Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Heidi

Himmelsblick N° 24



N° 24







Taumelnd und tanzend

wiegen sich Wolken

zum Vergnügen des Windes.


 ~*~

© Anne Seltmann






Anne Seltmann 28.06.2022, 17.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 23



N° 23



 

Der Himmel lächelt

über den sonnendurchglitzerten

Ozean-

Sehnsucht nach Weite


~*~


© Anne Seltmann










Anne Seltmann 26.05.2022, 09.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Himmelsblick N° 22



N° 22




Die Wolken

 

Seid mir gegrüßt, ihr Wolken!

Allwissende, denn Töchter

Seid ihr des Meers, und wisset

Was alles seine Tiefen

Geheimnißvoll verhüllen;

Und kaum geboren, steiget

Ihr in das Reich der Lüfte,

Und schauet auf den Menschen,

Den die Natur an's Erdreich

Gefesselt hält, hernieder

Aus schwindelhafter Höhe.

Wie euch beliebet, wallet

Nach Osten und nach Westen,

Nach Süden oder Norden

Ihr auf windschnellen Flügeln,

Und sehet Berg' und Thäler

Und Wälder und Gefilde,

Unabsehbare See,

Der Ströme Quell' und Mündung

Mit einem einz'gen Blicke,

Und seht auf Städt' und ihre

Unruhigen Bewohner,

Ameisenhaufen ähnlich,

Mitleidig lächelnd nieder.

Selbst tragt in euerm Schooße

Ihr Sturm, Gewitter, Regen.

Hier schnellt ihr Schlangenblitze,

Gefolgt von lauten Donnern;

Da schüttelt ihr die Wipfel

Erhabner Eichenwälder;

Dort strömt wohlthät'gen Regen

Ihr auf die dürren Felder.

Ihr spielet mit der Sonne,

Dem Monde und den Sternen,

Bald sie in voller Klarheit

Uns Sterblichen hienieden

Darstellend, bald in zarte,

Oft auch in dichte Schleier,

Wie's euch gefällt, sie hüllend.


~*~


Elisabeth Kulmann 

1808 - 1825

deutsch-russische Dichterin













Anne Seltmann 05.04.2022, 09.40 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 21



N° 21





Über mir Unendlichkeit

Ein Streifen Hoffnungsschimmer

im blaudurchtränkten Himmel-

Die Lerche zwitschert ihr Lied

 

~*~

 

 © Anne Seltmann













Anne Seltmann 26.03.2022, 09.34 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 20



 N° 20



 "Ballonfahren"
 Ballonfahrer orientierten sich an der Seefahrt; 
entsprechend wurde das Vokabular von der Seefahrt auf die Luftfahrt übertragen. 















Anne Seltmann 13.03.2022, 16.12 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 19




N° 19




Optimismus ist, wenn alles

durchkreuzt…durchlebt…durchliebt ist

und du niemals aufgibst!

 

~*~

© Anne Seltmann







Anne Seltmann 30.01.2022, 09.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° #18



 N° #18





Das ist kein tagesaktuelles Bild, sondern aus dem Archiv. Ich sortiere mal wieder Bilder.

Fotografiert habe ich den Himmel am 30.10.2017 um 15:41 h mit meinem alten * iPhone 6 S.

Ich stelle gerne auch mal Vergleiche an zwischen dem alten und meinem neuen * IPhone 13 Pro

Natürlich ist das ein gewaltiger Unterschied. Und ich bin immer wieder überrascht, wie gut

hier die "Kamera"-Funktion arbeitet. Selbst Nahaufnahmen sind mit dem neuen "iPhönchen" gewaltig.


Die Streifen im oberen Drittel des Bildes sind Freileitungsmasten!




[* unbezahlte Werbung, da Namensnennung]










Anne Seltmann 06.01.2022, 15.36 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° 17


N° 17


Ein letzter Blick

für heute

am Blauhimmel des Tages.

Wolken zaubern Träume-

da fällt ein Tropfen


~*~


© Anne Seltmann






Anne Seltmann 30.12.2021, 11.19 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° #16



 N° #16



Ich könnte stundenlang dem Kiteboarden zuschauen. Spannend wie jeder einzelne das Kiten beherrscht.

Kitesurfen, auch Kiteboarden, ist ein Wassersport, der aus dem Kitesailing entstanden ist. 

Interessant ist >>HIER<< die Geschichte dazu.













Anne Seltmann 29.11.2021, 08.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Himmelsblick N° #15


 N° #15



Wer wollte sich da denn die Stelle merken, dort wo die Wolke 7 ist

und hat schnell mal ein Kreuz in den Himmel geritzt?   

Kennt ihr die Schildbürger? Die Geschichte "Die versunkene Glocke?"  Nein?


Dann lest mal diesen Text!



 ~*~


Mittlerweile war der Krieg, an Salzburg und Salzwedel vorbei, durchs Land gezogen und schien sich in bedenklicher Weise dem Städtchen Schilda zu nähern. Das erfüllte die Schildbürger und ihre Ratsherren mit großen Sorgen, denn ob nun die jeweiligen Sieger oder die arg Besiegten in eine Stadt kamen, es war immer dasselbe: die Soldaten gingen in die Häuser und nahmen sich, zur Erinnerung an die große Zeit, mit, was sie fanden, ob das nun silberne Patenlöffel, Konfirmationsuhren, Tischdecken, Porzellanteller, Samtwesten oder Trauringe waren. Ihnen war alles recht.

So versteckten die Schildbürger geschwind, was ihnen teuer und wert war. Nur mit der Kirchenglocke wussten sie nichts anzufangen. Sie war aus bester Bronze und ziemlich groß. Und man kannte damals schon die Vorliebe der Kriegsleute für Kirchenglocken. Entweder holte die eigne Partei das tönende Erz aus den Glockenstühlen, um Hellebarden und Spieße draus zu fertigen, oder die Feinde nahmen die Glocken als Andenken mit. So oder so, es war kaum zu vermeiden.

Nun lag aber ganz in der Nähe von Schilda ein stiller, tiefer See. Und der Bürgermeister sagte: "Ich hab's. Wir versenken die Glocke im See, und wenn der Krieg vorbei ist, holen wir sie wieder heraus." Gesagt, getan. Sie holten die Glocke aus dem Kirchturm, hoben sie auf einen Wagen, spannten sechs Pferde davor, fuhren zum See hinaus, trugen sie schwitzend in ein Boot und ruderten ein Stückchen. Dann rollten sie die Glocke bis zum Bootsrand und warfen sie ins Wasser. Schon war sie verschwunden, denn sie wog zwanzig Zentner. Man sah nur noch ein paar Luftblasen aufsteigen. Das war alles.

Anschließend zog der Schmied sein Taschenmesser aus der Joppe und schnitt in den Bootsrand eine tiefe Kerbe. "Warum tust du das?" fragte ihn der Bäcker. - "Damit wir nach dem Krieg wissen, wo wir die Glocke ins Wasser geworfen haben", antwortete der Schmied. "Sonst fänden wir sie am Ende nicht wieder." Sie bewunderten seine Vorsorge, lobten ihn, bis er rot wurde, und ruderten ans Land zurück.

Nun, der Krieg machte zum Glück einen großen Bogen um Schilda. Man sah nur am Horizont den Staub, den Heer und Tross aufwirbelten. Niemand drang in die Häuser. Die Löffel, Uhren, Teller und Ringe wurden wieder aus den Verstecken hervorgeholt. Und man fuhr mit dem Boot auf den See hinaus, um jetzt auch die Glocke zu heben. "Hier muss sie liegen!" rief der Schmied und zeigte auf seine Kerbe am Bootsrand. - "Nein, hier! " rief der Bäcker, während sie weiterruderten. - "Nein, hier!" rief der Bürgermeister. - "Nein, hier!" rief der Schuster. Wohin sie auch ruderten, überall hätte die Glocke liegen müssen. Denn die Kerbe am Boot war ja überall dort, wo gerade das Boot war. Mit der Zeit merkten sie, dass der Einfall des Schmieds gar nicht so gut gewesen war, wie sie seinerzeit geglaubt hatten.

Sie fanden also ihre Glocke nicht wieder, sosehr sie auch suchten, und mussten sich notgedrungen für teures Geld eine neue gießen lassen. Der Bäcker aber schlich sich eines Nachts heimlich zu dem Boot und schnitt wütend die Kerbe heraus. Dadurch wurde sie nur noch größer als vorher. Mit Kerben ist das so.



Heidis...




Anne Seltmann 29.10.2021, 16.42 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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