Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Weisheiten am Samstag N° 84




[Bild KI generiert]








Anne Seltmann 03.01.2026, 09.25 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White Januar 2026




[Gesehen im November an einem Zaum, der zu einem Friedhof führt]










Anne Seltmann 02.01.2026, 06.25 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Niwibo sucht...weiß





Wie an jedem ersten Tag im Monat startet >> Nicole << wieder ein kleines "Niwibo sucht…".
Und diesmal hat sie sich etwas Neues überlegt: Wir widmen uns den FARBENEin ganzes Jahr lang möchte sie gemeinsam mit uns die Welt ein bisschen bunter machen - Monat für Monat, Schritt für Schritt. Beginnen möchte sie im Januar mit weiß!

 

 

 

Weiß ist mehr als "keine Farbe". Sie steht für Anfang und Möglichkeit ... wie ein unbeschriebenes Blatt, das darauf wartet, gefüllt zu werden. In vielen Kulturen symbolisiert Weiß Klarheit, Frieden und Reinheit, aber auch Ruhe nach einem bewegten Jahr. Sie erinnert an frischen Schnee, der alles für einen Moment leiser macht und uns einlädt, neu zu sortieren.

 




Gleichzeitig hat Weiß etwas Beschützendes: Licht, das den Raum öffnet und Orientierung gibt. Sie lässt Dinge atmen, schafft Abstand und schenkt Weite. Und vielleicht liegt genau darin ihre Magie ... Weiß drängt sich nicht auf, sondern schafft Platz für das, was entstehen will: neue Gedanken, neue Wege, neue Hoffnung.










Anne Seltmann 01.01.2026, 14.12 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein frohes neues Jahr 2026





Willkommen in 2026!

 

Ein neues Jahr liegt vor uns – noch unbeschrieben, offen, leise.
Möge es Raum schenken für Gedanken, die bleiben dürfen,
für Bilder, Worte und Momente, die nicht laut sein müssen,
um wahr zu sein.

Ich wünsche euch ein Jahr mit Zeit zum Innehalten,
mit Neugier auf das Ungeplante
und mit der Freude am eigenen Blick auf die Welt.
Mögen kleine Entdeckungen groß werden
und das Schreiben, Lesen und Staunen euch begleiten.

Danke, dass ihr hier seid.
Auf ein neues Jahr – behutsam, klar und voller Möglichkeiten!






Anne Seltmann 01.01.2026, 00.00 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 242








das boot
liegt am strand
die planken müde
vom salz und wind

 

kein mensch
kein laut
nur das weiche
rauschen der see

 

ich gehe näher
die einsamkeit
legt sich wie ein tuch
über meine schultern

 

ein moment
der bleibt
zwischen land und wasser
zwischen gehen
und ankommen


~*~

© Anne Seltmann











Anne Seltmann 31.12.2025, 07.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Miau-velous Moments N° 53



[Die Katze einer Freundin]


Cleo liegt draußen vor der Terrassentür.

Ganz friedlich. Augen zu. Null Bewegung.

Sie sieht aus wie: "Bitte nicht stören. Tiefschlaf. Großes Katzenbusiness."


Wir schleichen leise vorbei.

Wir reden gedämpft.

Wir benehmen uns, als läge da ein rohes Ei.

Dann - zack - das Ohr wackelt.


Ein Vogel hüpft durchs Beet.

Ein Blatt rollt vorbei.

In der Küche öffnet jemand leise den Kühlschrank.

 

Cleo bewegt sich keinen Millimeter.

Aber ihre Schwanzspitze sagt ganz deutlich:

"Ich bin im Geheimdienst."

 

Sie öffnet ein Auge. Nur ein winzigen Spalt. Kontrollblick.

Dann wieder zu.

So tun, als würde sie schlafen. Profi-Level eben.

 

Und genau in dem Moment, in dem wir sagen:

 

"Ach, guck, sie schläft ja sooo süß…" steht sie plötzlich auf, streckt sich, marschiert zur Tür und schaut uns an wie:


""Na? Machst du jetzt endlich auf - oder soll ich verhungern?"

 

Katzen schlafen nicht.

Sie planen.

Vor allem Cleo.









Anne Seltmann 31.12.2025, 05.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Silvester – und die Tiere hören mit



[KI generiertes Bild / Text © Anne Seltmann]





Silvester ist für viele oft ein Fest aus Licht, Freude und lauten Momenten. Für viele Tiere aber bedeutet es etwas ganz anderes: Angst, Stress und völlige Orientierungslosigkeit. 

Hunde zittern und verstecken sich. 

Katzen suchen verzweifelt einen sicheren Platz.

Vögel schrecken panisch auf und verlieren manchmal sogar ihre Orientierung.

Wildtiere fliehen und verletzen sich nicht selten dabei. Sie verstehen nicht, warum es plötzlich kracht, pfeift und explodiert.

Darum mein Wunsch auch für dieses Jahr:

Lasst uns gemeinsam leiser feiern. Weniger Knall, mehr Miteinander. Mehr Licht, Wärme und Achtsamkeit - statt unnötigem Lärm.

Wer nicht ganz auf Feuerwerk verzichten möchte, kann auf leise Alternativen zurückgreifen:

- nur kurz und bewusst zünden

- Haustiere rechtzeitig sichern und Rückzugsmöglichkeiten schaffen

- Müll wieder einsammeln – der landet sonst in der Natur

Ein bisschen Rücksicht kostet uns fast nichts. Für Tiere kann sie jedoch einen großen Unterschied machen.


Lasst uns das neue Jahr so beginnen,
wie wir es uns selbst wünschen würden:
mit Respekt, Mitgefühl – und einem Funken Verantwortung!




Anne Seltmann 29.12.2025, 06.42 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hand aufs Herz





Hast du eine Silvester-/Neujahrstradition?

 

Wenn andere schon Wochen vorher über Partyplanung, Bleigießen (früher), Raketen und große Vorsätze sprechen, merke ich jedes Jahr aufs Neue:

Silvester war nie "mein"Fest. Ich konnte diesem Datum noch nie so viel abgewinnen. Der Kalender springt um – ja. Aber innerlich passiert bei mir nichts Spektakuläres.

Natürlich finde ich die bunten Raketen am Himmel schön. Dieses kurze, glitzernde Aufleuchten hat etwas Magisches. Aber selbst gezündet habe ich nie.

Vielleicht, weil ich dabei sofort an all die Tiere denken muss – an Haustiere, Vögel, Wildtiere, die sich verkriechen, zittern, fliehen. Die Knallerei ist für uns ein paar Minuten "Spektakel" -

für sie bedeutet sie Stress, Angst, manchmal sogar Lebensgefahr.

Und so bin ich stiller geworden.

Meine Silvestertradition: ruhig, nah, echt.

 Seit vielen Jahren verbringe ich Silvester auf die für mich schönste Weise:

  • zu Hause
  • mit meinem Lieblingsmenschen
  • "Menschen, Bilder, Emotionen" mit Steffen Hallaschka
  • und um Mitternacht stoßen wir mit einem Glas Sekt an.

 

Kein Trubel, kein Lärm, kein "Jetzt muss es besonders sein".

Wir schauen zurück auf das Jahr - auf das, was uns bewegt hat, erzählen, lachen, schweigen auch einmal. Und manchmal ist das der kostbarste Moment: einfach nebeneinandersitzen, da sein, ohne Programm.

Tradition muss nicht laut sein!

Früher dachte ich, Traditionen müssten groß, außergewöhnlich, fast schon spektakulär sein.

Heute glaube ich:

Eine Tradition ist das, worauf man sich innerlich freut, weil es sich richtig anfühlt.

Für manche ist es ein großes Fest. Für andere ein Spaziergang. Für wieder andere – wie für mich – ein ruhiger Abend,

der sanft ins neue Jahr hinübergleitet.




Anne Seltmann 28.12.2025, 07.41 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weisheiten am Samstag N° 83








Juttas...



Anne Seltmann 27.12.2025, 09.53 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das kleine Licht im Fenster


[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]




In einer stillen Straße, in der die Häuser im Winter eng nebeneinander standen, lebte ein Mädchen namens Agneta. Es war die Zeit, in der die Tage früh dunkel wurden - und manchmal fühlte sich Agneta so, als würde die Dunkelheit auch leise in die Herzen kriechen.

Eines Abends fiel der Strom aus. Kein Summen, kein Fernseher, kein warmes Lampenlicht. Nur Dunkelheit - dicht wie ein Mantel.

Agneta holte eine kleine Kerze aus der Schublade, stellte sie in ein Glas und zündete sie an. Ein winziger Flammenpunkt - aber plötzlich sah der Raum nicht mehr fremd aus. Die Schatten tanzten, als wollten sie sagen: "Wir sind nicht gefährlich. Wir gehören dazu."

Agneta stellte die Kerze ans Fenster.

Von draußen sah der Nachbarjunge Tim das Licht. Er fühlte sich allein und ein bisschen ängstlich, doch der warme Schein zog ihn an. Er klopfte. Leni öffnete, und gemeinsam setzten sie sich an den Tisch. Sie erzählten Geschichten. Sie lachten. Die Zeit verging.

Kurz darauf kam die ältere Frau aus dem Nachbarhaus vorbei, mit einem Teller Kekse. Sie hatte die Kinder gesehen—und plötzlich fühlte sie sich nicht mehr so einsam. Dann kam noch jemand. Und noch jemand.

Bald saßen sie zu fünft im Wohnzimmer, nur erleuchtet von einer einzigen Kerze. Keine Musik. Keine Lichterketten. Nur Stimmen. Wärme. Nähe.

Als der Strom später zurückkam, flackerte das Deckenlicht auf  - grell und plötzlich. Agneta drehte es wieder aus.

"Das hier reicht" sagte sie und schaute auf ihre kleine Flamme.

Am nächsten Abend stellte sie wieder eine Kerze ins Fenster. Und am übernächsten. Irgendwann brannten an vielen Fenstern in der Straße kleine Lichter - nicht, weil der Strom fehlte, sondern weil jemand angefangen hatte.

Und manchmal, wenn jemand einen schweren Tag hatte, blieb er kurz stehen, atmete ruhig - und ging ein kleines bisschen leichter weiter.

Agneta begriff etwas Wichtiges:

Licht sein bedeutet nicht, heller zu sein als andere.
Es bedeutet, da zu sein - still, freundlich, zuverlässig.
Manchmal reicht eine winzige Flamme, damit jemand den Weg findet.

Und so brannte ihr kleines Licht weiter—nicht, um die Dunkelheit zu vertreiben,
sondern um zu zeigen, dass niemand allein durch sie gehen muss.


© Anne Seltmann



Anne Seltmann 26.12.2025, 10.05 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

2026
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