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Simon – die Schiffskatze der HMS Amethyst
(eine Geschichte, die sich genau so zugetragen hat)
Simon war eine schwarz-weiße Katze, geboren 1947 in Hongkong. Ein junger Matrose der britischen Fregatte HMS Amethyst nahm das kleine Kätzchen mit an Bord. Wie viele Schiffskatzen sollte Simon eigentlich nur die Ratten fernhalten.
Doch 1949 wurde das Schiff während des chinesischen Bürgerkriegs auf dem Jangtse-Fluss beschossen. Mehrere Besatzungsmitglieder starben, viele wurden verletzt – auch Simon. Splitter trafen ihn schwer, man glaubte zunächst nicht, dass er überleben würde.
Aber Simon erholte sich.
Während das beschädigte Schiff wochenlang festsaß und die Stimmung an Bord sank, tat Simon das, was er immer tat: Er jagte weiter Ratten, selbst mit Narben am Körper. Besonders berüchtigt war eine große Ratte, die Vorräte zerstörte und Lebensmittel fraß. Simon fing sie – sehr zur Erleichterung der Besatzung.
In dieser schwierigen Zeit wurde der kleine schwarz-weiße Kater zum Symbol für Durchhaltevermögen. Die Männer sagten später, dass allein seine Anwesenheit Trost spendete. Er ging von Koje zu Koje, ließ sich streicheln, schnurrte – mitten im Ausnahmezustand.
Nach der dramatischen Flucht des Schiffes wurde Simon in Großbritannien als Held empfangen. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter die Dickin Medal, eine Art „Tier-Victoria-Kreuz für besondere Tapferkeit.
Simon starb noch im selben Jahr an einer Infektion, wurde jedoch mit militärischen Ehren beerdigt. Sein Grab befindet sich bis heute im Ilford Animal Cemetery in London.
Ein kleiner schwarz-weißer Kater, der in einem Kriegsschiff Mut spendete.
Anne Seltmann 11.02.2026, 07.55 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL



Anne Seltmann 18.04.2023, 10.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

"Eines Tages schlüpfte ein kleines zartes Drachenkind aus einem Ei. Und wie soll es anders auch sein, dort wo es geschlüpft ist, hinter den Siebenlanden und dem Dunkelmeer, war noch nie ein Mensch zuvor. Und dieses Land ist voller Wunder und Magie. Das kleine Drachenmädchen soll bald erfahren, wie es sich dort lebt. Aber das Ganze geht nicht ohne ein großes Unheil davon und das kleine Drachenmädchen erlebt viele Abenteuer."
Eine wirklich bezaubernde Geschichte, die auch Erwachsene in ihren Bann nimmt, sofern sie noch an Märchen glauben oder sich in Fanatsiewelten bewegen können.
Die Schrift ist groß gehalten, so dass Grundschulkinder die Geschichte problemlos selbst lesen können. Aber am besten liest man den Kindern immer vor, denn Bücher beflügeln den Geist.
Die Zeichnungen sind liebevoll gestaltet, die Sprache ist farbenfroh und die Geschichte märchenhaft wundervoll !
Anne Seltmann 11.05.2019, 06.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Anne Seltmann 12.05.2011, 10.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL