Meine letzte Arbeitswoche...

hat nun begonnen. Der Stress für die Weihnachtsfeier mit den KiGa-Kindern für die Eltern ist geschafft. "Lichterfest der Sinne" war unser Motto und ich habe jetzt noch die rührenden Gesichter der Eltern vor Augen.
Mit dieser letzten Woche verabschiede ich ein wie immer ereignisreiches Jahr. Ein Jahr mit Freuden, Zuversicht, neuen Erfahrungen, aber auch Tränen und Stress.
Auch hier in der Bloggerwelt ist viel passiert, eine Welt die sicherlich nur virtuell ist, aber  sie hat mir über alle Jahre schöne Momente gebracht...schöne Zweisamkeiten,  ein nettes Miteinander und auch Freundschaften. Die wiegen das auf, was mir in den letzten Tagen widerfahren ist, weil da eine kleine  Gemeinde bei Iper meint,  Kriege zu führen...aber alles brüllt nach WELTFRIEDEN! Ich richte diese Worte ganz gezielt an *Fee (Ich weiß, dass du das liest)
Frieden: 

Es ist menschlich
in Frieden
leben zu wollen
Es ist unmenschlich
ihn mit Waffen
zu erkämpfen


© Anne Seltmann


Lass uns die Waffen niederlegen!



Anne Seltmann 15.12.2008, 17.05| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen

Ich wünsche mir...

...
Foto: ©  Anne Seltmann


Ich wünsche mir ein Schaukelpferd,
'ne Festung und Soldaten
Und eine Rüstung und ein Schwert,
Wie sie die Ritter hatten.

 

Drei Märchenbücher wünsch' ich mir
Und Farben auch zum Malen
Und Bilderbogen und Papier
Und Gold- und Silberschalen.

 

Um weiße Tiere auch von Holz
Und farbige von Pappe,
Um einen Helm mit Federn stolz
Und eine Flechtemappe.

 

Ein Domino, ein Lottospiel,
Ein Kasperletheater ,
Auch einen neuen Pinselstiel
Vergiß nicht, lieber Vater. !

 

Auch einen großen Tannenbaum,
Dran hundert Lichter glänzen,
Mit Marzipan und Zuckerschaum
Und Schokoladenkränzen.

 

Doch dünkt dies alles euch zu viel,
Und wollt ihr daraus wählen,
So könnte wohl der Pinselstiel
Und auch die Mappe fehlen.

 

Ein Zelt und sechs Kanonen dann
Und einen neuen Wagen
Und ein Geschirr mit Schellen dran,
Beim Pferdespiel zu tragen .

 

Ein Perspektiv, ein Zootrop,
'ne magische Laterne,
Ein Brennglas, ein Kaleidoskop -
Dies alles hätt' ich gerne.

 

Als Hänschen so gesprochen hat ,
Sieht man die Eltern lachen :
"Was willst du, kleiner Nimmersatt,
Mit all den vielen Sachen ?

 

"Wer so viel wünscht", der Vater spricht's,
"Bekommt auch nicht ein Achtel -
Der kriegt ein ganz klein wenig Nichts
In einer Dreierschachtel !"

Autor: Heinrich Seidel (1842-1906)
 

Anne Seltmann 14.12.2008, 09.32| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: AutorenPerlen

Einen schönen dritten Advent




Einen schönen 3. Advent

Anne Seltmann 14.12.2008, 08.12| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen

Weißt du noch

oder, wer war das ...?"
Das alles können wir nicht mehr fragen. Wieder ist ein lieber Mensch aus unserem Familienkreis gegangen.
Wieder jemand aus dem "alten" Stamm. Nie mehr können wir nachfragen,  wo doch noch so viele Fragen unbeantwortet sind. Oder wenn eigene Bilder aus Kindertagen nicht klar sind, dann fragte man immer die "Alten".  Die Kette endet hier. Alte Fotos vergilben, auch im Kopf und niemand beantwortet mehr die  Fragen "Weißt du noch...
Liebe Herta, du wurdest genau am Todestag meiner Mutter aus unserer Mitte genommen.  Das macht  es um so trauriger. Hab eine gute Reise und wo auch immer du jetzt bist, wir denken an dich...an dich wie du eine gute Mutter und eine Bilderbuchomi warst.

Anne Seltmann 10.12.2008, 23.04| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen

Sinnloser Streit





Zur Zeit tobt der Bär bei
pfeil0.gifIpernity.  So kann ich auch den Blogeintrag einer
pfeil0.gif Fotografen-Freundin nur unterschreiben.
In ihrem Beitrag wird mehr als eine altbekannte Geschichte dargestellt, die ebenso zeitlos ist wie sie nervig sein kann: Aus einem kleinen Mißverständnis kann ein Riesenstreit mit gewaltiger Zerstörungskraft werden, wenn man sich nur ordentlich reinsteigert und sich gegenseitig durch deftige Beschimpfungen immer weiter reizt.


Die Geschichte ist ein Klassiker zur Versöhnung!







 

Anne Seltmann 10.12.2008, 19.06| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: AktuellePerlen

Werte



Das Wort Tugend beinhaltet Werte wie Anstand, Höflichkeit, Ehrlichkeit, Vertraulichkeit, Ordentlichkeit. Es hat aber in unserer Gesellschaft keinerlei großen Bestand mehr.



© Anne Seltmann
 

Anne Seltmann 10.12.2008, 10.15| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: EigeneWortPerlen

Auf ein Neues



Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Wochenstart
!
 

Anne Seltmann 08.12.2008, 05.51| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: AktuellePerlen

Weisheiten




Der tiefe Grund für Aggression und Zerstörungssucht ist die Tatsache,
dass die Dinge nicht so sind oder sich nicht so entwickeln,
wie sich das der Mensch in seiner Unfähigkeit zu akzeptieren wünscht.




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Anne Seltmann 07.12.2008, 18.18| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: PerlenFunde

Sonntags



wenn man ganz früh morgens schwimmen geht, um in Ruhe seine Runden zu drehen, wird man auch hier weihnachtlich beschallt. Bitte liebe Schwimmhallenbesitzer, STELLT DAS AB!!!

Anne Seltmann 07.12.2008, 09.59| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen

Spruch des Tages

Spruch des Tages





© Manfred Grau
(*1948), deutscher Betriebswirt und
Publizist

 

Anne Seltmann 06.12.2008, 17.08| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenFunde

Die Weihnachtsmaus

die wie-wa-weihnachtsmaus




von James Krüss

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
- bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

 

Anne Seltmann 06.12.2008, 08.47| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PerlenFunde

Stöckchen

Das Rückwerts-Stöckchen pfeil0.gif gefunden im "Stöckchen-Blog

12 Dinge, die dich ärgern:

Gewalt, Notorische Linksfahrer, Unsauberkeit, Unpünktlichkeit, unsortierter Müll, Geiz, Faulheit, Drängler,
Hetzkampagnen, Lügen, Unsauberkeit, dass der Tag zu wenig Stunden hat.

11 Dinge, ohne die Du nicht leben könnest:

Essen, Trinken, den besten Ehemann von allen, Geld, Liebe, PC, Kamera, Musik, meine Gitarre, Kaffee,  Waschmaschine

10 Dinge, auf die Du Dich freust:

auf
den besten Ehemann von allen, meine KiGa-Kinder, auf das Musical Westside-Story (demnächst), gute Theaterstücke, Koncerte, meinen Burder zu sehen, auf die nächste Gehalterhöhung, auf den Weltfrieden, auf jedes Wochenende, auf Besuch

9 Dinge, die Du täglich trägst:

Uhr, Kette, Armband, Brille, Socken, Unterwäsche, Hosen, Blusen, Jacken,


8 Serien/Filme, die Du immer wieder sehen könntest:

Ich bin eine Serienhasserin, aber Filme wie Grüne Tomaten, Dead men walking, Kirschblüten, Dokumentationen, Macrokosmos, Es geschah am hellichten Tag, Walk the line, Good bye Lenin

7 Objekte, die Du täglich anfasst:

Zahnbürste, Haarbürste, Kaffeebecher, Mouse, Brille, Zeitung, Türgriffe

6 Dinge, die Du jeden Tag tust:

Aufstehen, Schlafen gehen, Kaffee trinken, Kindern helfen, Küssen, Auto fahren

5 Lebensmittel ohne die Du nicht leben könntest:

Schokolade, Erdbeeren, Gummibärchen,  Kaffee, Tee, 

4 Menschen, mit denen Du gerne mehr Zeit verbringen würdest:

Mit dem besten Ehemann von allen, mit Freunden, mit meinem Bruder, mit mir selber


3 Deiner momentanen Lieblingslieder:

A wish for something more (Amy McDonald), The River (Bruce Springsteen) My Way (Frank Sinatra)



2 Menschen, die Dein Leben sehr beeinflusst haben:

Mutter, Vater


1 Mensch mit dem Du den Rest deines Lebens verbringen könntest:

mit dem besten Ehemann von allen



Zu Mitnehmen gedacht.

Anne Seltmann 05.12.2008, 08.12| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stöckchen

Der Apfent

 (Ein Schüleraufsatz)

Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schoen warm haben und es war ihnen zu heiss. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuss von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind. Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl. Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nielpferd und den Brontosaurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir zulangweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Koenige und einen heiligen Batman als Ersatz. Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Puerree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen. Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuss abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reisst gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor. Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so: ``Apfent, Apfent, der Baerwurz brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa drei vier, dann hauts de mit deim Hirn an d\'Tuer.\'\' Obwohl dieses Gedicht recht schän ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf. Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine grosse Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse, bis sie goldern sind, und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum. Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er fliegt herum, wenn man hinschnauft. Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie mein Vater die erste Nuss darin gewaelzt hat, tat er einen Nieserer, dass es ihn gerissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuss nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich duemmer an als wie ein Kind. Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger Apfentabend. Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Klump. Ich schreibe vorsichtshalber mehr Sachen drauf und zum Schluss schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen bis das Geld ausgeht. Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich gross bin und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht. Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat. Aber eins ist gewiess: Der Apfent kommt immer wieder.

Anne Seltmann 04.12.2008, 11.21| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: PerlenFunde

Ein Weihnachtsgedicht

 
Ein alter Mann geht durch die Straßen, das Gesicht so nass vom schmelzend Schnee.
Sein Blick dringt durch die bunten Scheiben, ach’ wie schamhaft, zögernd,
steht dort das blutjunge Paar, “Großeltern sollt ihr im Balde werden,
Vater, Mutter, eure Hände, wir es erbitten, reicht sie uns nun dar!

Und alle Lieben und Verwandten sitzen dicht im Kerzenschein;
Das Verstehen, oh’ göttlich Gabe, zieht in ihren Herzen ein.

Er sieht die Mutter dort am Herde, vom lockend Bratenduft umhüllt.
Am Rock gedrängt von ihren Kindern Kleinen, so steht sie im Abendlicht;
Ach wie oft war nur der Kummer, der Sorge Schweiß in ihrer Börse,
doch die lachend, samtig dunklen Kinderaugen gibt neue Zuversicht!


Und alle Lieben und Verwandten sitzen dicht im Kerzenschein;
Kinderaugen fragen: Kommt es nun - das Christkindlein?


Der alte Mann blickt durch die weiten Straßen, unzählig Lichter
dort im Häusermeer. Lichter sie erzählen von des Menschen
Freud und Leid; von ihrer Liebe, vom steten Kampf berichten -
und auch von so vieler Seelen trostloser, tiefer Einsamkeit!

Und alle Lieben und Verwandten sitzen dicht im Kerzenschein;
Stiller Friede, ein Strom der Liebe zieht in ihren Herzen ein.

Er hält jetzt mit müden Füßen, vor ein schmuckes Haus mit großem Tor.
Es steht dort ein neuer glänzend Wagen, kraftvoll, schick im Dekor;
Und so viel Stolz und Freude liegen auf des jungen Paares Angesicht;
Er jetzt verstehend lächelt, erfüllte Wünsche - warum denn auch nicht !

Und alle Lieben und Verwandten sitzen dicht im Kerzenschein;
Hoffnung, und Aller Freude zieht in ihren Herzen ein.

Der alte Mann geht durch die Straßen, wie schwer von fallend Sternen
ist jetzt sein langer roter Rock. “Dort am Haus will ich verweilen,
mich erfreuen an der Türe Kranzeschmuck”. Wie laut sie sich öffnet,
“Wie närrisch”, seine Frau so scheltend, “bist du endlich nun zurück !”

Und alle Lieben und Verwandten sitzen dicht im Kerzenschein;
“Heilig Nacht” ihr alle höret - die Glocken läuten sie jetzt ein!


Reinhard Blohm - Brettin

Anne Seltmann 03.12.2008, 07.31| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: AutorenPerlen

Dummi, dumminochmal ;-)

Nachdem wir 14 Teilnehmer am 1. Hilfekurs übers Wochenende den Dummi (der übrigens Anne hieß) versucht haben widerzubeleben ( sie wollte und wollte nicht selbständig atmen)  haben wir die Kursleiterin des DRK als Probantin genommen, sie wie eine Mumie verarztet (mit Pflaster und Verbandsmaterial) und sind auf den Weihnachtsmarkt gegangen.


Ich bin ja beruflich gehalten alle zwei Jahre den großen Kurs zu machen und das schon seit 1983, aber selten habe ich so viel Spaß gehabt. So manch ein Kursleiter muß sich profilieren oder gar den großen Lehrmeister spielen. Manche Kurse waren so vertrocknet... so öde, dass man glatt eingeschlafen wäre. Und...dann spielt auch eine wichtige Rolle, welche Teilnehmer zusammen kommen. Auch mit ihnen steht und fällt ein Kurs. 
(M)Ein Wochenende  hat mir Lachmuskelkater gebracht. Kann man den wegturnen?


Wie war euer Wochenende?

Anne Seltmann 01.12.2008, 17.04| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: PrivatePerlen

Dezember

 


Auf lateinisch heißt unsere Zahl Zehn "decem", und im alten Rom war der Dezember auch der zehnte im Kreise der Monate. Christ- oder Julmond, auch Christmonat, sind andere Namen für den letzten Monat des Jahres. Karl der Große schlug den Namen Heilmond vor, der sich aber nicht durchsetzen konnte.

Festlegung der Adventszeit.


Schon im 6.Jahrhundert nach Christi Geburt wurde von Papst Gregor dem Großen die Adventsliturgie in ihren Grundzügen festgelegt. Die 4 Wochen sollen symbolisch auf die 4000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten musste. Durch Übernahme gallischen Brauchtums war die Adventszeit zur Buß und Fastenzeit geworden.
Mit dem ersten Advent beginnt das Kirchenjahr. Hier wurde das Rorate, eine Frühmesse zu Ehren Marias, gefeiert. Diese Messen begannen mit "Rorate coeli", d.h. "Tauet Himmel ".

Anne Seltmann 30.11.2008, 07.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: AktuellePerlen

2020
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