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Floral Friday Fotos N° #02/2016

N° #02/2016






Es hat die Rose sich beklagt,

dass gar zu schnell der Duft vergehe,

den ihr der Lenz gegeben habe.

Da hab ich ihr zum Trost gesagt,

dass er durch meine Lieder wehe,

und dort ein ewiges Leben habe.


 ~*~

Friedrich Martin von Bodenstedt

1819 - 1892









Anne Seltmann 08.04.2016, 10.20 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° #01/2016


N° #01/2016





Orchids are considered particularly beautiful and many considered the orchid as queen of flowers.

*

Orchideen werden als besonders schön angesehen und vielen gilt die Orchidee als Königin der Blumen.

 


Waren's Blumen mit den wunderbaren
Silberhellen kleinen Flügelpaaren?
Oder waren's fragt ich Blumenengel,
Hin geheftet an die Blütenstengel?

Waren's Blumen die beim Mondenschimmer
Mir mit Duft erfüllt mein kleines Zimmer?
Oder hatten durch die Nacht geklungen
Traumhaft süße Überlieferungen?

~*~

Christian Wagner

(1835-1918)






Anne Seltmann 22.01.2016, 08.53 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° #34

 N° #34




[germ]

So macht das keinen Spaß! Wie soll man denn in Weihnachtsstimmung kommen, wenn nicht ein bißchen Schnee fällt.
Für mich gehört er einfach dazu. Aber hier draußen zergraut alles in ein Einheitsgrau. So nicht!!!
Und wenn wir schon keinen Schnee haben, dann will ich auc hnichts Winterliches zeigen  ;-)
Dann lasse ich jetzt mal die Puppen...ähm...Blumen tanzen

[engl]

So it makes no fun! How to get into the Christmas mood you then, if not a little snow falls.
For me it is simply a must. But here everything is a uniform gray outside. Not like that!!!
And if we have no snow, then I will show nothing Wintry  ;-)
Then I leave now times the dolls dancing ... ähm ... flowers dancing!




Anne Seltmann 11.12.2015, 11.52 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° #33

N° #33





Nicks...



Anne Seltmann 27.11.2015, 08.21 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° #32


N° #32




Mir ist heute so märchenhaft zumute...


Die schönste Rose der Welt

Es war eine mächtige Königin, in deren Garten befanden sich die schönsten Blumen jeder Jahreszeit und aus allen Ländern der Welt; aber die Rosen liebte sie besonders, und deshalb hatte sie von diesen die verschiedensten Arten, von der wilden Heckenrose mit den nach Äpfeln duftenden grünen Blättern bis zur schönsten Rose aus Frankreichs Provence. Und sie wuchsen an den Mauern des Schlosses hinauf, rankten sich um Säulen und Fensterrahmen, in die Gänge hinein und an den Decken der Säle entlang, und jede gab ihr Bestes in Duft, Form und Farbe.

Aber Trauer und Trübsal wohnten drinnen. Die Königin lag auf dem Sterbelager und die Ärzte verkündeten, daß sie sterben müsse.

"Eine Rettung gibt es noch für sie" sagte der Weiseste unter ihnen. "Bringt ihr die schönste Rose der Welt, die Rose, die das Sinnbild der höchsten und reinsten Liebe ist; kommt ihr diese vor die Augen, ehe sie brechen, so stirbt sie nicht."

Und Jung und Alt kamen von weit und breit mit Rosen, den herrlichsten, die in jedem Garten wuchsen; aber diese Rosen waren es nicht. Aus dem Garten der Liebe mußte die Blume geholt werden. Aber welche von den Rosen dort mochte der Ausdruck der höchsten, der reinsten Liebe sein?

Und die Skalden sangen von der schönsten Rose der Welt, jeder sang von der seinigen. Und es erging Botschaft weit im Lande umher an jedes Herz, das in Liebe schlug, Botschaft an jeden Stand und jedes Alter.

"Noch hat niemand die Blume genannt!" sagte der Weise. "Niemand hat den Ort gewiesen, wo ihre Schönheit entsprang. Nicht sind es die Rosen von Romeos und Julias Sarg oder von Walborgs Grabe, ob sie auch immer durch Sage und Lied duften werden: es sind nicht die Rosen, die aus Winkelrieds blutigen Lanzen hervorsprießen, ans dem Blute, das heilig der Brust des Helden entströmt beim Tode fürs Vaterland, obgleich kein Tod süßer, keine Rose röter ist als das Blut, was da geflossen ist. Auch jene Wunderblume ist es nicht, für deren Pflege der Mann im Jahr und Tag, in langen schlaflosen Nächten, in einsamer Stube, sein frisches Leben hingibt, der Wissenschaft magische Rose."

"Ich weiß, wo sie blüht" sagte eine glückselige Mutter, die mit ihrem kleinen Kinde an das Lager der Königin trat. "Ich weiß, wo man die schönste Rose der Welt finden kann, die Rose, die das Sinnbild der höchsten und reinsten Liebe ist. Sie blüht auf den rosigen Wangen meines süßen Kindes, wenn es, vom Schlafe gestärkt, die Augen aufschlägt und mich mit all seiner Liebe anlacht!"

"Lieblich ist diese Rose, aber es gibt eine schönere" sagte der Weise.

"Ja, eine weit schönere" sagte eine der Frauen. "Ich habe sie erblickt; eine erhabenere, eine heiligere Rose blüht nirgends, aber sie war bleich, wie die Blütenblätter der Teerose; auf den Wangen der Königin sah ich sie. Sie hatte ihre königliche Krone abgetan und trug selbst in langer, sorgenvoller Nacht ihr krankes Kind in den Armen, weinte darum, küßte es und flehte darum zu Gott, wie nur eine Mutter betet in der Stunde der Angst"

"Heilig und wunderbar in ihrer Macht ist der Sorge weiße Rose, aber auch sie ist es nicht."

"Nein, die schönste Rose der Welt sah ich am Altar des Herrn" sagte der gute, alte Bischof. "Ich sah sie leuchten; wie eines Engels Antlitz zeigte sie sich. Die jungen Mädchen gingen zum Tische des Herrn, um den Bund der Taufe zu erneuern und es erblühten und erbleichten Rosen auf ihren frischen Wangen. Ein junges Mädchen stand dort… sie schaute mit der vollen Reinheit und Liebe ihrer ganzen Seele zu ihrem Gott auf… das war der Ausdruck der reinsten und höchsten Liebe."

"Gesegnet sei sie!" sagte der Weise, "doch noch immer hat keiner von Euch die schönste Rose der Welt genannt."

Da trat in die Stube ein Kind, der Königin kleiner Sohn. Die Tränen standen in seinen Augen und auf seinen Wangen; er trug ein großes, aufgeschlagenes Buch, in Samt gebunden und mit Silber beschlagen.

"Mutter" sagte der Kleine, "O, hör doch, was ich gelesen habe." Und das Kind setzte sich an das Bett und las aus dem Buche vor von dem, der sich selbst am Kreuze geopfert hatte, um die Menschheit, selbst die noch ungeborenen Geschlechter, zu erlösen. Größere Liebe gibt es nicht."

Da ging ein Rosenschein über die Wangen der Königin, ihre Augen wurden groß, so klar, denn sie sah aus den Blättern des Buches die schönste Rose der Welt emporwachsen, sie, die aus Christi Blut am Kreuzesstamme hervorspross.

"Ich sehe sie" sagte sie. "Niemals stirbt, wer diese Rose sah, die schönste auf Erden."


© Hans Christian Andersen






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Anne Seltmann 13.11.2015, 17.07 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° #31

N° #31





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Anne Seltmann 06.11.2015, 11.42 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° #30

N° #30




[ger]

Eine Sonnenblume bringt ein wenig Sonnenschein an trüben Tagen.

[engl]

A sunflower brings a little sunshine on cloudy days.




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Anne Seltmann 30.10.2015, 15.47 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° #29

N° #29




Die musste ich einfach mal zeigen, da ich gestern der lieben Frau Tonari mit einem
Bougainvillea-Blumengruss zum Geburtstag gratuliert hatte.

[engl]

The Bougainvillea is a genus that belongs to the family of nyctaginaceae. Clear that it is one of them, but it has also wonderful filigree flowers.
The 10 to 18 Bougainvillea species originate from South America. The varieties thrive in all subtropical areas to southern Mediterranean region.
Too bad, just not with me. After drölfzehn (many) trials, I have finally given up trying to keep it on my balcony ... even though she is also one of my favorite flowers!

[germ]

Die Bougainvillea ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Wunderblumengewächse gehört. Klar dass sie dazu gehört, hat sie doch auch wunderbare filigrane Blüten.
Die 10 bis 18 Bougainvillea-Arten stammen ursprünglich aus Südamerika. Die Züchtungen gedeihen in allen subtropischen Gebieten bis ins südliche Mittelmeergebiet.
Schade, nur nicht bei mir. Nach drölfzehn (vielen) Versuchen, habe ich es letztendlich aufgegeben, sie auf meinem Balkon halten zu wollen…obwohl sie doch auch zu meinen Lieblingsblumen gehört!



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Anne Seltmann 23.10.2015, 06.49 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° #28

N° #28







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Anne Seltmann 16.10.2015, 06.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° #27

N° #27





[germ]

Das ist Rainfarn. Er ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Er blüht an der Küste und an trockenen Straßenrändern und riecht ein wenig nach Kampfer.

[engl.]

That's tansy. He is a plant of the sunflower family (Asteraceae).
It blooms on the coast and on dry roadsides and smells a little camphor.




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Anne Seltmann 09.10.2015, 08.04 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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