Ausgewählter Beitrag

Projekt: A.n.n.a 2018 N° #14



N° #14







Obiges Gebäude zeigt die ehemalige Synagoge, jetzt das Jüdische Museum in Rendsburg. Es ist das zweitälteste in Deutschland und befindet sich seit seiner Eröffnung am 6. November 1988 in dem baulich vollständig erhaltenen Gemeindezentrum der ehemaligen jüdischen Gemeinde Rendsburg, aus dem bereits im März 1985 nach jahrelanger missbräuchlicher Nutzung als Fischräucherei und Lagerhalle ein Kulturzentrum eingerichtet wurde. Es trägt seitdem den Namen Dr.-Bamberger-Haus und erinnert an den beliebten Arzt Dr. Ernst Bamberger, der in der NS-Zeit als Jude verfolgt und in den Selbstmord getrieben wurde.



Gedenkmauer




Eine Fotoserie, die das Leben im Internierungslager zeigt.




Das derzeitige Ausstellungsthema führt uns durch die "Exodus Affäre"! 4.500 jüdische Überlebende des Holocaust, die mit allen Mitteln versuchten, an Bord eines schrottreifen Schiffes sich nach Palästina durchzuschlagen, wurden von der britischen Armee auf hoher See abgefangen, zwangsweise nach Deutschland verschifft und über Wochen in der Nähe von Lübeck in Lagern hinter Stacheldraht interniert. 
Das Jüdische Museum Rendsburg ist die einzige Institution, die diesem Thema eine eigene neue Ausstellung widmet. Das  Museum ist Ausstellung und gleichzeitig Gedenkstätte.
Deshalb sende ich es heute zu A.n.n.a



Mikwe ( rituelles Tauchbad)




Betsaal




HIER noch ein interessanter Beitrag in Spiegel-Online








09.08.2018, 06.36

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Nova

Nur gesehen wäre ich nie darauf gekommen das es mal eine Synagoge war. Da passte im Grunde vom Gebäude her so eine Fischräucherei^^

Ein interessanter Beitrag. So habe ich da noch nie von gehört bzw. gelesen. Danke dir fürs Mitteilen.

Liebe Grüsse

N☼va

vom 10.08.2018, 06.19
1. von Arti

Hallo liebe Anne,

ich freue mich sehr, dass du uns diese einzigartige Ausstellung näher bringst. Habe mich auch gleich über die Mikwe informiert, denn deren Existenz war mir noch gar nicht bekannt. Die erneute Internierung in einem deutschen Lager stelle ich mir für die Menschen einfach nur schrecklich vor. Gut, dass es noch Bilder gibt, die uns alle mahnen, solche Zustände nie wieder zuzulassen.

Vielen Dank, dass du wieder dabei bist und uns zeigst, dass auch ernste Themen wunderbar zu "Anna" passen.
Herzliche Grüße

Arti

vom 09.08.2018, 10.58
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