Tag: Eule

Ich bin Aurelia von Sturmfeder, Eule aus altem Adel – mit Federn so fein wie Samt und einem Schnabel, der schon so manches Geheimnis belauscht hat. Meine Vorfahren flogen nicht nur majestätisch durch die Nacht, sondern hatten auch immer ein Auge auf den richtigen Tee und die besten Mäusevorräte.
Ich selbst bevorzuge stilvolle Ausflüge, elegante Gesellschaft und die kleinen Freuden des Lebens. Ein Besuch in einer charmanten Boutique, ein Nachmittag in einem feinen Café oder ein ausgedehnter Bummel durch die Stadt bereiten mir weit mehr Vergnügen als jede königliche Verpflichtung.
Man sagt, ich sei höflich, anmutig und stets tadellos gekleidet. Das mag stimmen. Allerdings bin ich auch neugierig, gelegentlich ein wenig eigensinnig und niemals weit von einem kleinen Abenteuer entfernt. Denn hinter jeder Tür, jedem Schaufenster und jeder Begegnung könnte sich eine Geschichte verbergen, die es wert ist, erzählt zu werden.
Ich liebe schöne Hüte, gut gefüllte Teetassen, interessante Gespräche und Menschen mit Humor. Übertriebene Eile hingegen halte ich für eine höchst zweifelhafte Erfindung.
Willkommen in meiner Welt – einer Welt voller Charme, kleiner Entdeckungen, feiner Manieren und überraschender Augenblicke. Machen Sie es sich bequem, begleiten Sie mich ein Stück des Weges und vergessen Sie nicht: Das Leben ist viel zu kostbar, um daran vorbeizueilen.
Ihre
Gräfin Aurelia von Sturmfeder
© Gräfin Aurelia von Sturmfeder aka Anne Seltmann
Anne Seltmann 19.06.2026, 10.03 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gräfin Aurelia von Sturmfeder stand in ihrem rubinroten Regenmantel und mit sorgfältig geschnürten Gummistiefeln vor dem Leuchtturm, als hätte sie dort ein wichtiges Rendezvous. Der Wind zupfte an ihrem Strohhut, die Tropfen tanzten über das Deck der hölzernen Mole, und das Meer schickte seine schäumenden Grüße bis an ihre Füße.
"Endlich Urlaub", murmelte sie und zog die Jacke enger. Für andere Adelige bedeutete Urlaub glänzende Bälle, festliche Tafeln und zu viel Konversation. Für Aurelia aber war es das Meer, der Regen und das Rauschen der Wellen, das ihr Herz leicht machte.
Sie hatte beschlossen, ihre Ferien dort zu verbringen, wo der Wind Geschichten erzählte. Jeden Morgen spazierte sie zum Leuchtturm, als sei er ein alter Freund, und lauschte seinem Knarzen im Sturm. Die Fischer grüßten sie schmunzelnd und nannten sie "die vornehme Dame mit den großen Augen". Doch Aurelia kümmerte sich nicht um Etiketten – sie fühlte sich frei, wenn das Salz in der Luft hing und die Tropfen wie Diamanten auf ihrem Mantel glitzerten.
An diesem Tag blieb sie besonders lange stehen. Irgendwo zwischen Regenschauer und Möwengeschrei dachte sie: Vielleicht ist Urlaub genau das – nicht ankommen zu müssen, sondern einfach dazustehen und den Himmel seine Musik spielen zu lassen.
Und der Leuchtturm, hoch und schweigend, nickte ihr zu, als verstünde er genau, was sie meinte.
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 28.09.2025, 14.45 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Im Mai 2007 aufgenommen. Ich erinnere nicht mehr, wo das war.
Aber eines ist mir noch im Kopf, dass sich mehrere Eulen (7-8) in diesem Gehege befanden,
die auf Kommando ihres Herren, nicht etwa flogen, sondern ihm hinterher, fast im Gleichschritt, durch die Anlage folgten.
Das sah einfach lustig aus!

Anne Seltmann 27.12.2023, 07.14 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL



Anne Seltmann 20.02.2023, 01.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Anne Seltmann 02.04.2020, 08.11 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Anne Seltmann 23.03.2020, 07.22 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Grundsätzlich bin ich gegen das verfrühte Anbieten der Weihnachtssüßigkeiten (aber auch Deko) in den Märkten. Heut aber mache ich mal eine Ausnahme ;-) Denn heute bekam ich diese kleine Schokoladeneule von einem Hortkind geschenkt, die in den Regalen stand für den weihnachtlichen Vorverkauf.
Was erklärt man einem Kind, welches noch an den Weihnachtsmann/Christkind glaubt, dass es die Sachen in den verschiedenen Läden zu kaufen gibt? Ich erinnere mich so gar nicht, wenn ich mit meiner Mutter einkaufen ging…da lagen die Weihnachtsachen bestimmt irgendwann in den Geschäften, aber garantiert nicht so früh.
Ich mag Weihnachten, aber ich brauche keinen Christstollen, Lebkuchen oder Dominosteine jetzt schon im September. Da ist die Vorfreude auf die weihnachtliche Stimmung gleich hinüber.
Ich habe gelesen, dass der Lebkuchen nicht immer ein klassisches Weihnachtsgebäck war. Er wurde das ganze Jahr über gegessen. Aufgrund des Krieges der die Beschaffung der Zutaten erschwerte, verlegte man diese Nascherei nur noch an einem besonderen Tag.
Im übrigen…Ostersonntag ist in 185 Tagen, am Sonntag, den 27.03.2016. Das entspricht 26 Wochen und 3 Tage. Ich wünsche dann schon mal frohe Ostern! ;-)
Anne Seltmann 24.09.2015, 17.46 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
ist das, wenn man geduldig ist und als kleines Dankeschön ein süßen Eulenstempel geschenkt bekommt. Obwohl ich ja eigentlich mit 2. Vornamen Ungeduld heiße, habe ich hier besonders geduldig und auch gerne gewartet.
Ich habe mir bei Dawanda im sweethomeshop einen Stempel mit meinem Namenszug bestellt. Da die Shop-Betreiberin aber stark erkältet war und sich so lieb entschuldigt hat, zeigte ich natürlich vollstes Verständnis und konnte in diesem Fall auch ohne weiteres meine Ungeduld im Zaum halten. Nun ist der gewünschte Stempel (rechts im Bild) fertig und heute angekommen. Hach ist der schön und das Minigeschenk (links im Bild) (für meine Geduld) dazu auch. Ich als alter Eulen-Fan kann mich nur riesig darüber freuen und sage an dieser Stelle einmal mehr DANKESCHÖN an meine Namensvetterin Anne!

Anne Seltmann 23.03.2015, 19.09 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL