Als Kind sang eine Muschel

mir das Meer.

Ich konnte träumelang

an ihrem kühlen Munde lauschen.

 

Und meine Sehnsucht wuchs

und blühte schwer,

und stellte Wünsche und Gestalten

in das ferne Rauschen.


~*~

Francisca Stoecklin

1894 - 1931





12.12.2020, 17.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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