Tag:

Dieses Montagsherz habe ich in Rom entdeckt – genauer gesagt in unserem Hotel auf dem Frühstücks-Büfett. Es sah einfach zu gut aus, um daran vorbeizugehen.
Auf dem Kuchen waren kleine Zuckerherzen, und natürlich musste ich sofort ein Foto machen, bevor ich ihn gegessen habe. Solche Herzen kann man ja schließlich nicht einfach übersehen.
Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und vielleicht habt ihr heute ja auch irgendwo ein kleines Herz für mich parat.

Anne Seltmann 30.03.2026, 02.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dieser Tag stand für uns zur freien Verfügung, den wir folgendermaßen nutzten: Ganz klassisch für einen Mittwoch – stand die Generalaudienz auf dem Petersplatz auf dem Programm. Natürlich geschniegelt und gestriegelt (innerlich zumindest) haben wir uns dort eingefunden und das Ganze mitgenommen. Welch ein Glück, dass wir einen tollen Platz ergatterten und den Papst so nah sehen konnten. Das Warten hat sich gelohnt.


Danach dachten wir uns: Ach komm, ein bisschen Bewegung schadet nicht – also ab zum Castel de Angelo.




Dort angekommen gings direkt nach oben. Wie viele Stufen das waren? Keine Ahnung. Irgendwo zwischen „zähle ich noch und „ich akzeptiere einfach mein Schicksal habe ich aufgehört. Gefühlt waren es aber mindestens tausend – alle gleichzeitig steil. Meine Beine haben zwischendurch ernsthaft über Kündigung nachgedacht.
Aber: Oben angekommen wurden wir mehr als entschädigt. Ein absoluter Wahnsinnsblick über Rom – einer von diesen Momenten, wo man kurz vergisst, dass man eigentlich komplett erledigt ist. Wirklich beeindruckend.
Und ansonsten? Kilometer um Kilometer haben wir heute wieder gesammelt. Wenn es für Schritte Bonuspunkte gäbe, wären wir längst im VIP-Level.
29.03.2026, 16.18 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Mit Reiseführerin *Stefania Lutazzi
Am Nachmittag stand ein echtes „Heiliges-Hattrick-Programm auf dem Plan – drei spirituelle Schwergewichte, ein neugieriger Besucher (ich), und ungefähr 20.000 Schritte später die Erkenntnis: Kultur kann auch Muskelkater machen.
Erster Halt: der Vatikan. Kleinster Staat der Welt, aber gefühlt mit der größten Dichte an beeindruckenden Decken pro Quadratmeter. Ich habe nach oben geschaut, nach unten geschaut, wieder nach oben – und irgendwann beschlossen, dass mein Nacken ab jetzt offiziell im Pilgermodus ist. Die Kunst? Atemberaubend. Die Menschenmassen? Auch.
Weiter gings zur Santa Maria Maggiore. Ein Ort, der sofort Ruhe ausstrahlt – zumindest solange man nicht darüber nachdenkt, wie alt hier einfach ALLES ist. Während ich versuchte, die Details zu bewundern, fragte ich mich kurz, ob ich im Vergleich dazu überhaupt schon „existiere oder eher noch in der Testphase bin.
Zum Abschluss: San Paolo fuori le Mura. Groß, würdevoll, beeindruckend – und überraschend entspannt. Hier konnte ich tatsächlich mal stehen bleiben, ohne im Zickzack um Selfie-Sticks navigieren zu müssen. Ein seltener Moment der Andacht… und der Erholung.
Fazit des Tages: Viel gesehen, viel gestaunt, und ein bisschen näher an der Frage, ob meine Schrittzähler-App auch Heiligsprechung verdient hat. Der nächste Tag stand zur freien Verfügung, der ebenfalls göttlich war, denn wir wollten zur Papstaudienz! Aber davon später mehr.
Anne Seltmann 29.03.2026, 09.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


1. Tag:
Anreisetag mit Zwischenstopp im * Wipptaler Hof am Brenner.
2. Tag:
Mit Reiseführerin * Stefania Lutazzi








Kolosseum

Erkundet haben wir die Geschichte des alten Rom und der Geburtsstätte des römischen Reiches zu den grandiosen Bauwerken des antiken Rom. Wir besuchten den Hügel des Palatin, die Geburtsstätte des alten Rom der Antike, das Forum Romanum und das berühmte Kolosseum.
Anne Seltmann 28.03.2026, 14.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Blog ist auf Kurzurlaub – ich verabschiede mich für eine Woche nach Rom.
Das bedeutet: Kopfsteinpflaster unter den Füßen, Espresso im Dauerlauf und streng wissenschaftliche Untersuchungen in Sachen Pizza, Pasta und „nur noch ein Eis.
Währenddessen übernehmen meine Blogwächter das Kommando.
Mehrere. Mit Fell, Federn und vermutlich sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Ordnung.
Sie schauen wachsam, diskutieren viel und lassen sich ganz sicher mit Snacks bestechen.
Ich bin bald zurück.
Vielleicht mit neuen Geschichten.
Ganz sicher mit neuen Kalorien.
Und wie immer…
Der oder die Letzte macht das Licht aus!

Anne Seltmann 20.03.2026, 04.36 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wenn ich koche, mache ich eigentlich alles gern selbst. Schnippeln, würzen, ausprobieren – das gehört für mich einfach dazu. Doch kürzlich musste es einmal schneller gehen. Also gab es ganz unkompliziert Fischstäbchen aus der Packung.
Allerdings hatte der beste Ehemann von allen beim Einkaufen eine kleine kreative Freiheit genutzt und statt normaler Fischstäbchen „Backfischstäbchen mitgebracht. Ich stand also in der Küche, schaute auf die Packung und fragte mich ernsthaft: Ist das jetzt etwas völlig anderes oder nur Fischstäbchen mit besserer Laune?
Also habe ich ChatGPT gefragt, was denn eigentlich der Unterschied ist. Und die Antwort war nicht nur hilfreich, sondern auch ziemlich lustig. Unter anderem kam dieser Vergleich dabei heraus:
Fischstäbchen sind die ordentlichen Schuluniformen – Backfisch-Stäbchen kommen eher im fluffigen Bademantel daher.
Seitdem sehe ich Fischstäbchen ein bisschen anders. Die einen geschniegelt und geschniegelt, die anderen gemütlich und leicht chaotisch. Und irgendwie passt beides – je nachdem, wie viel Zeit man gerade hat und wie groß der Hunger ist
Fischstäbchen = klassisch aus gepresstem oder geschnittenem Fisch (meist Seelachs) umhüllt von einer feinen Panade, eher schlicht und knusprig, typisch „kindlicher Klassiker
Backfisch-Fischstäbchen = bestehen ebenfalls aus Fisch, oft aber etwas gröber oder saftiger, haben einen Backteig statt Panade, dadurch dicker, fluffiger und oft etwas fettiger, erinnern eher an echten Backfisch vom Imbiss
Kurz gesagt:
Fischstäbchen = knusprig & paniert
Backfisch-Fischstäbchen = weicher, dicker & im Teigmantel
Anne Seltmann 20.03.2026, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL


Die Gräser im Wind
sie sagen nichts
und trotzdem
antworten sie
auf jeden schritt der luft
ein neigen
ein kaum sichtbares
zurück
als würde etwas
durch sie hindurchgehen
das niemand halten kann
der boden bleibt still
der himmel auch
nur dazwischen
geschieht etwas
so klein
dass man es fast übersieht
und doch bewegt sich alles
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 19.03.2026, 06.54 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Katzenbabys haben diese erstaunliche Fähigkeit, die Welt für einen Moment anzuhalten. Kaum größer als eine Handfläche, tapsen sie mit übergroßen Pfoten durchs Leben, als müssten sie erst noch herausfinden, wie alles funktioniert.
Ihr Blick ist gleichzeitig neugierig und völlig unschuldig, ihr Spiel ein kleines Chaos aus Sprüngen, Stolpern und plötzlichen Entdeckungen. Und irgendwo zwischen Schnurren, Fauchen im Mini-Format und diesem unbeholfenen Mut entsteht etwas, dem man sich kaum entziehen kann.
Vielleicht liegt die Faszination darin, dass Katzenbabys uns daran erinnern, wie leicht und verspielt das Leben sein kann – zumindest für einen kurzen, sehr flauschigen Moment.
Anne Seltmann 18.03.2026, 08.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

MS „Laboe – das Schiff, das den Alltag einfach über Bord wirft
Es gibt Schiffe, die fahren. Und es gibt Schiffe wie die MS „Laboe (eigentlich eine Fähre) – die lassen einen erstmal ankommen. Schon beim Einsteigen passiert etwas Merkwürdiges:
Der Stress bleibt irgendwie am Steg stehen. Wahrscheinlich hat er keine Fahrkarte bekommen. Kaum legt die Fähre, übernimmt der Wind das Kommando.
Haare? Egal. Frisur? Vergessen. 
Dafür gibts gratis Meeresluft und Möwen-Kommentare von oben. Man steht da, schaut aufs Wasser und denkt: „Ach… so fühlt sich also Durchatmen an. Und während die MS „Laboe gemütlich ihre Bahn zieht, merkt man plötzlich: Hier geht es gar nicht darum, schnell irgendwo anzukommen. Hier geht es darum, einfach mal nicht schnell zu sein. Das Einzige, was hier wirklich Fahrt aufnimmt, sind die Gedanken – und vielleicht die Erkenntnis, dass man viel öfter aufs Schiff steigen sollte.

Technisches:
Die MS „Laboe wirkt auf den ersten Blick wie ein ganz normales Ausflugsschiff. Sie ist aber eine Fähre, also kein „Schiff im klassischen Sinne einer Reise- oder Ausflugsfahrt, sondern ein Verkehrsmittel in Kiel, das Menschen gezielt von einem Ort zum anderen bringt Erst wenn sie ablegt, merkt man, dass hier etwas anders ist. Es ist leiser. Kein lautes Dröhnen, eher ein sanftes Gleiten über das Wasser.
Während man an Deck steht und auf die Förde schaut, denkt man nicht sofort an Technik. Und doch arbeitet unter den Füßen etwas ziemlich Modernes. Die Fähre fährt teilweise elektrisch und nutzt zusätzlich einen klassischen Motor. Je nach Strecke und Bedarf wechselt sie einfach zwischen beiden. Das spart Energie, schont die Umwelt und sorgt dafür, dass die Fahrt angenehm ruhig bleibt.
Man spürt davon eigentlich nur eines: Entspannung. Kein Ruckeln, kein Lärm, nur Wasser, Wind und dieses leise Gefühl, dass sich hier etwas verändert hat.
Vielleicht ist es genau das, was die MS „Laboe besonders macht. Sie bringt einen nicht nur über das Wasser, sondern zeigt ganz nebenbei, wie sich Reisen ein Stück weiterentwickelt hat.
Anne Seltmann 18.03.2026, 04.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Anne Seltmann 17.03.2026, 13.51 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL