Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Film

I see faces März 2021



 März 2021






Immer wenn ich so ein Fernglas sehe, denke ich an den Film  "Nr. 5 lebt" 
Wer nicht weiß, um was es sich handelt, kann es * >> HIER << nachlesen.
 Und * >> HIER << kann man ihn noch einmal richtig auf einem Filmplakat sehen, bzw. besser erkennen. 




[*Namensnennung und Verlinkung…unbeauftragt und unbezahlt!]










Anne Seltmann 06.03.2021, 14.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Projekt: Leben mit Büchern N° #14/2018




N° #14/2018





Dokumentarfilm "Nachrede auf Klara Hydebreck"

 

Mein Lieblingsmensch hat mir die Dokumentation empfohlen, die er 1969 gesehen hat, empfohlen. Kurzerhand später hat er das Buch zum gleichnamigen Film gekauft. Nun habe ich es gelesen!

Klara Hydebreck wählt mit 72 Jahren den Freitod durch Schlaftabletten. Warum?  Diese Frage stellt sich Eberhard Fechner in seiner Dokumentation. Er rekonstruiert in ihrem direkten Umfeld, in der Verwandtschaft und bei den Freunden das Leben oben besagter alten Dame.

Es gibt kein Drehbuch, sondern reine Recherchen, von denen sich Eberhard Fechner gerne leiten ließ. Unter mehreren an diesem Tag gemeldeten Todesfällen griff er den von Klara Hydebreck auf.

Er suchte Kontakt zu ihrer Familie und diese überließ ihm den Nachlass. 

 

Ein Buch/Film dass tausend Fragen aufwirft, trotz der Auswertung des Nachlasses und die Befragungen in ihrem Umfeld. Klara Heydebreck scheint wegen ihres kulturellen Interesses auf Unverständnis gestoßen zu sein und vereinsamte. Aber das mag wohl nicht der Grund sein, warum sie so aus dem Leben ging. Wir werden es nie erfahren!

 

Mich hat dieses Buch (der Film natürlich auch) zutiefst berührt…

 

Da sitzen abertausende alte Menschen irgendwo da draußen einsam und allein hinter vergilbten Gardinen…Tag ein Tag aus und warten darauf, dass ihr Ende kommt. Weil ein vielleicht nicht mehr lebenswertes Leben so nicht mehr gelebt werden will? Weil die Einsamkeit aus den Tapeten springt? Oder weil sie die sozialen Begegnungen nicht mögen? Für mich völlig unverständlich, dass sie als ungesellig oder die Gesellschaft meidend gelten.

 

Eines ist jedenfalls klar "Einsamkeit bringt Menschen um" egal ob sie eines natürlichen Todes oder durch den Freitod sterben!






Kerkis Leben mit Büchern ...


Anne Seltmann 18.04.2018, 18.38 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lesestoff/Beim Leben meiner Schwester




Ein Elternpaar mit bisher zwei Kindern (Jesse und Kate), erfahren dass eines ihrer Kinder (hier ist es Kate) an Leukämie erkrankt ist. Jesse und auch die Eltern erweisen sich nicht als passende Organspender.

Die Eltern treffen eine Entscheidung, die für Anna lebensrettend sein soll, indem sie ein zweites genetisch angepasstes (Retorten) Kind bekommen.  Dieses Kind (Anna) wird nun speziell als Ersatzteillager für Kate kreiert, damit diese am Leben bleiben kann.

Immer wieder wird operiert, immer wieder werden Stammzellen entnommen, immer wieder muss Anna herhalten. Das hat zur Folge, dass Anna sich einen Anwalt nimmt und Entscheidungsrecht in "allen sie betreffenden medizinischen Belangen" beantragt.

Die Autorin Jodi Picoult hat ein Buch übers Sterben geschrieben. Ein echter Tränendrücker, in der manches Gefühl brachial daher kommt. Ein Buch das dem Tod nicht aus dem Weg geht und das Leben feiert. Tödlich, tapfer, spannend, emotional!


Anne Seltmann 20.02.2016, 10.58 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Heute bin ich blond


Sophie van der Stap war 21 Jahre alt und hatte das ganze Leben noch vor sich. Sie war voller Tatendrang und genoss ihr Leben.
Schockierend war die Diagnose, als sie sich einer Untersuchung unterzog, weil sie immer häufiger Schmerzen beim Atmen hatte. Sie hatte Krebs! Durch die Chemotherapie verlor sie ihre Haare, anfänglich auch ihren Lebensmut. Ihr Herz schmerzte, ihre Seele schrie nach LEBEN. Obwohl die  Verzweiflung groß war, beschloss Sophie van der Stap, den Kampf gegen diese heimtückische Krankheit aufzunehmen.
Sophie van der Stap kaufte sich während dieser Zeit viele Perücken, die, wie sie selbst schreibt, mit der Krankheit anonym in der Öffentlichkeit zu sein. Ein mühsamer und beschwerlicher Weg lag nun vor ihr.  Sophie van der Stap begann, sich mit jeder Perücke anders zu schminken und sie war von nun an immer eine andere Persönlichkeit.
Jede ihrer Perücken bekam Namen wie Blondy, Daisy, Sue oder Pam. Sie wechselte ihre künstlichen Kopfbedeckungen stets mit ihrer Stimmungslage. Sie waren Stütze für ihr Selbstvertrauen und sie gaben ihr Kraft. Mit einer außergewöhnlichen Willensstärke schaffte sie es doch, den Krebs zu besiegen. Sophie van der Stap schrieb darüber ein Buch, ein Buch über ihre eigene Geschichte und dieser wurde 2008 verfilmt. Recht hat sie, wenn sie sagt, dass  ein Leben mit Krebs auch ein gutes Leben sein kann. Man darf und kann trotzdem glücklich sein!“
Den Film "Heute bin ich blond" habe ich am Mittwoch auf ARTE gesehen und er ist sehr zu empfehlen! Ein bewegender Film nach einem realen Schicksal!
Ebenso kann man das gleichnamige Buch gar nicht genug loben. Es ist ein packendes Portrait einer freiwillig multiplen Persönlichkeit.


DANKE für diesen Film! Es ist so beeindruckend Sophie van der Staps Vertrauen zu sich und in das Leben.

Anne Seltmann 07.02.2015, 15.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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